An der Hoheluftbrücke parken Fahrräder ab jetzt zweistöckig

Am U-Bahnhof Hoheluftbrücke wird heute eine der modernsten Bike-and-Ride-Anlagen der Stadt eröffnet. Mehr als 300 Räder können dort abgestellt werden.
Die neue Bike-and-Ride-Station an der Hoheluftbrücke
Die neue Bike-and-Ride-Station an der Hoheluftbrücke

Fahrradpendler können am U-Bahnhof Hoheluftbrücke ab sofort deutlich bequemer auf den Öffentlichen Nahverkehr umsteigen.

Direkt zwischen U3-Bahnsteig und der Bushaltestelle der Metrobuslinie 5 wird heute eine der modernsten Fahrradabstellanlagen der Stadt eröffnet.

“Die kurzen Wege zwischen U-Bahn, Bus und einer modernen Fahrradstation bieten den Hamburgerinnen und Hamburgern eine große Flexibilität”, betonte Verkehrssenator Frank Horch (parteilos) bei der heutigen Einweihungsfeier.

Die neue Bike-and-Ride-Station bietet Platz für mehr als 300 Fahrräder, 210 davon sind überdachte Doppelstockparkplätze. Das bedeutet, dass die Räder hier in zwei Etagen übereinander abgestellt werden können.

Schienensystem bringt Räder in die obere Park-Etage

Die Räder in der oberen Etage stehen auf Schienen, die an einem Ende herunter gezogen werden können, sodass sie wie eine Rampe sind, auf die das Rad dann geschoben wird.

40 Fahrradstellplätze befinden sich laut P+R-Betriebsg…

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6 Antworten auf „An der Hoheluftbrücke parken Fahrräder ab jetzt zweistöckig“

Es hat lange – zu lange – gebaucht, bis sich die Hochbahn mal entschließen konnte, ein vernünftiges System zu kaufen, welches in den Niederlanden von der Stange angeboten wird. Natürlich wird, wie üblich in Hamburg alles zu klein dimensioniert. So befinden sich am Bahnhof in Groningen/Friesland, einer Stadt mit rd. 120.000 Einwohnern insgesamt – sage und schreibe – 16.000 Fahrradabstellplätze in dieser Art von Doppelstockanlagen. Also hier ist noch viel Luft nach oben. Wenn an jeder Schnellbahnhaltestelle in Hamburg einmal 300-500 Fahrradabstellplätze diser Bauart aufgestellt würden, dann ließe sich sicher bei einer Großbeschaffung der Preis noch deutlich drücken. Interessant wäre ja auch einmal eine Berechnung, was kostet ein Radparkplatz und was kostet ein Autoparkplatz? Vermutlich ist letzterer mindestens 10mal so teuer. Also ein Anfang ist gemacht, dem aber weitere Schritte folgen müssen.

Du meinst im Ernst, es gäbe in Hamburg eine Schnellbahnhaltestelle, wo perspektivisch 16.000 Fahrräder stehen? In Groningen fahren alle, die die Bahn nutzen wollen, zum Hauptbahnhof. Das wirst du in HH niemals haben.

Außerdem kommen doch jetzt an ganz vielen Haltestellen viele Stellplätze dieser Art. Deine Forderung wird also schon erfüllt.

Sehe ich genauso wie mein Vorredner. Es hat viel zu lange gedauert bis Hamburg solche Art Fahrradstellplätze anschafft. Wenn man überlegt, dass Hamburg Ende des Jahres eine große Kampagne für mehr Fahrrad fahren starten will muss noch einiges passieren. Die Stadt Hamburg hat endlich die ersten Schritte in die richtige Richtung unternommen, nicht mehr und nicht weniger. Trotzdem Danke an alle die daran arbeiten endlich diesen Weg zu gehen, von Critical Mass bis Abgeordnete.

Gibt es auch die Möglichkeiten dort Lastenräder (Länge 2,5 Meter statt 2 Meter oder Breite vorne 90cm, statt einspurig) sicher abzustellen? Das fände ich für die Zukunft wichtig, da Lastenräder tatsächlich KFZ zu 100 % in der Stadt ersetzen können (Zuladung von 80 bis 150 kg, Volumen von teils mehreren Getränkekisten) (5 von 100 Abstellplätzen vielleicht).

Ein Barrierefreier U Bahnhof für 5,6Mio € und 15 Monate Bauzeit um ein Fahrstuhl zu installieren ?
Das ist ja mal richtig günstig und so schnell auch noch….

Fragen sie mal die Nutzer der Station Langenhorn-Nord bzw. der U1.

Die Effizienz der Baumaßnahmen von Hochbahn und S-Bahn Hamburg würden mich brennend interessieren – Stichwort Betriebsqualität neuer(!) Rolltreppen und Fahrstühle.
In der “echten” Wirtschaft wären die Verantwortlichen mit Sicherheit schon längst geflogen…

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