Bauarbeiten für Switchh-Punkt am Rödingsmarkt gestartet

Die Hochbahn treibt den Ausbau ihres Switchh-Systems weiter voran. Gestern haben am U-Bahnhof Rödingsmarkt die Bauarbeiten für eine weitere Mobilitätsstation begonnen, an der HVV-Stammkunden bequem auf Mietwagen umsteigen können sollen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember geplant.
Das Logo an einer Switchh-Mobilitätsstation in Hamburg
Das Logo an einer Switchh-Mobilitätsstation in Hamburg

Laut Hochbahn sollen am neuen Switchh-Punkt zehn Parkplätze für Mietwagen von car2go und car2go black entstehen. Es ist die inzwischen neunte Station ihrer Art. Weitere Standorte gibt es am Berliner Tor, am Bahnhof Altona, an der Kellinghusenstraße und der Saarlandstraße, am Wandsbek Markt, am Lattenkamp sowie in Bergedorf und Harburg.

Switchh kostet im Monat 10 Euro Grundgebühr und ist derzeit nur für HVV-Stammkunden nutzbar, die eine Abokarte, eine Proficard oder ein Semesterticket haben. Im Gegenzug bekommen die Switchh-Kunden monatlich 60 Freiminuten und eine um 10 Euro vergünstigte Registrierungsgebühr bei car2go sowie monatlich eine Bonusstunde bei car2go black. Darüber hinaus gewährt Europcar Switchh-Kunden 20 Euro Rabatt auf jede Anmietung. Switchh-Kunden, die sich bei StadtRAD registrieren, erhalten ein einmaliges Startguthaben von 5 Euro und können die Switchh-Card für die bequeme Fahrradausleihe nutzen.

Lange bleiben diese Konditionen aber nicht mehr bestehen: Noch in diesem Jahr soll das Preissystem von Switchh radikal umgebaut werden. So soll die monatliche Grundgebühr für Neukunden künftig entfallen – dafür wird es dann aber auch keine dauerhaften Mietwagen-Rabatte mehr geben.

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6 Antworten auf „Bauarbeiten für Switchh-Punkt am Rödingsmarkt gestartet“

Was soll denn ein Mietwagenstützpunkt mitten in der City wo die Straßen noch mehr verstopft werden, noch mehr Parkplätze blockiert werden und ein superdichtes Angebot an Schnellbahnen und Bussen besteht bzw. man Ziele fußläufig erreichen kann?
So etwas gehört – wenn es dann unbedingt sein muss – an Schnell und Regionalbahnstationen am Stadtrand wo der Bus seltener verkehrt und man z.B. seine Einkäufe weit schleppen muss. Der HVV sollte sich grundsätzlich um den ÖPNV kümmern und nicht um Mietwagen. Da gibt es genug zu tun.
Drehen jetzt alle Politiker und HVV-Funktionäre durch? Ich hab’ keine Lust so etwas mit meiner Fahrkarte > € 100,- /Monat mit- bzw. querzufinanzieren.

Indianer-Sprichwort:

“Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.”

Hochbahner-Sprichwort:

“Wenn dein Pferd seit zwei Jahren kein Lebenszeichen mehr gibt, hänge einen neuen Sattel drauf und melde es zum Galopp-Derby an.”

@gonger
Mit dem Wunsch nach Switch-Punkten am Stadtrand wird es so schnell sicher nichts.

Der Anbieter hat, wie man im Internet nachlesen kann, sein Angebot an Stadtrand drastisch REDUZIERT. Wenn ich die Argumentation richtig verstanden habe würde sich die Vermietung am Stadtrand nicht lohnen.

Bis zum letzten Jahr konnte ich das Angebotsgebiet Fußläufig erreichen (ca. 500m). Jetzt muss ich laut Fahrplan 8 Minuten mit dem Bus fahren um das Gebiet zu erreichen.Oder: Ich bringe meine Einkäufe nach Hause, fahre dann, je nach Verkehrslage 5-15 Minuten Richtung City um dort die Fahrt beendeb zu können und steige dann in den Buss um endgültig nach Hause zu kommen. Also KEIN gutes Angebot mehr.

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