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Vorschlag für Straßenbahn-Netz

Grüne wollen bis zu 130 Kilometer Stadtbahn in Hamburg

Fotomontage: Stadtbahn auf der Metrobuslinie M5 (Hoheluftbrücke) Fotomontage: Stadtbahn auf der Metrobuslinie M5 (Hoheluftbrücke) Foto: Christian Hinkelmann
Nach CDU und SPD haben jetzt auch Hamburgs Grüne einen Vorschlag zum Ausbau des Schienennahverkehrs in den kommenden Jahrzehnten vorgelegt. Sie schlagen ein bis zu 130 Kilometer langes Stadtbahnnetz vor. Grob geschätzte Kosten: 2,6 Milliarden Euro.
Nach den U-Bahn-Wünschen der SPD (32 Km / bis zu 3,8 Mrd. €) und den Stadtbahn-Plänen der CDU (93 Km / bis zu 2,7 Mrd. €) haben jetzt auch Hamburgs Grüne einen Vorschlag vorgelegt, wie der Schienennahverkehr in den kommenden Jahrzehnten ausgebaut werden könnte.

Insgesamt will die Partei ein rund 130 Kilometer langes Stadtbahnnetz bauen, das bei grob geschätzten Kosten von 20 Millionen Euro pro Kilometer nach eigenen Angaben rund 2,6 Milliarden Euro kosten soll.

Das Netz soll aus vier Linien bestehen und die stark belasteten Metrobuslinien 5, 13, 20 und 25 ersetzen. Damit wollen die Grünen Osdorf, Lurup, Bahrenfeld, Lokstedt, Steilshoop, Bramfeld, Jenfeld und die Uhlenhorst ans Schienennetz anbinden. Außerdem ist ein Sprung über die Elbe bis nach Harburg und Sinstorf geplant.

Laut Grünen-Verkehrsexperte Till Steffen soll von diesem Gesamtnetz aber erst einmal nur ein Teil gebaut werden: "Idealerweise sollte eine Stadtbahn eine Länge von mindestens 50 Kilometern haben. Die würden wir in Hamburg in 10 bis 15 Jahren mit einer Investitionssumme von rund einer Milliarde Euro erreichen", so Steffen. "Für den Anfang würde sich der Ersatz der Metrobuslinien 5 und 13 zwischen Niendorf Markt und Wilhelmsburg lohnen. Damit kämen wir auf eine benötigte Summe von 440 Mio. Euro bei 22 Kilometern."

Nach den Worten von Steffen soll das Stadtbahn-Netz im Vergleich zu den U-Bahn-Plänen des Senats realistischere Dimensionen haben und mit Blick auf die kommende Schuldenbremse eine pragmatische Lösung der Verkehrsprobleme in Hamburg darstellen.

Ob die vier Strecken, deren genauer Verlauf noch nicht definiert ist, wirklich so gebaut werden sollen, wollen die Grünen mit der Hamburger Bevölkerung abstimmen. "Wir legen jetzt ein Netz mit möglichen Stadtbahnstrecken vor und hoffen auf eine lebendige Debatte. Klar ist für uns, dass der Ausbau des Verkehrsnetzes nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden werden kann. Wir könnten uns vorstellen, dass die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum über eine Stadtbahn abstimmen", so Anjes Tjarks, parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Fraktion.

Auch über die Wahl, welche Strecke zuerst gebaut werden soll, soll öffentlich abgestimmt werden (hier die ganzen Grünen-Pläne im Detail lesen).

Kritik an den Plänen kommt von der SPD. Die verkehrspolitische Sprecherin, Martina Koeppen, nannte die Linienführung absurd. "Statt Großwohnsiedlungen endlich direkt auf der Schiene an die City anzubinden, bekommt man eine Stadtrundfahrt durch Hamburgs Norden geboten. Die Bürgerinnen und Bürger aus Steilshoop und vom Osdorfer Born würden nach den Plänen der Grünen nur per Umsteigen in die City kommen", so Koeppen. Außerdem räumte sie einer Bürgerbefragung keine Chance ein. "Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass eine solche Befragung positiv ausfallen sollte, wären dadurch Klagen von unmittelbar betroffenen Nachbarn nicht zu verhindern – dies könnte Streckenführungen zum Scheitern bringen beziehungsweise bis zum Sankt Nimmerleinstag hinauszögern" (Hier das ganze Statement im Wortlaut lesen).

