Bauarbeiten am S-Bahnhof Ottensen gehen weiter – Eröffnung erst Ende 2021

Nach einjähriger Baupause gehen die Arbeiten am neuen S-Bahn-Halt Ottensen jetzt weiter. Eröffnung verspätet sich. Stadt verlegt ab Montag Bushaltestellen zur neuen Station. Viel befahrene Straße wird monatelang gesperrt, Metrobuslinie 2 wird großflächig umgeleitet.
Christian Hinkelmann
Bauarbeiten am S-Bahnhof Ottensen im August 2020.
Bauarbeiten am S-Bahnhof Ottensen im August 2020.
Foto: Christian Hinkelmann

Nach rund einem Jahr Pause gehen die Bauarbeiten am lang geplanten S-Bahnhof Ottensen weiter. Seit Anfang der Woche läuft die Einrichtung der tatsächlichen Baustelle. Die ersten Bagger am Bahndamm entlang der Thomasstraße sind mit Erdarbeiten beschäftigt, Arbeiter haben mit Vermessungen an den Gleisen begonnen.

Seit Mitte Juli sollen an der künftigen Baustelle bereits Kampfmittelsondierungen stattgefunden haben, teilte die Bahn auf einem ausgehängten Flyer mit.

Demnach sollen die „Hauptbaumaßnahmen“ am zukünftigen Haupteingang der Station am Bahrenfelder Steindamm in den kommenden Tagen beginnen. Das bedeutet konkret: Eines der Widerlager der S-Bahn-Brücke über den Bahrenfelder Steindamm muss aufgeschnitten werden, um darin ein neues Treppenhaus und einen Aufzug zum künftigen Mittelbahnsteig anlegen zu können.

Diese Bauarbeiten sind geplant

Um Platz für den Bahnsteig zu schaffen, müssen in den kommenden Monaten die beiden S-Bahn-Gleise auseinandergezogen werden. Das Gleise in Fahrtrichtung stadtauswärts soll dazu um einige Meter Richtung Norden verschenkt werden. Im Moment liegt dort noch ein altes Gütergleis, das in diesem Bereich verschwinden soll. Es wurde früher für Güterzüge aus Eidelstedt Richtung Blankenese genutzt.

Außerdem sollen in den nächsten Monaten am Bahndamm entlang der Thomasstraße Spundwände eingezogen werden, damit der dort bestehende Wanderweg – trotz des künftig breiteren Bahndamms – weiterhin bleiben kann…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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