Bauarbeiten für neuen S-Bahnhof Ottensen haben begonnen

Die Bauarbeiten für den lang geplanten S-Bahnhof Ottensen sind gestartet. Wir haben uns auf der Baustelle umgesehen. Das passiert dort derzeit.
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Die ersten Erdarbeiten für den neuen S-Bahnhof Ottensen in Altona im Sommer 2019

In Altona haben die Bauarbeiten für den seit rund 16 Jahren geplanten S-Bahnhof Ottensen begonnen.

Seit Ende Juni laufen an der künftigen Bahnstation an der Bahrenfelder Straße Kabel- und Gleisarbeiten. Dazu nutzt die Deutsche Bahn eine Vollsperrung der Strecke aus, die wegen des Neubaus des Lessingtunnels nur wenige Hundert Meter entfernt nötig ist (siehe hier).

Bei einem Besuch unserer NahverkehrHAMBURG-Reporter auf der Baustelle war geschäftiges Treiben an den Gleisen sowie am Bahndamm zu beobachten, an dem bereits vor einigen Monaten zahlreiche Bäume gefällt wurden.

Diese Arbeiten will die Bahn bis Jahresende erledigen

Zwischen Mitte August und Jahresende hat die Bahn noch viele Arbeitsschritte auf dem Zettel stehen: Spundwände sollen errichtet und Bohrpfähle in den Boden eingebracht werden, die Eisenbahnbrücke über die Bahrenfelder Straße soll verbreitert und der Zugang zum künftigen Mittelbahnsteig in das bestehende Brückenwiderlager gefräst werden.

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22 Antworten auf „Bauarbeiten für neuen S-Bahnhof Ottensen haben begonnen“

Nee, war sie nicht. Laut Artikel waren es knapp über sechs Jahre für Ottensen. Bei Stuttgart 21 waren es grob 15 Jahre, was angesichts des Ausmaßes bzw. Umfangs auch nicht überrascht.

Wäre ja smart gewesen das anzufangen während die Brücke bei Altona umgebaut wird und sowieso wochenlang zwischen Altona und Bahrenfeld kein S-Bahn Verkehr stattfindet.

Aber was weiß so ein normaler Bürger schon

Hä?
Genau das wird doch grade getan. Steht auch gleich im ersten Absatz des Artikels.

Also bitte man keine fake news verbreiten.

@Josef: Die Sperrung ist wurde schon vor einiger Zeit begonnen, den Bau in Ottensen hat man jetzt begonnen, also Synchron kann man das nicht nennen.

@C.M. Danke für die Rettung der Forenehre.

Man möge mich nicht falsch verstehen, jedes Bisschen schienengebundener Personennahverkehr im HVV Netz ist ausdrücklich zu begrüßen.

@Deodor: Die DB fängt gerne etwas später an, bestes Beispiel ist doch Elbrücken, wo die DB über ein Jahr hinterher hinkt. Gut, bereinigen wir etwas GROSSZÜGER, aber dann kommen wir immer noch auf 6 Monate.

Ja die Elbbrücken Haltestellen sind schon ein schönes Beispiel (wenngleich klar ist, dass völlig unterschiedliche Voraussetzungen vor Baubeginn vorlagen.).

Klar, DB- und S-Bahn-Bashing geht immer. Und es gibt immer irgend welche Schmidis, denen das gefällt.
Aber vielleicht einmal unterschiedliche Rahmenbedingungen wahrnehmen, das wäre noch besser. Für den Fall Ottensen wären das z.B. meine Darlegungen ein paar Zeilen hier weiter unten.
Und bei Elbbrücken: Wann wurde von Seiten der Politik die Idee einer S-Bahn-Station ins Spiel gebracht? Und wie lange vor dem wurde bereits die U-Bahn-Station geplant?
Aber wie gesagt: DB- und S-Bahn-Bashing geht immer. Vor allem in Hamburg.

Also um auch mal in die gleiche Kerbe zu schlagen:

Ich finde auch, dass sich die Hochbahn bitte so langsam auf das Niveau der DB im allgemeinen und der S-Bahn im speziellen einpendeln sollte. Es kann einfach nicht länger sein, dass nicht völlig nivellierte Sachverhalte miteinander verglichen werden. So kann die S-Bahn Hamburg nur mit der S-Bahn Hamburg verglichen werden, wo sonst herrschen die gleichen Verhältnisse?
Und ehrlich betrachtet steht die S-Bahn Hamburg im direkten Vergleich mit der S-Bahn Hamburg mindestens so gut da wie die S-Bahn Hamburg.

@HVV-Kritiker: Wo gab und gibt es hier DB-Bashing? Nirgends! Wenn wir jetzt mal das Problem mit dem Untergrund ausgrenzen, so glaubte die DB bis zu dieser Erkenntnis das sie später mit den bauen anfangen kann und diesen Zeitraum jederzeit bis zum ursprünglich geplanten Zeitraum aufholen kann.

@C.M.: Ich kann mich nur nochmal zitieren:
Und bei Elbbrücken: Wann wurde von Seiten der Politik die Idee einer S-Bahn-Station ins Spiel gebracht? Und wie lange vor dem wurde bereits die U-Bahn-Station geplant?
Die Senats/Bürgerschafts(wie auch immer)-Entscheidung, auch eine S-Bahn-Station zu bauen, fiel definitiv um einiges später.