In der kommenden Woche wollen die Grünen mit ihrem Netz-Vorschlag in den neu gegründeten Mobilitätsbeirat einziehen, der sich am Mittwoch unter Leitung der Verkehrsbehörde erstmals zusammensetzen wird.

In diesem vom SPD-Senat eingerichtetem Gremium sitzen Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Verbänden und Wirtschaft, die parteiübergreifend über verkehrspolitische Ziele und mögliche Wege dahin beraten sollen.

Laut Mobilitätsprogramm des SPD-Senats ist das Ziel, möglichst über die Parteigrenzen hinweg einvernehmlich gemeinsame Strategien zu entwickeln. Darüber hinaus betonte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel vergangene Woche in einem Zeitungsinterview: "Alle Modelle müssen gegeneinander abgewogen werden und es muss am Ende argumentativ begründet werden, welches Modell aus welchen Gründen das bessere ist". 

Das bedeutet, dass in dem neuen Beirat neben den U-Bahn-Plänen der SPD nun also auch die Stadtbahn-Netze von CDU und Grünen diskutiert werden müssen.

Stadtbahn-Netzvorschlag der Grünen

Karte Stadtbahn Liniennetz Gruene 2014
Quelle: Grünefraktion Hamburg

13 Kommentare

  • Mr.C

    Darf's noch ein wenig mehr sein? Ja gerne. 130 Gramm Stadtbahn bitte.
    (Auf diesem Niveau befinden wir uns jetzt schon !)


    Zitat (neulich hier zu lesen auf Nahverkehr Hamburg):
    Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Steffen, sprach sich angesichts der kommenden Schuldenbremse dafür aus "kleinere Brötchen zu backen" und bezeichnete auch das von der CDU vorgelegte Stadtbahnnetz mit 93 Kilometern Länge und geschätzten Kosten von 2,7 Milliarden Euro als zu groß.

    Mein Fazit (mal wieder):
    La la la lasst Euch nicht ver........ (das gilt leider für praktisch alle Parteien !)

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  • sinex

    Hamburg braucht eine Straßenbahn und eine U-Bahn. Also sollen die dort gefälligst eine Starßenbahn bauen, egal wie viel es kostet. Schließlich sind die Mehrzahl der Hamburger auch für eine Stadtbahn. Trotzdem sollen die Pläne für den Ausbau des U-Bahnnetzes nicht vernachlässigt werden.

    Eine U-Bahn zu bauen, die unter der Erde führt, kommt schließlich viel teurer wie eine Stadtbahn. Dennnoch Hamburg bracht beide Systeme - U-Bahn und Stadtbahn. Erst klein mit der Staßenbahn anfangen, denn können weitere Strecken folgen.

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  • Stefan

    Elbüberquerung ist ja eine sehr schöne Idee, aber warum immer an der selben Stelle? Eine Überquerung bei Altona Richtung Neugraben wäre mal was für Pendler aus dem westen Hamburgs Richtung Süden oder Kreis Stade.

    Ich persönlich bevorzuge zwar weiterhin eine U-Bahn, aber wenn man es schaft eine Stadtbahn zu bauen, die nicht genauso im Stau steht, wie Busse, kann ich zufrieden sein.

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  • Verkehrsprojekte Hamburg

    Erstaunlicherweise decken sich die Pläne der Grünen mehrfach mit denen der CDU und der Handelskammer; auch findet sich die Trasse der letzten Planung im Konzept wieder.
    Natürlich werden nicht alle Trassen und Linien sofort gebaut werden können, auch aus Kostengründen; aber es ist ein Anfang, auf dem man aufsetzen kann mit einer realistischen Planung.
    Die Linien, auf denen ursprünglich einmal die alte Straßenbahn fuhr, eignen sich besonders für die Wiedereinführung dieses Verkehrssystems: Breite Straßen mit z.T. noch vorhandenen separaten Fahrstreifen, überfüllte Busse, die im Stau stehen (z.B. M3/M5), Innenstadtstraßen, bei denen Lärmschutz nicht geltend gemacht werden kann, da es hier immer schon verkehrsreich zuging.
    Man kann auch für einen U-Bahn-Ausbau sein, man muß aber zugeben, dass die Stadtbahn viele Stadtteile schneller und billiger an das Gesamtnetz anbinden kann als andere Verkehrsträger.

