Bahn informiert morgen über geplante S-Bahnlinie S4

Die Deutsche Bahn informiert informiert morgen Nachmittag über den aktuellen Stand der geplanten S-Bahnlinie S4 nach Bad Oldesloe. Alle Interessierten sind eingeladen.
Christian Hinkelmann
S4-Sonderzug in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein
S4-Sonderzug in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein während einer Testfahrt im Jahr 2011
Foto: Christian Hinkelmann

Fünf Monate nach Beginn des ersten Planfeststellungsverfahrens für die zukünftige neue S-Bahnlinie S4 nach Bad Oldesloe informiert die Deutsche Bahn morgen (Mittwoch) öffentlich über den aktuellen Stand der Dinge.

Dabei wird es voraussichtlich hauptsächlich um den ersten knapp drei Kilometer langen Planfeststellungsabschnitt gehen, der den Abzweig der neuen S-Bahnstrecke aus dem bestehenden Netz im Bereich Hasselbrook umfasst und bis Wandsbek reicht.

Noch unklar, wann Pläne öffentlich ausgelegt werden

Bislang sind die Pläne aber noch nicht öffentlich ausgelegt worden. Wann die vorgeschriebene Anhörungsphase beginnt, in der betroffene Anwohner die Pläne sehen und Einwände einreichen können, steht noch nicht fest. Das zuständige Eisenbahnbundesamt, das die Pläne seit fünf Monaten auf Vollständigkeit prüft, hat bislang noch keinen Zeitplan veröffentlicht.

Klarer ist dagegen, wann die weiteren beiden Planfeststellungsverfahren entlang der Strecke beginnen sollen: „Es wird weiterhin angestrebt, diese im Sommer 2017 bei Eisenbahnbundesamt einzureichen“, so der Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft, Ole Thorben Buschhüter (SPD) zu NahverkehrHAMBURG.

Die Infoveranstaltung der Deutschen Bahn findet morgen (Mittwoch) um 17 Uhr im Bezirksamt Wandsbek statt und ist offen für alle Interessierten.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „Bahn informiert morgen über geplante S-Bahnlinie S4“

Hoffentlich begreifen die “Verkehrsexperten” bis zur Eröffnung der S4 noch, daß es totaler Wahnsinn ist, die Hamburger S-Bahn in das versuchen umzuwandeln, was sie nicht ist. Seit jeher ist die S-Bahn auf die Stadt ausgerichtet, und nicht auf das Umland, wie es die “modernen” S-Bahnen à la München, Stuttgart oder Frankfurt sind. Mit ihrem engen Takt, z.T. 5-Minutentakt, ist sie überhaupt nicht in der Lage, die notorischen Verspätungen der Fernstrecken zu bewältigen. Auf der Niederelbebahn nach Stade mag das noch gehen, da es dort außer der S-Bahn und dem Metronom kaum Verkehr gibt (und auch dort hat die S-Bahn seit der Verlängerung nach Stade reichlich an Pünktlichkeit eingebüßt), aber eine S-Bahn in überlastete Strecken wie die Lübecker Bahn, geschweige auf der anderen Seite die Altona-Kieler Bahn und die Marschbahn einzufügen zu wollen, ist purer Wahnsinn und würde die Pünktlichkeit und die Zuverlässigkeit der S-Bahn definitiv ruinieren.
Also, gerne eine S4 nach Ahrensburg, eventuell Bargteheide aber dann auf eigenen Gleisen wie ursprünglich geplant, gerne, aber keine Weiterführung nach Bad Oldesloe, das muß Sache der Regionalbahn bleiben. Ein westliches Pendant zur S4 ? Kein Problem… Lurup lautet die Antwort, und damit gleich schon meine Antwort auf die Diskussion der vorigen Wochen bzg. Anschluß von Osdorf und Lurup.
Die Hamburger S-Bahn ist nun mal nichts weiteres als eine etwas zu groß geratene U-Bahn und dabei sollte es auch bleiben. Die Aufgaben der S-Bahnen à la München, Frankfurt und Stuttgart müssen die Regionalbahnen übernehmen (wenn man unbedingt will, kann man die ja in Regional-S-Bahn umtaufen, aber wozu).

Leider gibt es in Hamburg bisher keine wirklichen Neubauvorhaben auf Schienen, außervielleicht am St. Nimerleinstag. Unter den Grünen ist man schn stolz irgendwo eine Station neu zu errichten sonst baut man bereits bestehende Linien etwas aus und verbreitet das als die Inovation im ÖPNV. Ale Teilstrecken der S 4 werden bereits im Schienenpersonennahverkehr betrieben. Im Süden der Republik würde das aös Verbesserung laufen aber mit Sicherheit micht mit dem Juhö in Hamburg, das man mangels wirklicher Neuanschliesung von Gebieten anstimmen muß.

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