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Alkoholverbot kommt bei Fahrgästen immer besser an

Das Alkoholkonsumverbot im HVV kommt bei den Fahrgästen offenbar immer besser an. Rund ein Jahr nach Einführung liegt die Akzeptanz bei 89 Prozent. Das sind vier Prozent mehr, als noch im vergangenen Jahr.
Christian Hinkelmann
Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT5 auf einem Viadukt im Hamburger Hafen am Baumwall
Ein U-Bahn-Zug vom Typ DT5 auf einem Viadukt im Hamburger Hafen am Baumwall

Das berichtet DIE WELT und beruft sich auf Angaben des Verkehrsverbundes. Demnach sind auch junge Fahrgäste überwiegend (75 Prozent) für das Verbot.

Außerdem soll auch die Zahl der Verstöße zurückgegangen sein – von 2598 Fällen im ersten Quartal dieses Jahres auf 2208 im zweiten Quartal.

Laut dem Bericht sollen auch bei der Hochbahn, die dem Alkoholkonsumverbot zuerst skeptisch gegenüber stand, inzwischen alle Bedenken verflogen sein. Unternehmenssprecherin Maja Weihgold zur WELT: „Heute halten wir das Alkoholverbot im öffentlichen Nahverkehr für ein rundum erfolgreiches Projekt“.

Das Trinken von Alkohol ist seit September vergangenen Jahres in allen HVV-Verkehrsmitteln verboten – außer auf den Hadag-Fähren, den Regionalbahnzügen von und nach Schleswig-Holstein, den Zügen der Nordbahn und in der Nord-Ostsee-Bahn.

Wer mit einer offenen Flasche erwischt wird, muss 40 Euro Strafe zahlen.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „Alkoholverbot kommt bei Fahrgästen immer besser an“

Anders als in Deutschland gibt es in vielen Schweizer Städten nicht nur ein Alkoholverbot in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln, sondern ein generelles Konsumverbot. Angeblicher Grund sind die Abfälle, die in den Fahrzeugen liegen bleiben und die damit verbundenen Entsorgungskosten. Mich persönlich stören Leute, die etwa Pappteller mit Ketchupresten in den Zügen liegen lassen mehr als Fahrgäste, die während der Fahrt Bier trinken und die leeren Flaschen wieder mitnehmen.
Ich habe allerdings die Vermutung, daß das eigentliche Ziel ist, eine lukrative Geldquelle anzuzapfen. Während die Kontrolleure um eine Gruppe total betrunkener Jugendliche einen Bogen machen (aus Angst vor tätlichen Übergriffen?), wird eine Rentnerin, die bei 30°C an einer Mineralwasserflasche nuckelt, empfindlich gebüßt.

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