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  • Lokstedter

    Interessant. Die Grünen wollen von ihren damaligen Stadtbahn-Planungen nichts mehr wissen, werfen dem Senat fehlende Fakten vor, aber malen selbst fleißig mit den Buntstiften auf den HVV-Plänen herum. Mich wundert es nicht, daß diese Partei bei den letzten Wahlen nur halb so viele Stimmen bekam, wie sie laut Umfragen im Bund hatte. Und das, obwohl Hamburg einst eine Hochburg der Partei war. Sowas ist nicht mehr ernstzunehmen. Die verhalten sich wie die CDU in der Bürgerschaft. Da geht es nicht mehr darum, daß man etwas Sinnvolles für den ÖPNV tut, sondern einfach viele Menschen einlullt bzw. ihnen das Gefühl gibt, sie könnten mit einer Verbesserung persönlich rechnen. Und leider fallen darauf immer wieder Menschen herein. Die CDU versucht es mit Volksverdummung ja ebenso. Auf ihrer Propaganda-Seite wirbt sie damit, daß eine Stadtbahn höhere Kapazitäten als ein Kleinbus hat und billiger als eine U-Bahn sei. Ganz tolle Rechnung. Genauso schlau könnte man die Kosten einer Stadtbahn mit den billigsten/kleinsten Bussen vergleichen und dann die Kapazitäten mit U- und S-Bahnen. Nützt sowas bloß irgendwem etwas? Jein. Dem Verkehrswesen bringen solche Tricksereien gar nichts, aber gewählt wird die CDU trotzdem wieder. Gleichzeitig beschwert man sich -- ob nun richtig oder nicht, sei dahingestellt -- über eine Basta-Politik des Senats, um im selben Atemzug "Stadtbahn oder nichts!" zu proklamieren.

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  • GreenCity

    ´@Mr. C:
    Da steht "bis zu 130 Kilometer". Weiter: "Idealerweise sollte eine Stadtbahn eine Länge von mindestens 50 Kilometern haben." Das klingt doch vernünftig. Langfristig ist sicher nicht schlecht, einen Plan zu haben, wie das Netz im Endausbau aussehen könnte, aber man sollte vllt erst einmal klein anfangen ("kleine Brötchen"). Ein 93 km Stadtbahnnetz oder eine 32km lange U-Bahn-Linie auf einen Schlag ist da vllt etwas zu groß, oder nicht? Da werden doch langfristig viele Finanzmittel gebunden.
    Außerdem würde ich das als Diskussionsgrundlage auffassen - nicht als fertigen Masterplan.

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  • JH

    Eine Bahn durch Straßen wie die Elbgaustraße? Ohne eigene Trasse. Welchen Sinn soll das denn machen! Kann ja gar nicht schneller sein als ein Bus.
    Lebensgefährlich mit den - besonders bei Nässe - extrem rutschigen Schienen im Straßenraum. Autos stellen sich quer, Motorrad- und Fahrradfahrer liegen auf der Nase. Wie froh war man, als damals endlich die letzten Straßenbahnschienen aus den Straßen verschwunden waren! Die wieder erhöhten Unfallzahlen (Menschenleben) müssen berücksichtigt werden.

    Sinnvoller als Stadtbahnen sind Schnellbusse, die mit bequemer Ausstattung und kräftigen Motoren in kurzen Takten fahren. Wie die jetzigen Schnellbusse ohne überall zu halten, ohne Zick-Zack-Fahrten durch die Wohngebiete. Ohne den Schnellbus-Zuschlag. Aber mit dem ruhigen und bequemen Fahr-Erlebnis dieser besseren Fahrzeuge.

    Die Einrichtung solcher Linien könnte quasi sofort erfolgen, fast ohne einen Cent für Baumaßnahmen zu verschlingen.

