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BahnCard 100 wird ab Dezember überdurchschnittlich teurer

Die Bahn erhöht den Preis für die BahnCard 100. Ab Dezember soll die Flatrate für die Deutsche Bahn 3 Prozent mehr kosten. Das ist weit über dem Durchschnitt.

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ICE am Bahnübergang Am Pulverhof
ICE am Bahnübergang Am Pulverhof

Die Flatrate für die Deutsche Bahn wird im Dezember teurer – und zwar deutlich: In Zukunft soll die bei Pendlern beliebte Karte in der 2. Klasse pro Jahr 4.395 Euro kosten. Das sind 125 Euro, bzw. 3 Prozent mehr als bisher.

Die BahnCard 100 für die 1. Klasse soll sich von 7.225 auf 7.439 verteuern, was einem Preisanstieg von 214 Euro, bzw. 3 Prozent entspricht.

Damit erhöht die Deutsche Bahn aus gerechnet die Preise für ihre treuesten Kunden überdurchschnittlich.

Die Preise für Flextickets erhöhen sich dagegen nur um 1,9 Prozent. Insgesamt soll sich das gesamte Fahrkartensortiment der DB im Schnitt um 0,9 Prozent verteuern.

Zuschlag für Bordverkauf verteuert sich um über 50 Prozent

Die Preise für die BahnCard 25 und BahnCard 50 sollen dagegen unverändert bleiben – ebenso die Kosten für Sparpreis- und Supersparpreistickets.

Deutlich teurer wird auch der Verkauf von Bahntickets im Zug: Statt bisher 12,50 soll der Zuschlag beim Bordverkauf künftig auf 19 Euro ansteigen – eine Preiserhöhung von 52 Prozent!

Außerdem will die DB an der Praxis festhalten, dass die Preise für Flextickets an bestimmten Tagen höher oder niedriger ausfallen, um die Auslastung in den Zügen besser zu steuern.

Was haltet ihr davon, dass die DB – auch angesichts der aktuellen Klimadebatte und der viel diskutierten Verkehrswende – ausgerechnet die Preise ihrer treuesten Stammkunden so deutlich anhebt? Postet eure Meinung gern hier unten in die Kommentare.

Über den Autor:
NahverkehrHAMBURG-Redakteur Christian Hinkelmann besitzt seit Juli 2018 eine BahnCard 100 und hat sich damit (neben der beruflichen Notwendigkeit) einen Lebenstraum erfüllt: Ein Jahr lang freie Fahrt in allen Zügen der Deutschen Bahn und in vielen Verkehrsverbünden! Nie wieder Tickets kaufen, am Fahrkartenautomaten stehen oder sich durch Online-Schnäppchen wühlen. Über seine Erfahrungen und Eindrücke schreibt er in diesem Blog – meist direkt aus dem Zug.

Hinweis: Dieser Beitrag ist nach bestem Wissen und Gewissen verfasst worden und spiegelt allein die persönliche Meinung des Autors wider. Er ist ausdrücklich nicht durch versteckte Werbung, Sponsoring, o.ä. finanziert.

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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