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Ab Juli fahren On-Demand-Kleinbusse durch Osdorf und Lurup

Ab Juli sollen in Osdorf und Lurup Shuttlebusse fahren, die per Handy-App bestellt werden. Und: Der Testbetrieb für automatische HVV-Tickets startet auf ausgewählten Strecken.
Christian Hinkelmann
"Olli" - ein Kleinbus der Deutschen Bahn fährt bereits ohne Fahrer
"Olli" - ein Kleinbus der Deutschen Bahn fährt bereits ohne Fahrer
Foto: Deutsche Bahn

Hamburg treibt die Digitalisierung des Verkehrs voran: Ende des kommenden Monats will die Stadt in Lurup und Osdorf einen Shuttle-Service mit Kleinbussen starten, die auf Abruf fahren.

Das bedeutet: Die Fahrgäste bestellen die Busse per Handy-App. Ähnliche Routenwünsche werden von der Software automatisch gebündelt und zusammengelegt.

On-Demand-Shuttlebusse stammen von der Deutschen Bahn

Der Dienst wird von den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bahn-Tochter ioki betrieben. Ziel von ioki ist es, künftig selbstfahrende Shuttles ohne Fahrer zu betreiben (siehe hier).

Erst vor wenigen Wochen hatte Hamburg einen ganz ähnlichen Shuttle-Dienst von Volkswagen genehmigt. Ab dem kommenden Januar will die VW-Tochter MOIA zunächst bis zu 500 Kleinbusse zusätzlich auf die Hamburger Straßen bringen, die voraussichtlich nur etwas teurer als eine HVV-Karte sein werden (siehe hier).

HVV will im Juli Testbetrieb für automatische Tickets starten

Außerdem will der rot-grüne Senat noch im kommenden Monat den Testbetrieb für automatische HVV-Tickets starten. Beim so genannten Check-In/Be-Out-System (CIBO) müssen HVV-Kunden beim Einsteigen in eine Bahn oder einen Bus nur noch kurz auf ihrem Handy die vorgeschlagene St…

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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3 Antworten auf „Ab Juli fahren On-Demand-Kleinbusse durch Osdorf und Lurup“

Und wer Finanziert das ganze auf dauer?
Nichts gegen Fortschritt, aber nichts ist umsonst! Und irgendwo werden wir dafür bezahlen, ob wir es nutzen oder nicht.
Im Moment nutzen hier viele leute den Dienst nur weil es geht,weil es nichts kostet und weil es Bequemer ist. (Bis vor die Haustür) Trotz funktionierender Öffentlicher Verkersanbindung.
(Studie verfälscht!)
Sollte der HVV diese kosten auf alle nutzer abwälzen, obwohl niemals alle diesen Dienst nutzen können, gibts in unserem Haushalt bald lieber einen Zweitwagen! Ziel verfehlt!

Horch: „Eins ist klar: Autonomes Fahren darf nicht zu mehr Verkehr führen“. Wenn autonome Fahrzeuge auch fahrgastlos fahren, um jemanden Besitzer abzuholen, wenn autonome Fahrzeuge auch Nicht-Fahrer transportieren, wenn Parkflächen Geld kosten, der Eigentümer/Nutzer aber aussteigen und später wieder abgeholt werden will, dann ist klar: autonomes Fahren _kann_ zu deutlich mehr Verkehr führen.

Streiche das Wort „kann“ und ersetze durch „wird“. Wer fährt freiwillig mit dem Bus wenn, jederzeit ein „Taxi“ mich günstig vor der Tür jederzeit abholen kann.

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