Bauverzögerung: S21 bleibt weiterhin am Berliner Tor unterbrochen

Schlechte Nachrichten für Bahn-Pendler: Die S-Bahnlinie S21 bleibt am Berliner Tor weiterhin unterbrochen – bis voraussichtlich Ende der Woche. Die Linie S2 fällt ganz aus.
Von Christian Hinkelmann
Die neue Bahn-Brücke am Berliner Tor wurde in den vergangenen Wochen auf einem alten Bahnsteig vormontiert
Die neue Bahn-Brücke am Berliner Tor wurde in den vergangenen Wochen auf einem alten Bahnsteig vormontiert

Bahn-Pendler zwischen Bergedorf und der Hamburger Innenstadt brauchen weiterhin starke Nerven und viel Zeit.

Die Linie S21 bleibt am Berliner Tor unterbrochen. Fahrgäste müssen dort umsteigen und von einem Bahnhofsteil in den anderen laufen. Die Verstärkerlinie S2 fährt sogar gar nicht.

Der Grund für die verlängerte Sperre sind Brückenbauarbeiten am Berliner Tor, die nach Angaben der Deutschen Bahn nicht rechtzeitig fertig geworden sind. Eigentlich sollte der Bahnverkehr ab heute früh wieder planmäßig laufen.

Wie lange die Sperrung am Berliner Tor noch andauert, teilt die Bahn nicht konkret mit – voraussichtlich aber bis Ende dieser Woche.

Weitere Informationen zu der Sperrung finden Sie hier.

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5 Antworten auf „Bauverzögerung: S21 bleibt weiterhin am Berliner Tor unterbrochen“

Terminüberschreitungen und Verspätungen das sind leider mittlerweile der Markenkern der DB AG. Was am Berliner Tor abgeht, dürfte in potentzierter Form die Nutzer der Linie S2 in den kommenden Jahren treffen, wenn die S-Bahn nach Elbgaustraße/Pinneberg wegen der geplanten Bauarbeiten für die Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona nach Diebsteich, mehrfach über Wochen ganz unterbrochen wird. Angeblich sind mindestens 4 mal 14-tätige Sperrrungen des gesamten Bahnverkehrs nach Schleswig-Holstein geplant.
Daher fordert die Bürgerinitiative Prellbock Altona den Fern- und Regionalbahnhof Altona an dort wo er ist zu modernisieren und von den Verlagerumgsplänen Abstand zu nehmen.

Klingt nicht sehr weitsichtig, wenn man ein Projekt für Generationen aufgrund von ein paar Wochen mit längeren Fahrzeiten torpediert. Vermutlich sind unter den gelangweiliten Gegnern des Vorhabens eh wieder nur Rentner, die erstmal gegen alle Veränderungen sowie Fortschritte sind und erst danach schauen, ob ihnen ein vorgeschobener Grund einfällt, der dann selten sachlich nachvollziehbar ist. Mit der Attitüde würden wir noch Pferdekutschen in Hamburg haben — oder noch schlimmer: eine Straßenbahn. (darf auch beim Thema Fernverkehr nicht unter den Tisch fallen)

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