AKN setzt neue Züge offiziell im Fahrgastverkehr ein

Die AKN hat den Vorlaufbetrieb für ihre fabrikneuen Triebwagen vom Typ LINT 54 gestartet. Viermal am Tag pendeln die Züge montags bis freitags zwischen Eidelstedt und Kaltenkirchen. Sie können von allen Fahrgästen genutzt werden. Das teilt das Unternehmen auf seiner Website mit.
Von Christian Hinkelmann
AKN-Triebwagen auf einem beschrankten Bahnübergang
Ein LINT-Triebwagen quert einen beschrankten Bahnübergang in Burgwedel in Hamburg.

Demnach startet die erste Fahrt um 9.03 Uhr in Kaltenkirchen in Richtung Eidelstedt. Um 9.56 Uhr geht es dann von Eidelstedt bis nach Neumünster, Rückfahrt ist um 11.33 bis Eidelstedt. Die letzte Tour des Tages startet dann um 13.16  Uhr in Eidelstedt bis zum AKN-Betriebswerk in Kaltenkirchen. Kurzfristige Fahrplanänderungen sind laut AKN möglich.

Außerdem bewirbt die AKN die neuen Bahnen in den kommenden Wochen auf Infoständen entlang der Bahnstrecke A1. Die genauen Termine lesen Sie hier.

Offiziell startet die Inbetriebnahme der 14 bestellten LINT-Triebwagen erst zum Fahrplanwechsel im Dezember. Die neuen Bahnen sollen die ältesten Dieseltriebwagen aus den 1970er Jahren ersetzen.

Die neuen Züge sind mit 54 Metern Länge fast doppelt so lang, wie die bisherigen Dieselfahrzeuge der AKN. Sie sind bis zu 120 Km/h schnell, verfügen über vier Türen pro Fahrzeugs…

Auch interessant

7 Antworten auf „AKN setzt neue Züge offiziell im Fahrgastverkehr ein“

Und warum quietscht der LINT so stark bei der Einfahrt / beim Bremsen im Bahnhof ?
Jedesmal in Bönningstedt deutlich zu hören. er quietscht, bis er steht….

Gruß
Jan

Die wollen den doch nicht ewa in Einzeltraktion einsetzen? Denn dann ist er kürzer, und nicht länger als die bisherigen Fahrzeuge. Außerdem ist er schmaler, deswegen die Trittbretter. Die Multifunktionsbereiche kosten außerdem Sitzplätze und die Sitzanordnung “3 Plätze auf einer Seite bei schmalem Fahrzeugprofil” klingt auch nicht vielversprechend. Und dann quietscht es. Ist das der Fortschritt?

Bei allen 5 LINT 54, die ich kürzlich auf der A1 zwischen Eidelstedt und Boostedt erlebt habe, quietschten jeweils alle Bremsen am Fahrzeug, bis hin zum Stillstand ziemlich heftig.
Die Sache war schon Thema in den Ulzburger Nachrichten:
http://ulzburger-nachrichten.de/?p=31435
Ich verstehe die AKN nicht ganz, weshalb sie derartige Fahrzeuge mit Mängeln überhaupt abnimmt und nicht zum Hersteller zwecks Nachbesserung zurückschickt.
Auch anderswo hat der LINT 54 offenbar diesen Mangel, es gibt im Internet einen Bericht vom September 2014 über die Ahrtalstrecke der DB.
Die VTE wären auch noch länger gefahren, jetzt hat man noch ganze zwei Stück als Reserve, laut Barmstedter Zeitung (gedruckte Ausgabe) von heute, in der ein Artikel über den Abschied vom VTE steht.

Meine persönliche Meinung dazu: Für einen derart dichten Haltestellenabstand wäre eigentlich nur wieder ein dieselelektrischer Triebwagen richtig gewesen. Hier kann bis runter auf etwa 20 km/h das Bremsen rein elektrisch erfolgen und erst dann wird die normale Bremsanlage benötigt.
Bloß für so ein genau passendes Fahrzeug hätte die AKN Jahre früher in die Hufe kommen müssen.

Die Zuege quietschen nicht nur, insgesamt ist die Bahn jetzt wesentlich lauter als vorher. Ist das modern und zeitgemäß?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.