    Überhaupt muss man sich fragen, warum schnellbus-artige Ausstattung nicht auch bei den Stadtbussen Standard ist. Das "ruhigere Fahrgefühl", das Stadtbahn-Befürworter preisen, lässt sich auch mit einem besser ausgestatten Bus erreichen: Luftdruck-Federung, Geräuschdämmung, großvolumigerer Motor, bequeme Sitze. Bisher entsteht der Eindruck, dass absichtlich so eine "Sozialamt"-Ausstattung gewählt wird, um die Fahrt mit dem eigenen Auto attraktiver erscheinen zu lassen.

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  • Metrobus 14

    Wunderbar! Die Gruenen legen einen Netzplan vor und schiessen sich gleich mal in das eigene Knie.
    Allein diese Strecke SINSTORF - BAHNHOF HARBURG???!

    Wenn ich das richtig verstehe, hat eine Stadtbahn ja einen eigenen Gleiskörper und soll keine Entwicklung zurück zur alten Strassenbahn sein. Wo soll die denn da gebaut werden? In der Winsener Strasse??? Prima. Buergersteige wegreissen und dann noch ein paar Vorgaerten abschneiden. DIE STRECKE wird es garantiert nie geben, da werden die Anwohner schon sorgen. (Thema Buergerprotest ist schon da).

    Nein! Noch viel besser! Die Strecke kommt unter die Erde; offene Tunnelbauweise!
    Juchhu. Da werden sich einige lokalen FDPler freuen, die die Verlängerung der U4 in den Süden ueber Harburg hinaus fordern. Na, das kann ja wirklich guenstig werden! Und so schnell fertig...

    Man man man, das kann ja noch richtig lustig werden. Aber erst mal flott einen "Plan" raushauen....

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  • Busfaher

    Ich bin mal gespannt, was die SPD machen will, wenn sie nach der Wahl mit den Grünen koalieren muss. Mal sehen, wie Scholz dann noch die StadtbahnKuh vom Eis kriegen will. Ich bin jetzt schon gespannt auf seine Argumentation, die dann pro Stadtbahn gerichtet sein wird, weil ihm ja dann "der Koalitionspartner diesen Kompromiss abgerungen hat" Ebenso gespannt bin ich dann auf die Argumente der CDU, die dann sicher wieder sagen wird, dass eine Stadtbahn ideologischer Blödsinn ist. Interessant ist auch der Preis/Kilometer. Der schwankt auch von Partei zu Partei. Naja, die Kosten der alten Planung wurden auch über Nacht mal eben um 100% erhöht.
    Steffen will also mit den Bürgern diskutieren. Das ist ja mal was ganz Neues. Wenns nach den Grünen ginge, müssten doch alle um 21:00 ins Bett und das Licht aus machen, mit'm Rad fahren und Reiswaffeln essen. Ne, ne, Leute, die wilde und bunte Kritzelei über Hamburgs Stadtplan nimmt doch keiner mehr ernst. Stadtbahnen auf 1spurigen Straßen, mit Kurvenradien, die ich nicht mal mit meinem Fahrrad hinkriege, U-Bahnen werden mal eben mit Schildvortrieb durch halb Hamburg gebohrt, ein Schnellbahn-Elbtunnel über das riesige 10.000 Einwohner-Kaff der "Insel Finkenwerder" und Seilbahnen, die elegant über Europas zweitgrößten Hafen schwingen. So langsam wirds lächerlich, liebe Politiker!
    Da Ehrlichkeit keine Stimmen kriegt, wird auch keiner sagen, dass man entweder 10 Jahre lang den MIV lahm legen , 20 Jahre lang buddeln und bohren muss oder gar nichts macht, bis die Leute von alleine aufhören den ÖPNV zu nutzen.
    Sowas nennt man dann wohl Aussitzen. Wenn die Politiker nichts können, aber DAS können sie alle und nichts anderes werden sie tun! Nicht umsonst baut die Hochbahn gerade 2 neue Busbetriebshöfe und ein dritter ist in Planung.
    Viel Spaß, Hamburg...

