Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Auf diesen Strecken plant Hamburg neue Expressbuslinien

Der rot-grüne Senat will bis 2030 insgesamt 23 neue Xpress-Buslinien in Hamburg einrichten, um neue Direktverbindungen im HVV zu schaffen. Hier sollen die Busse fahren.
Christian Hinkelmann
Ein Bus am Hamburger Dammtorbahnhof
Ein Bus am Hamburger Dammtorbahnhof

Der rot-grüne Senat will die HVV-Fahrgastzahlen bis 2030 um 50 Prozent steigern und dazu unter anderem den Busverkehr massiv ausbauen. So sollen in den kommenden Jahren zahlreiche neue Direktverbindungen mit so genannten Xpress-Bussen geschaffen werden. Dies wurde in den vergangenen Monaten mehrfach angekündigt.

Auf eine Anfrage der LINKEN hat der Senat nun erstmals konkret genannt, auf welchen Strecken bis 2030 neue Xpress-Buslinien eingerichtet werden sollen.

Auf diesen Strecken sollen die neuen Xpress-Busse fahren

Demnach soll es künftig zwei neue Direktbuslinien von Iserbrook und Bergstedt/Sasel in die Hamburger Innenstadt geben. Weitere Direktlinien sind von Wandsbek nach Rahlstedt Ost und Harburg geplant. Außerdem sollen in den kommenden zehn Jahren auch Xpress-Buslinien zwischen Langenfelde und Rahlstedt, Osdorf und Jenfeld, Hummelsbüttel und Iserbrook sowie zwischen Bergedorf und Poppenbüttel eingerichtet werden.

Auch zwischen der Hamburger Neustadt und Lauenburg, zwischen Othmarschen und St. Georg sowie zwischen Blankenese und Glashütte sollen künftig Direktbusse fahren. Von Harburg aus soll ein neuer Xpress-Bus nach Finkenwerder und von Fischbek nach Eidelstedt fahren. Die letztgenannte Linie würde fast parallel zur stark belastete S-Bahnlinie S3 verlaufen und soll sie offenbar entlasten.

Planungen sind noch sehr unkonkret

Damit die neuen Xpress-Busse nicht im Stau stehen, soll es „an geeigneten Stellen“ Bevorrechtigungen an Am…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Der ehemalige Moia-Manager Robert Henrich (li) wird neuer Hochbahn-Chef und löst zum Jahreswechsel seinen Vorgänger Henrik Falk (re) ab.

Ex-Moia-Manager wird neuer Hochbahn-Chef

Robert Henrich wird neuer Vorstandsvorsitzender bei der Hochbahn und löst zum Jahreswechsel seinen Vorgänger Henrik Falk ab. Henrich kennt sich im Hamburger Mobilitätsmarkt gut aus. Einen U-Bahn-Betrieb hat er aber noch nie geleitet. Das sind seine Pläne.

41 Antworten auf „Auf diesen Strecken plant Hamburg neue Expressbuslinien“

In keiner deutschen Großstadt gibt es so viele Buslinien wie in Hamburg.
Bisher wurde eine U-Bahn – Linie gebaut (namens U4) diese meist als U2-Verstärker dient. Sonst gibt es nur tatsächlich immer mehr Busse in der Stadt.
Mal schauen wie die bereits geplanten Bahn-Projekte ausschauen.

„Bisher wurde eine U-Bahn – Linie gebaut“

In Hamburg gibt es nicht nur eine U-Bahn-Linie ^^ Nichtsdestotrotz empfehle ich mal morgen von der S3 (Ri. Pinneberg) an den Elbbrücken auszusteigen und zur U4 zu wechseln. Das tun nämlich überraschend viele Fahrgäste, die seit wenigen Wochen eine deutliche Verbesserung auf ihrem täglichen Arbeitsweg haben.

Die Anzahl von Linien sagt auch wenig über das gesamte Netz aus (Länge, Bedarf, Kapazität, Fz., …).

Wenn die Grünen an die Macht kommen, dann ist es mit neuen U-Bahnen sowieso vorbei. Dann gibt es 45 m kurze Straßenbahnen, die mit den Autos im Stau stehen.

Nee, die fahren dann auf Rasengleis und eigener Trasse, sowie mit einer richtigen/effektiven Vorrangschaltung. Genau, wie es in der Planung Bramfeld Dorfplatz/ Kellinghusenstr vorgesehen war. Bis Olaf Scholz kam…

Jahrelang hat man das (deutschklingende) Eilbusnetz als unattraktiv heruntergewirtschaftet und jetzt soll das (englischklingende) Expressbusnetz die neue Superwaffe vom HVV sein ? … Lächerlich !

