Als Grund für die Preiserhöhung nennt der HVV vor allem die gestiegenen Diesel-, Strom- und Personalkosten. Insgesamt sollen die höheren Fahrpreise zusätzliche 13 Millionen Euro pro Jahr in die HVV-Kassen spülen.
Während normale Einzelfahrscheine nur moderat teurer werden und Kinderfahrkarten sogar preislich stabil bleiben, langt der Verkehrbund bei den Kurzstrecken-Tickets kräftig zu. Sie werden um 7,7 Prozent teurer.
Neu im Angebot ist, dass Wochen- und Monatskarten künftig nicht mehr zwangsweise zu Wochen- oder Monatsbeginn gültig werden. Sie sind ab Januar als "gleitende Karten erhältlich. Der Gültigkeitsbeginn ist dann also frei wählbar.
Einige Beispiele zur HVV-Preiserhöhung:
| Fahrkartenart |
alter Preis | neuer Preis ab 1.1.2012 |
| Einzelkarte Großbereich Hamburg |
2,80 € | 2,85 € (+ 1,8 %) |
| Kurzstrecke |
1,30 € | 1,40 € (+ 7,7 %) |
| Kindereinzelkarte | 1,00 € | 1,00 € (+ 0 %) |
