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600 Hamburger erinnern mit stiller Trauerfahrt an getötete Radfahrer

Rund 600 Menschen haben gestern Abend mit einer stillen Gedenkfahrt an getötete Radfahrer auf Hamburgs Straßen erinnert. In der Osterstraße wurden Blumen abgelegt.
Christian Hinkelmann
Mahnwache nach tödlichem Fahrradunfall in Hamburg-Eimsbüttel
Mahnwache nach tödlichem Fahrradunfall in Hamburg-Eimsbüttel

Es war ein stiller langer Trauerzug, da gestern Abend kreuz und quer durch mehrere Hamburger Stadtteile radelte. Rund 600 Menschen haben sich gestern Abend zu einem so genannten „Ride of Silence“ zusammengetan, um der getöteten Radfahrer im Straßenverkehr zu gedenken.

Die Tour, die vom Fahrradverband ADFC organisiert wurde, startete am Bahnhof Sternschanze und fuhr auch zur Osterstraße, wo Anfang vergangener Woche eine 33-jährige Radfahrerin von einem Lastwagen getötet wurde (siehe hier).

Teilnehmer legen sich wie tot auf die Straße

Viele Teilnehmer legten sich bei zu einem so genannten „Die-In“ wie tot auf den Boden, um auf die Gefahren an der Unfallkreuzung aufmerksam zu machen.

Schon am Unfalltag hatten sich spontan mehr als 100 Menschen zu einer Mahnwache an der Unfallstelle in Eimsbüttel versammelt un…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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