Ich will keine Olaf Scholz (das war der mit dem modernsten Bussystems Europas)- Gedächtnis -Schaukelbusse, die dann nur im Stau stehen, weil die SPD eh keine Busspuren bauen will. Das Problem in Hamburg ist, dass keine Aussicht auf Besserung besteht, da nur die Linkspartei und die Grünen anständige Konzepte für einen ordentlichen ÖPNV haben und diese Parteien auf Sicht sicherlich keine Mehrheit zusammen haben werden.
Wir brauchen schienengebundenen Nahverkehr und zwar nicht unter der Erde, aus finanziellen und Zeitgründen.

Bei den Grünen gibt es eine Mehrheit dafür. Text mal wieder nicht richtig gelesen? Dafür, dass so wenig Sachkenntnis über fortschrittliche Verkehrssysteme in der Bevölkerung gibt, sind die Werte für die Stadtbahn gar nicht schlecht. Wenn es mal eine Aufklärungskampagne über Zeithorizonte der Umsetzung und Kosten gäbe, würden die Umfragen sehr sicher anders aussehen. Aber das ist ja von der Mehrheit der Politik offensichtlich nicht gewünscht. Da werden ja nur Nebelkerzen geworfen, genauso wie sie das auch hier immer machen, lieber Loki
P. S. Ich habe mit den Grünen nichts zu tun.

Na Loki, du hast auf deiner Wolke aber noch eine Partei übersehen, die auch strikt gegen eine Stadtbahn ist, vielleicht sogar am striktesten. Übrigens sieht sich diese Partei auch als „bürgerlich“ und wollte jüngst (letztes Jahr) in drei Bundesländern „bürgerliche Regierungen“ (mit) stellen. (Onkel Schill hatte sich einst auch als „bürgerlich“ empfunden.)
Wenn du sogar die Grünen ausschließt, bleibt also für dich nur eine Partei übrig, gegen die du kämpfen musst. Die könnte ich jetzt allein schon deshalb verteidigen. Nur schade, dass ebendiese Partei so eine verquere Haltung bezüglich der S4 eingenommen hat. 🙁

Gegen-alles-Protestparteien, die eh niemals in einen Senat kommen werden, muss ich nicht weiter beachten. Vor allem, wenn sie, wie Du schreibst, gegen leistungsfähige ÖPNV-Projekte sind und nicht nur gegen leistungsschwache wie im Falle einer Rumpelbahn. „Kämpfen“ muss ich auch nicht, da die demokratische Mehrheit seit Jahrzehnten eine Einführung ablehnt. Wie man sieht, gibt es nur bei den Linken eine Mehrheit für das Vorhaben und bei allen anderen Bürgerschaftsparteien nicht.

Leider merken das einige in ihrer Filterblase nicht. Da werden weniger als 50% schon zu einer „Mehrheit“ erklärt. Oder man verfünffacht ohne Bezug zu Hamburg die Fahrgastmengen an anderem Ende der Welt, weil man so viel Sachkenntnis nach eigener Aussage hat. Womit klar ist: wer anderer Meinung ist, ist automatisch nicht aufgeklärt (-> propagandistisch zugeschüttet) und kennt sich mit dem Thema nicht aus. Dass keine Fachleute diese Ansicht teilen, muss man auch nicht wahrnehmen. Man kennt vor lauter eigener Expertise solche Leute eh nicht. ^.^

Wieder typisch. In HH bleibt alles beim Alten. Die SPD in Hamburg setzt hauptsächlich auf Busverbindungen.
Ein Bus hat nicht die Kapazität einer Stadtbahn. Für derartige Tangentialverbindungen wäre die Stadtbahn ein gutes Verkehrsmittel.

