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Bahn-Chef Grube

Geplante S4 nach Bad Oldesloe wird frühestens 2024 fertig

Testfahrt auf der geplanten S-Bahnlinie S4 im Jahr 2011 Testfahrt auf der geplanten S-Bahnlinie S4 im Jahr 2011 Foto: Christian Hinkelmann
Die geplante neue S-Bahnlinie S4 von Hamburg nach Bad Oldesloe wird frühestens ab 2019 gebaut und im Jahr 2024 fertig. Das hat Bahn-Chef Rüdiger Grube in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt erklärt. Darin bezeichnete er die Strecke wegen der vielen Pendler als "ganz wichtiges Projekt".
Nach ursprünglichen Plänen sollte die S4 eigentlich im Jahr 2020 in Betrieb gehen. Ende Juli wurde bekannt, dass sich der Bau verzögert und erheblich teurer wird. Statt grob geschätzter 630 Millionen Euro soll das Projekt nun mehr als eine Milliarde kosten (Einzelheiten hier).

Außerdem äußerte sich Grube im Abendblatt auch zur geplanten Verlegung des Fernbahnhofs Altona zum Diebsteich. Demnach könnte der Name des neuen Halts ebenfalls "Altona" heißen. "Für den jetzigen Bahnhof Altona, der dann zu einer reinen S-Bahn-Station wird, suchen wir in Abstimmung mit der Stadt einen neuen Namen", so Grube.

Bisher hatte die Deutsche Bahn das Neubauprojekt am Diebsteich "Altona Nord" genannt. Der neue Fernbahnhof soll acht Gleise und vier Bahnsteige erhalten, wobei zwei Gleise von der S-Bahn genutzt werden sollen.

Für den Bahnhof sollen 25 Kilometer Gleise und 48 Weichen neu gebaut werden (Einzelheiten hier).

4 Kommentare

  • Patrick

    Man könnte doch dann den alten Bahnhof "Altona Mitte" nennen.

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  • Kevin

    Für den neuen Namen der jetzigen S-Bahn Station Altona habe ich Vorschläge: 1. Altonaer Platz (-Markt ) 2. Ottensener Landstraße (Fußgängerzone). Der Busbahnhof wird bestimmt zusammen mit dem neuen Altona Bahnhof verlegt werden. Dann kann die S4 nicht nur bis zum Hauptbahnhof fahren sondern, weiter wie S1,S2 und S3 bis zum neuen Altona Bahnhof fahren. Von dort kann es ja im nächsten Schritt weiter bis Elmshorn weiter gehen aber bis es dazu kommt muss davor noch viel getan werden.

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  • gonger

    zu Altona : Mit der Verlegung der Fernzüge in die Industrieeinöde und zum Friedhof nach Diebsteich reißt man dem Stadtteil Altona das Herz raus. Endlich, nach Jahren entwickeln sich das Umfeld östlich und westlich des Bahnhofs nicht zuletzt Dank des einzigen 'ÖPNV-Möbelhauses' Deutschlands sehr gut.
    Zur Zeit scheinen sogar die Bauarbeiten in der Zwischenebene endlich Fortschritte zu machen.
    Das Bahnhofsvorfeld von Altona ist vollgestellt mit Nordbahn und NOB-Zügen und sogar ein Metronom-Zug steht da tagsüber. Das Umsteigen von/nach den Fernzügen ist bequem. Die Anbindung aus dem Westen mit Bahn und Bus ist gut.

    Eine Verlagerung nach Diebsteich wäre ein harter Schlag für Marschbahnreisende. Die DB würde sich nach der Übernahme der Strecke 2016 nur selber schaden. Außerdem schlummern in "Alt"-Altona noch jede Menge Altlasten bevor mit dem Wohnungsbau begonnen werden kann. Über 70 Jahre Dampflokbetrieb bleiben nicht so einfach in den Socken hängen und die DB hat die Sanierungskosten für sich selber vertraglich gedeckelt. Den Rest zahlt ...wie immer.
    Mit der Namendiskussion lenkt Grube nur ab. Hat der keine anderen Sorgen ?

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  • Frank Lübbe

    Ja, der jetzige Bahnhof Altona könnte später "Altona-Zentrum (Paul-Nevermann-Platz)" heißen. Der künftige Fernbahnhof heißt "Altona" und für den Stadtverkehr wie Bus und S-Bahn "Bahnhof Altona".

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