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Bahnstrecke Hamburg – Berlin: Wird die Generalsanierung gar keine Generalsanierung?

Ein Bauleiter übt scharfe Kritik an der geplanten Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin und behauptet, es handelt sich lediglich um eine Instandhaltung. Seine Begründung bedeutet nichts Gutes für weitere Bahnbauprojekte in Hamburg.

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Bahnbauarbeiten im Zug einer Generalsanierung. (Foto: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang)
Bahnbauarbeiten im Zug einer Generalsanierung. (Foto: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang)

Es ist die größte Bahnsperrung des Jahres im Norden: die Generalsanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Ab Anfang August wird die 280 Kilometer lange Route neun Monate lang komplett gesperrt, um zig verschiedene Baumaßnahmen gebündelt abzuarbeiten.

Die Folgen für die täglich zehntausenden Fahrgäste sind riesig: Neun Monate lang müssen sie auf insgesamt 26 verschiedene Ersatzbuslinien umsteigen und werden deutlich länger unterwegs sein.

Im Gegenzug bekommen sie – so das Versprechen von Bahn und Politik – eine rundum erneuerte Hochleistungsstrecke, die in den nächsten Jahren weitgehend frei von Baustellen bleiben soll.

Doch es gibt Zweifel, ob diese ambitionierte Zusage eingehalten werden kann. Ein Bauleiter eines involvierten Bahnbauunternehmens meint, dass die angekündigte Generalsanierung in Wirklichkeit nur noch zu einer erweiterten Instandhaltung zusammengeschrumpft sei. Auf einer Branchenveranstaltung nannte er kürzlich die Gründe dafür und zeichnete ein düsteres Bild, das auch für weitere Bahnbauprojekte in Hamburg nichts Gutes verspricht.

NAHVERKEHR HAMBURG erklärt die Hintergründe und was der Infrastrukturchef der Deutschen Bahn dazu sagt.

Generalsanierungen sind ein Schlagwort, das der ehemalige Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und die Deutsche Bahn erfunden hatten. Vor drei Jahren hoben sie den Begriff aus der Taufe, unter dem…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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