Wann begreift man endlich, dass die ganzen Verkehrsprobleme Hamburgs nicht mit Bussen gelöst werden können? Ich glaube, dass wohl erst das ganze Bussystem gegen die Wand fahren muss, bis nichts mehr geht. Erst dann sind wohl die Verantwortlichen gezwungen, sich was anderes zu überlegen. Aber die bis dann unnütz verstrichene Zeit…

Das könnte übrigens ganz schnell am Wandsbeker Markt passieren. Dort habe ich schon erlebt, dass vier Busse in einer Grünphase zur Marktstraße raus wollten. Der letzte hatte das dann nicht mehr geschafft und durfte „eine Runde aussetzen“. Umgedreht kommt es auch schon vor, dass schon zwei Busse (23, dahinter 8) im „Wartebereich“ zur Einfahrt auf den ZOB stehen und meine 9 mit Beginn der Grünphase nur „gewagt“ über die Wandsbeker Allee kommt, mit der Hoffnung, noch rechtzeitig einfahren zu können, bevor des Bus evtl. den nächsten Querverkehr blockiert.
Am Bahnhof Tonndorf standen die Busse heute abend wieder mal in Doppelreihe abgestellt, teilweise sogar eingelenkt in der Kurve.
Und dann solln’s noch mehr Busse richten, gerade in Wandsbek?

Das geht so nicht! Deshalb: Bitte, bitte, die Buspartei abwählen!

Stimmt, die Sozen müssen weg und Loki wird in die Stadtbahnplanungsabteilung strafversetzt. Natürlich nur unter strenger Kontrolle, damit unser junger Freund nicht doch wieder anfängt zu buddeln fängt,

Das überversorgte Wandsbek kriegt ja auch die S4. Aber Ihr könnt gerne die Partei, die diese Linie vorantreibt und die Gelder in Berlin eingesammelt hat, abwählen. Bitte anschließend aber nicht jammern. Ihr gehört ja gezwungenermaßen zu Hamburg und nicht zur Zone.

Die S4 ist doch schon in „Sack und Tüten“, warum sollte ich da jammern? 😉
Oh ich muss der SPD dankbar sein!? Das ist aber eine eigenartige Vorstellung von einer demokratischen Gesellschaft. „Dankbarkeit“ einer Partei gegenüber zu haben müssen ist eigentlich eine Kennzeichen…, na wo von?

Grundsätzlich finde ich den Ansatz mit den Expressbuslinien nicht schlecht und würde diese gerne nutzen, bin auch schon mit dem Expressbus von Nettelnburg nach Harburg gefahren. Leider sind diese von den Zugsteigmöglichkeiten keine wirkliche Alternative, da jeglicher Vorteil durch ungünstige Umsteigemöglichkeiten verloren geht. Nach Harburg muss ich entweder ganz nach Bergedorf fahren, bzw. Grandkoppel umsteigen und nach Nettelnburg runter fahren. Für Wandsbek muss ich rüber nach Boberg fahren und die B5 einmal überqueren. Da das Einzugsgebiet um Boberg nicht gerade das größte ist und der Bus eh schon einige Haltepunkte um den Reinbeker Redder abklappert, hätte man sich Boberg schenken können, bzw. hätte man mit einem kurzen Schlenker die Haltestelle Steinbecker Grenzdamm einbinden können, dort wäre auch das größere Einzugsgebiet wieder. Bei den Bus hätte ein Umsteigepunkt auf der Lohbrügger Landstraße liegen müssen, anstatt jegliche Punkte in Bergedorf, Nettelnburg, Allermöhe.

Ich schrieb auch nicht das dort keiner einsteigt, nur das ich ein größeres Erreichungspotential in Mümmelmannsberg als in Boberg sehe.

Der X32 braucht nur einmal runter von der B5 und um den Kreisel rum und dann wieder auf die B5.

Busse, Busse, Busse… Mehr kennt die Millionenprovinz nicht.
Und eure Luftschlösser Namens U5, S32 und Co. kommen so eh nicht ihr Träumer.

600 (oder waren es nur 500?) neue Bushaltestellen kommen auch noch in den nächsten 10 Jahren!
Dann noch bissel Vorrangschaltungen, MOIA, Car-Sharing und paar E-Roller – fertig ist das rundum perfekte Mobilitätsangebot* für Hamburg2030.

Echte Visionen halt.
Damit gewinnste Wahlen hier!

Aber stimmt schon, Kleinvieh macht auch Mist – wie ein anderer User schrieb.
Und wer liebt keinen Mist?!

*) Sorry, ich vergaß dieses geile Autonomdings-BUS, das die immensen Verkehrsprobleme in der HafenCity und bald in der ganzen Stadt löst.
Und irgendsoein Check-in-out-app-handy-gelöt – was ist da eigentlich draus geworden?!
Und hat Lokstedt mittlerweile Start-/Landeplätze für Flugtaxen (kommt auch bald nach Hamburg – die HOCHBAHN-Drohne…)?

