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AKN ist mit neuen LINT-Zügen zufrieden

Die AKN ist mit ihren neuen Fahrzeugen vom Typ LINT zufrieden. Direkt nach dem Einsatzstart vor einem Monat sei die Pünktlichkeitsquote auf der Linie A1 zwar auf 94 Prozent gesunken – in der Silvesterwoche lag sie aber schon wieder bei 98 Prozent, sagte AKN-Chef Wolfgang Seyb am vergangenen Freitag.
Christian Hinkelmann
AKN-Triebwagen in Burgwedel
Ein LINT-Triebwagen der AKN in frühlingshafter Natur in Burgwedel in Hamburg

Das entspricht dem üblichen Pünktlichkeitswert auf dieser Linie (siehe hier).

Als pünktlich gilt laut AKN ein Zug, der weniger als fünf Minuten verspätet ist.

Das Unternehmen will jetzt die erreichte Betriebsqualität aufrechterhalten und den Betrieb mit den Neufahrzeugen weiter stabilisieren. „Die Inbetriebnahme ist gelungen und wir gehen davon aus, dass es weiter so gut läuft“, so Seyb.

Die AKN hatte im vergangenen Dezember nach rund 40 Jahren ihre 15 ältesten Dieseltriebwagen durch 14 Neufahrzeuge ersetzt, die zwar fast doppelt so lang sind wie die alten Bahnen, aber nicht mehr Türen besitzen. Darüber hinaus öffnen und schließen sich die neuen Türen auch noch langsamer als bisher. Der Grund sind neue Sicherheitsnormen.

Die ausgemusterten Bahnen vom Typ VTE haben inzwischen fast alle das AKN-Netz verlassen. Zwei Fahrzeuge gingen an einen Museumsbahnverein in Neumünster, der Rest wird im Lübecker Hafen verschrottet (siehe hier).

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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7 Antworten auf „AKN ist mit neuen LINT-Zügen zufrieden“

Ja furchtbar; manchmal sind die 4 Minuten später da. Das passiert mit dem Auto nie. Da ist man ja stets pünktlich. Leute, lasst die Kirche im Dorf. Ab Eidelstedt fährt doch alle paar Minuten was Richtung Innenstadt. Mir gefallen die neuen Lint, ich finde, es passen sehr viele Menschen rein. Da denke ich in Eiderstedt häufiger, der Platz reicht nie und dann ist es drinnen nicht wirklich prall gefüllt. Ich bekomme immer einen Sitzplatz auf der Hinfahrt; das liegt aber daran, dass ich in Kaltenkirchen-Süd einsteige und es erst später voll wird. Zurück hat es bisher auch immer mit einem Sitzplatz geklappt. Ich fahre Mo bis Fr morgens 05:45 Uhr und abends zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr. Mag sein, dass andere Zeiten wesentlich voller sind; das kann ich nicht beurteilen. Manchmal wäre ein WC nicht schlecht; aber so richtig prickelnd sind Zug-WCs ja ohnehin nicht.

Ich habe das Gefühl, dass es weniger Plätze gibt, an denen es eine Möglichkeit zum festhalten gibt. Wenn der Zug gut gefüllt ist, gibt es immer wieder Fahrgäste, die sich einfach nirgends festhalten können. Ich hoffe hier kann noch nachgerüstet werden.

Leider hat es heute nicht mit der Pünktlichkeit geklappt. Der Lint Zug kam leider erst um 07:36 Uhr in Eidelstedt rein und nicht wie laut dem Fahrplan um 07:32 Uhr. Schuld an der Verspätung war der vorherige AKN Lint Zug aus Eidelstedt, der verspätet abgefahren war.

Vielleicht könnte dieses journalistische Medium ja nicht nur Pressemitteilungen „kopieren und einfügen“,
sondern auch mal das unerträgliche Quietschen der Bremsen thematisieren und bei der AKN mal nachfragen…

Bekommt die Linie A3 (Elmshorn – Barmstedt – Ulzburg Süd) auch noch die LINT 41 Züge oder wird darauf gewartet wenn die S21 von Eidelstedt nach Kaltenkirchen verlängert wird – die S-Bahn bringt dann ihre neuen BR 490 Triebwagen mit.

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