@HVV-Kritiker: Das ist nicht ganz so richtig das es alleinig politische Gründe hatte. Da ältere Artikel nur noch über ein Abo rausgesucht werden können, macht es auch keinen Sinn nach solchen Artikeln zu suchen. Es gab hier mal einen Artile zum Beginn der Bauarbeiten zur der Station Elbbrücken und da kam auch die Frage zum Baubeginn der S-Bahn auf und das die S-Bahn Hamburg etwas später mit dem Bau beginnen wird, man aber den Zeitplan trotzdem einhalten können wird. Später kamen dann Probleme mit dem Untergrund, welche zu einen weiteren Verzug führte und die jetzige Situation ist das Resultat an den Elbbrücken.

Hallo Deodor,

ja, ich hätte mich auch gefreut, wenn die Chance genutzt worden wäre, sofort mit Beginn der Sperrung zwischen Altona und Othmarschen auch die Arbeiten an der Station Ottensen zu beginnen. Ich vermute jedoch, dass es betriebliche Gründe sind, warum erst jetzt – kurz vor Ende der Sperrung – mit umfangreicheren Arbeiten begonnen wurde: Das Gütergleis, das als Verbindungskurve aus Richtung Diebsteich kommt und am Westkopf Bahrenfeld eine Gleisverbindung mit den S-Bahn-Gleisen hat, wird für die Zeit des Inselbetriebs Othmarschen-Wedel zum Fahrzeugaustausch benutzt. Das bedeutet, dass keine Arbeiten durchgeführt werden können, die bereits eine Unterbrechung dieses Gleises zur Folge hätten.

PS: Der im Text gezeigte Bauplan ist gesüdet, d.h. er ist gerade andersherum als gewohnt.

Korrektur: …am OSTkopf Bahrenfeld…
(Jetzt hat mich tatsächlich die verdrehte Karte selbst durcheinander gebracht.)

Ich war gestern dort um einige Fotos zu machen. Es ist wirklich so, dass die Bauarbeiten der Firma Willke auf der Seite beginnen, auf der das Gütergleis liegt. Also können die gegenwärtig aus den o.g. Gründen nur soweit erfolgen, dass keine Beeinträchtigung dieses Gleise erfolgt.
Größere Bedenken habe ich eher, ob die Lessingtunnel-Brücke pünktlich am Mittwoch fertig wird. Dort wird zurzeit noch mit Hochdruck gearbeitet und es sieht so aus, als ob noch einiges zu tun ist.

Endlich passiert was.
Es ist so unbeschrieblich sträflich, an so vielen Menschen ohne Halt durchzufahren und damit Potential liegen zu lassen.

Ähnliches gilt für andere Stellen im HVV, z.B. U1 “Johnsallee” oder auch S1 “Erdkampsweg”.

Und Gott-sei-Dank mit zwei Erschließungen.

Es gibt (leider) einige Beispiele im Hamburger Netz (sic!).

Aber bzgl. U4 und ihrer 3km(!) langen Nonstop-Fahrt wurden die Argumente ja dafür mal genannt.
Sei es das Nonstop, die fehlenden Verknüpfungen oder die Trassierung insgesamt.
Fällt mir nur gerade nicht ein.

Vielleicht wäre auch einfach nur ein Keller einer einflussreichen Person betroffen gewesen, so dass….

Der Bau des S-Bahnhofs Ottensen ist ein treffliches Beispiel dafür, wie die DB es versteht, Kosten, die sie eigentlich selber tragen müsste,dem Bund aufs Auge zu drücken. Für den Fahrgast bedeutet dieses Manöver eine verlängerte Bauzeit und weitere Unangenehmlichkeiten, und indirekt, wegen höherer Kosten, am Ende höhjere Ticketpreise. Warum wählt die Bahn die Luxusausführung mit einem Mittelbahnsteig? Ganz einfach, um den Mittelbahnsteig zu errichten muss man die Brücken verbreitern/erneuern. Bei Seitenbahnsteigen hätte man darauf verzichten können. Aber die fällige Brückenerneuerung zahlt der Bund, eine Instandhaltung dieser Brücken hätte die DB aus eigenen Mitteln berappen müssen. Die Seitenbahnsteigvariante (aus vorfabrizierten Fertigteilen) hätte zudem den Vorteil gehabt, dass sie bei professioneller Planung einschließlich der signaltechnischen Einbindung in der 6-wöchigen Sperrpause für die (leider nur Teil-)Erneuerung des Lessingtunnels hätte fertiggestellt werden können. So müssen die Fahrgäste bis Ende 2020 auf die Eröffnung der S-Bahnstation warten! Notbene: Bei Beginn der Planungen war von Kosten von 8 Mio. EUR die Rede, jetzt wird von EUR 23 Mio. gesprochen. Bis zur Fertigstellung sind wir sicher bei EUR 30 Mio. Also der Bahnhof Diebsteich soll angeblich “nur” EUR 360 Mio. kosten. Das kann man mal locker verdreifahcen!

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