Naja, aus Stade sollte man nicht über Provinz reden. Die jetzigen U- und S-Bahnen sind dann wohl auch alles Luftschlösser. Davon ab: die Millionenprovinz kennt auch Fähren, Regionalbahnen und die AKN. Ha!

„Außerdem sollen in den kommenden zehn Jahren….“ In solchen Zeiträumen werden andernorts Schnellbahnlinien realisiert.

In Hamburg schafft man in der Zeit die Einrichtung von Buslinien. So sehr man sich auf dem ITS für sowas dann schämen muss bleibt zu hoffen, dass irgendwer die Stadt dann vielleicht mal an die Hand nimmt und weiter hilft. Nachdem man den Hamburger Senat ausgelacht hat. Aber danach vielleicht.

Dass man sich für solche Aussagen nicht schämt…

Mich interessiert, ob die neuen Express-Buslinien an den Ampeln eine Vorrangsschaltung erhalten. Beispiel: Die Linie X3 fährt im Innenstadtbereich durch die Bergstraße. Für die Busse 4, 5, 19 und 36 gibt es dort eine Vorrangsschaltung an der Lichtsignalanlage Plan/Bergstraße, die allerdings so grottenschlecht programmiert ist, dass die Busse dort regelrecht ausbremst werden. Wann gibt es dort für die Fahrtrichtungen Bergstraße – Ballindamm – Jungfernstieg eine grüne Welle für die Busse der Linie X3? Und kann die Ampelschaltung bei dieser Gelegenheit auch die die Busse aus der Straße Plan neu programmiert werden? Es kann doch nicht sein, dass im Rahmen der Busbeschleunigung viel Geld für neue LSA ausgegeben worden ist, die seit Jahren nicht richtig funktionieren.

Vorrangschaltungen sind auf vielen Hauptstraßen längst der gängige Standard — neben weiteren Bevorzugungen (Busspuren, Freiflächen vor LSA etc. pp.). Aber wen interessieren im Wahlkampf schon Fakten, wenn man nur Stimmung machen möchte…

Dann fahren Sie mal zur nächsten Juso Sitzung mit dem M5 und schauen Sie, wie der fast vor jeder Ampel steht. Machen Sie doch mal die Augen auf anstatt immer nur rumzublubbern. Außerdem verfolgen Sie offensichtlich nicht die politische Landschaft, ansonsten wüßten Sie, dass ihr Oberguru Scholz seinerzeit auf eine Vorhaltung von Frau Sudmann sinngemäß zugegeben hat, dass seine tolle Busbeschleunigung eigentlich ein Autobeschleunigungsprogramm ist.

Ach Loki, du fährst wohl außerhalb der Premiumlinie nie Bus? Meine Erfahrungen sind eigentlich immer andere, z.B. das der Bus meistens die rote Ampel erwischt, wenn zuvor noch der MIV „durchgehuscht“ ist. Oder wenn er es mal schaffen könnte, dann wird er nicht aus der Busbucht heraus gelassen und ist wieder 2. Sieger an der Ampel.
Mein Klassiker ist aber „Nordmarkstraße“: Dort LÄGE eine Bushaltestelle mal strategisch günstig gegenüber dem MIV (Theorie: Reinfahren in die Bucht – Abfertigen – inzwischen Rot für den MIV – Bus stellt sich vorn hin an der Ampel – Grün – Bus fährt als erstes). Doch es musste unbedingt eine Bettel-Fußgängerampel VOR die Hst. (in beiden Fahrtrichtungen) gelegt werden, die komische Weise ständig gedrückt ist. (Was im autobevorrechteten Wandsbek ungewöhnlich ist, wo man sonst wirklich immer betteln muss, um auch mal Grün zu bekommen) So fährt die 9 von Rot zu Rot und kann erst in die Bucht hinein, wenn auch die Autos losfahren (und uneingeschränkt durchfahren). Beim Abfahren ist dann der Bus wieder Letzter und wenn er ganz großes Pech hat, bekommt er gerade noch das nächste Rot.
Das, lieber Loki, ist die Hamburger Bus-Realität!

Vorrangschaltungen werden mehr werden Hamburg rüstet seine Ampeln derzeit um, damit diese auch mit den Autos kommunizieren können. Damit kann auch der Bus mehr Priorität bekommen.