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  • Harald

    Im Goßen und Ganzen ein gutes Konzept, zumal planerisch schon einiges fertig in der Schublade liegt . interessant ist die Reaktion von Frau Köppen. Wie soll glaubwürdig ein Konsens über die Entwickung des ÖPNV in einem Mobilitätsbeirat ereicht werden, wenn Polemik verbunden mit haltlosen Behauptungen durch die verkehrspolitische Sprecherin der SPD die Atmosphäre vergiftet.
    Wäre doch klasse, wenn 2016, 150 Jahre nach Einführung der ersten Straßer(Pferde)bahn, der erste Sptenstich für ein Stadtbahn netz gesetzt werden kann.

    Gruß
    Harald

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  • Mr.C

    @ sinex
    Sie schreiben: "Erst klein mit der Straßenbahn anfangen, denn können weitere Strecken (gemeint sind U-Bahnstrecken) folgen."

    Das Problem ist nur, wenn man klein anfängt, bleibt es bis auf Weiteres mit Klein-Klein !
    Neue U-Bahnstrecken wird es im Zuge einer Einführung einer Stadtbahn in Hamburg dann die nächsten 100 Jahre wohl kaum noch geben !
    DAS IST AUCH DAS PROBLEM MIT DER STADTBAH IN HAMBURG !!!

    @ GreenCity
    Es ist doch ein wenig merkwürdig - das müssen Sie doch zugeben (!)- , wenn die Grünen zuerst sagen, der Plan der CDU für ein Stadtbahn-Streckennetz sei deutlich zu groß (100 Km lang) und viel zu teuer (2,7Mrd Euro).
    Wenige Tage später hat man aber offensichtlich mal den Buntstift gezückt und in einen Plan wilde Linien gezeichnet, ohne wohl wirklich die entsprechenden Ortskenntnisse überhaupt zu haben, zumindest so kommt es mir hier vor.

    Nun wollen die Grünen also plötzlich nochmal 30 Km nachlegen und 130 Km Stadtbahn bauen und das mit "nur" 2,6 Mrd. Euro. Das sind also 30 Km mehr als die CDU favorisiert und dass bei 100 Mio. Euro weniger Kosten !

    Also wer das nicht durchschaut, dass das hier einfachste und zutiefst billigste Wahlkampfmanöver sind, der ist selber dran Schuld !

    @Busfahrer
    Sie schreiben: "Ich bin mal gespannt, was die SPD machen will, wenn sie nach der Wahl mit den Grünen koalieren muss."
    Dann nennen die das Ding einfach STA-U-BAHN !
    Aber das letztendlich ohnehin praktisch nicht viel für den ÖPNV -zumindest in der kommenden Bürgerschaft, egal wer diese stellen wird- kommen wird, da sind wir uns glaube ich einig ?!?
    Da kommen nur Pläne von Plänen von Plänen....

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  • Brummi

    @Busfahrer: Vielleicht kommt dann tatsächlich ein Kompromiss, der zur Zeit nicht absehbar ist, da sowohl Senat als auch Opposition darauf beharren, daß nur ihr Vorschlag umgesetzt wird und sonst nichts. Zum Bleistift sowas: http://verkehrsfritze.files.wordpress.com/2014/04/u-sowie-stadtbahn.png

    Oder ein rot-gelber Senat? Oder Rot-Schwarz? In der CDU sind ja auch noch nicht so viele warm geworden mit der Stadtbahn, die Wersich nun rausgeholt hat für den Wahlkampf. Es fällt auch schwer es der CDU abzunehmen. Deren Einstampfung von Plänen reicht ja nicht über vier Jahrzehnte zurück, sondern geschah alleine im letzten gleich zweimal. Das muss man erstmal hinkriegen.

    @Mr.C: Stimmt. Typisch Grüne. Sie bemängeln die Kritzelei auf Plänen, verweisen auf ihre fertigen Pläne von früher (die nicht für weniger als eine Milliarde umzusetzen sind), lehnen aus Kostengründen alles andere ab und drei Tage später sind sie der Meinung, sie können Wahlen gewinnen, wenn sie einfach möglichst vielen Menschen ein Netz versprechen, das eh nie in absehbarer Zeit auch nur ansatzweise so kommen wird.

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  • WW

    Wer kann den Schwachsinn noch steigern, liebe Parteien?
    Der Wettbewerb ist eröffnet..

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