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Bezirks-CDU diskutiert mit Bürgern über Busbeschleunigung

Die CDU im Bezirk Hamburg Nord hat mit Anwohnern über das geplante Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats und die Auswirkungen auf Winterhude diskutiert.
Christian Hinkelmann
Bauarbeiten zur Busbeschleunigung am Bezirksamt Eimsbüttel in Hamburg
Bauarbeiten zur Beschleunigung der hochbelasteten Metrobuslinie M5 am Bezirksamt Eimsbüttel

Laut einem Bericht des „Winterhuder Wochenblatts“ nahmen rund 40 Bürger an der Veranstaltung teil.

Demnach bezeichnete der CDU-Bezirkspolitiker Andreas Wankum die Busbeschleunigungspläne als „Flickwerk“ und kritisierte die Kosten in Höhe von geschätzt 259 Millionen Euro bei zweifelhaftem Nutzen. Besser sei es, Fahrpläne besser zu synchronisieren und Umsteigezeiten zu verkürzen.

Außerdem kritisierte Wankum dem Bericht nach, dass das Busbeschleunigungsprogramm den Individualverkehr bewusst im Stau stehen lasse.

Parteikollege Christoph Ploß brachte in der Diskussionsrunde die Stadtbahn wieder ins Gespräch: „Wollen wir nicht ein bisschen mehr investieren für die Stadtbahn und haben dann mehr davon?“

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „Bezirks-CDU diskutiert mit Bürgern über Busbeschleunigung“

Wie kann es sein, dass jetzt -gerade in Winterhude- über Vorteile der Stadtbahn gegenüber der Busbeschleunigung diskutiert wird, während bei der Planung der Stadtbahn gerade aus Winterhude der größte Widerstand GEGEN die Stadtbahn kam? Und -siehe Advendskalender- bei der Abschaffung der Straßenbahn viele Unterschriften FÜR den Erhalt der Straßenbahn gesammelt wurden?
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