Was ich am Hamburger Verkehrssystem überhaupt nicht verstehe: Warum gibt es keine Ringlinie in den außen liegenden Stadtteilen? Weder mit Bus noch mit S- oder U-Bahn ist so eine Linie im HVV enthalten – außer der alten U3 Ringlinie.
Warum müssen immer alle Linien über die völlig verstopfte City gehen? Bei einer Ringlinie könnten die Fahrgäste jederzeit in die bereits vorhandenen Linien der Bahnen und Busse umsteigen.
Auch mehrere Ringlinien solten machbar sein. Diese sollten allesamt von Westen über Norden bis in den Osten führen. Das gleiche könnte man mit dem südlichen Teil Hamburgs machen, von denen einige Linien dann über die Elbe führen könnten. Ich finde es merkwürdig, dass niemand darauf kommt, sondern alle Linien immer sternförmig Richtung Hauptbahnhof führen müssen.

@Hans: Nördlich der Elbe fährt im Halbkreis der Metrobus 25, eine ziemlich stauanfällige Linie (wenn irgendwo ein Stau ist, wirkt sich dieser auf den gesamten Halbkreis aus). Weiter außen fahren immerhin abschnittsweise die übrigen Metrobusse 20 bis 29.

Früher hatten wir die Straßenbahnlinien 14 und 15, die, mal zusammen, mal parallel zueinander, eine äußerst attraktive und leistungsstarke Verbindung von Altona/St.Pauli nach Veddel/Burgstraße über Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude und Uhlenhorst bildeten.
Obwohl lange Abschnitte dieser beiden Linien damals (in den 50er und 60er Jahren) schon auf separatem Gleiskörper verliefen, hat die selbstherrliche SPD auch diese beiden Linien geopfert, obwohl bereits 1971 der U-Bahn-Alsterhalbring zu den Akten gelegt wurde und beide Linien zu diesem Zeitpunkt noch fuhren.

alles heiße Luft…, zumal unattraktive Rumpelbusse nicht wirklich eine Alternative sind. Mein Urteil: die SPD kann und will es einfach nicht. Es sind ja bald wahlen.

Bus ist laut allen Experten bundesweit ! das einzige Verkehrsmittel, mit dem in den nächsten fünf Jahren schnelle Verbesserungen möglich sind. Mehrere Städte haben schon Buslinien um ihre Stadtbahnen und S-Bahnen zu entlasten!

Stadtbahn neu bauen? Kiel nennt 2030 als Eröffnungsdatum, Regensburg 2034. Hilft bei en Kipppunkten schon mal nichts.

„Die letztgenannte Linie würde fast parallel zur stark belastete S-Bahnlinie S3 verlaufen und soll sie offenbar entlasten.“

Irgendwie wird mir das in dem Dokument nicht ersichtlich, zumal das eine ziemlich lange Relation wäre. Persönlich würde ich viel mehr vermuten, dass es von Fischbek über die A7/Elbtunnel nach Eidelstedt geht, da das eine relativ schnelle (bei ausbleibendem Stau), interessante Verbindung wäre und somit attraktiv für jene sein könnte, die vom Südwesten in den Nordwesten wollen (bei Vermeidung der City).

Wie dem auch sei, schön dass sich etwas tut. Und allen Helden sowie Freunden eines rumpelbahnfreien Lebens wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr. Und den anderen auch.

Ich bevorzuge auch immer den Bus statt einer Bahn, seitdem ich in Hamburg lebe.
Vorher war ich tatsächlich der wahnwitzigen Annahme, städtische Bahnen wären angenehmer (Geschwindigkeit und Komfort) als Busse.

Dann stellte ich fest, dass bahnfahren völlig irre und es viel schöner ist, in sehr engen Platzverhältnissen mit großen fahrdynamischen EInwirkungen infolge Bremsen oder Richtungsänderungen und vor allem viel länger reisend (warten & fahren) als geplant in diesen futuristisch anmutenden Fahrzeugen (BUSSE!!) zu sitzen!

Und wenn ich demnächst immer an meiner Haltestelle vorbeifahren muss oder einen Bus ausfallen lassen muss oder eine Haltestelle weiterlaufen muss oder einen halbleeren Bus wartend an mir vorbeifahren lassen muss, macht mir das gar nichts aus!

Danke Hamburg!

Jawoll, danke.

Und zum Artikel:
Ja, es tut sich was. Zwar normal kleinen Dosen, aber immerhin. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert