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Bewohnerparken in Ottensen startet – hilft das bei der Verkehrswende?

In immer mehr Stadtteilen führt Hamburg Bewohnerparkzonen ein – beispielsweise ab kommenden Montag in Ottensen. Welches Ziel verfolgt der Senat damit? Was verdient er daran? Und welche Folgen haben solche Parkzonen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Avatar von Lars Hansen
Nach Ostern starten in Hamburg-Ottensen vier neue Bewohnerparkzonen.
Nach Ostern starten in Hamburg-Ottensen vier neue Bewohnerparkzonen.

Öffentlicher Raum ist ein äußerst knappes Gut – insbesondere in Großstädten wie Hamburg, in denen parkende Autos einen hohen Platzbedarf für sich beanspruchen. Der begrenzte Parkraum wird jedoch von immer mehr und größeren Autos genutzt, weil in der Stadt Hamburg die Zulassungszahlen jährlich ungebremst steigen: Allein von Januar bis Oktober des vergangenen Jahres stieg die Zahl der privaten PKW in Hamburg um knapp 10.200 Fahrzeuge – von 637.293 auf 647.482 Privat-PKW (siehe hier und hier). Insofern macht das Suchen von freien und möglichst kostenfreien Parkplätzen einen gewichtigen Anteil am Gesamtverkehr (Parksuchverkehr).

Vor diesem Hintergrund kapitulieren nicht nur Ordnungsämter. Auch Radfahrer:innen und Fußgänger:innen sehen sich in ihrer Sicherheit gefährdet und Rettungskräfte gelangen nur beschwerlich zum Einsatzort.

Daher hat sich der Hamburger Senat vor acht Jahren das Ziel gesetzt, alle kostenlosen Parkplätze im zentralen Stadtbereich gebührenpflichtig zu machen (siehe hier). In den darauffolgenden Jahren führte die Stadt zur Parkraumbewirtschaftung sogenannte Bewohnerparkzonen in einigen Gebieten ein. Am kommenden Montag, den 5. April, starten gleich vier neue Bewohnerparkzonen in Ottensen. In vielen Straßen des Stadtteils kostet Parken dann erstmals Geld.

Was verspricht sich die Stadt Hamburg davon? Welche positiven und negativen Folgen hat Bewohnerparken? Und was verdient die Stadt daran? NAHVERKEHR HAMBURG hat Antworten zu den wichtigsten Fragen recherchiert.

Mit dem Bewohnerparken (früher Anwohnerparken) soll öffentlicher Parkraum zugunsten von Bewohnerinnen und Bewohner aufgeteilt werden.

Grundsätzlich können Bewohnerparkgebiete im Misch- und Trennprinzip…

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