Das geht aus der Senatsantwort auf eine Anfrage des SPD-Verkehrspolitikers Ole Thoben Buschhüter hervor (Drucksache 20/4553). Demnach soll bis zum Jahresende eine entsprechende verbindliche Kooperation mit dem VBN geschlossen werden. Parallel sollen die beteiligten Verkehrsunternehmen in Hamburg prüfen, mit welchem Aufwand es verbunden ist, ihre Livedaten nach Bremen zu liefern.
Schon im kommenden Jahr soll das Hamburger System im Probebetrieb starten – möglicherweise bereits im ersten Halbjahr, wie HVV-Chef Dietrich Hartmann kürzlich gegenüber NahverkehrHAMBURG erklärte.
In einem ersten Schritt soll im nächsten Jahr die HVV-Fahrplanauskunft auf Echtzeitdaten aus dem laufenden Betrieb umgestellt werden. Das heißt, dass bei der Routensuche künftig reale Verspätungen mit einkalkuliert werden. Später sollen dann auch Smartphone-Apps und Displays in Haltestellen und Fahrzeugen mit den Live-Daten gefüttert werden.
