Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir für Sie die wichtigsten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.
Bund lässt Millionen EU-Fördergeld für Bahnstrecke Hamburg–Berlin verfallen
16,7 Millionen Euro wollte die Europäische Union der Bundesregierung zur Verfügung stellen, damit sie die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin mit der neuen Signaltechnik European Train Control System (ETCS) ausrüsten kann. Das geht laut Süddeutscher Zeitung aus einem Bericht der EU-Kommission hervor.
Doch das Bundesverkehrsministerium hat diese im Jahr 2024 in Aussicht gestellten Fördergelder der Zeitung zufolge nie in Anspruch genommen, weil bei der aktuell laufenden Generalsanierung der Strecke kurzfristig entschieden wurde, auf eine ETCS-Ausrüstung zu verzichten. Das Geld ist aufgrund dieser Planänderung inzwischen verfallen. „EU-Fördermittel sind zweckgebunden und an konkrete Inhalte und Fristen geknüpft“, sagt eine Bahn-Sprecherin der SZ.
Dem Bericht zufolge handelt es sich dabei nicht um den einzigen Fall dieser Art. So sollen im vergangenen Jahr nur 320 Millionen von …









4 Antworten auf „Bund lässt Millionen EU-Fördergeld für Bahnstrecke Hamburg–Berlin verfallen“
Ein Glück, dass man auf deutscher Seite mit der Hinterlandanbindung nicht voran kommt! Stellt euch mal vor, die wäre fertig, aber das Problem zwischen HH und OD, über das „nicht geredet werden sollte“, besteht 2032 weiterhin. Vielleicht besteht es ja sogar noch 2042 usw.? 😉
Und die Busse werden doch super angenommen, viel besser als die „Lieblings-628“ der Fans. 😄 Steht sogar im kostenlosen Lok Report.
Wie in Wandsbek, so in Stormarn, Lübeck und Ostholstein.
Was ist OD?
Bad Oldesloe.
Es gibt übrigens einen Grund, warum die RB81 zurzeit nicht mehr in der „HVV-Morgenlage“ erscheint: Sie fährt kaum noch, nur noch alle Stunden. Und die Ursache ist wieder mal die Sperrung eines Lübecker Gleises wegen des Brückenbaus am Berliner Tor. Hat also erneut nichts mit einer Verbesserung des Verkehrs bei uns zu tun. Es dürfen aber Wandsbek und Stormarn wieder mal dafür „bluten“.
Deshalb habe ich mir heute früh für meinen Bürotag dummerweise den „EV“ irgend eines Subunternehmers mit einem ausrangierten Hochbahn-Bus angetan. Das war natürlich ein Fehler, auch wenn ich so zuerst zwei Busse der 9 überholt hatte. Doch dann wurde mir wieder gezeigt, wie wenig wir Wandsbeker im ÖPNV dieser Stadt zählen. Denn der Bus fuhr nicht wie anscheinend ursprünglich geplant zum Wandsbeker Markt (im DB Navigator nachvollziehbar), sondern nach Hasselbrook. Und das nicht etwa auf der kürzesten Strecke über die Bärenallee, sondern einen schönen Umweg über Schuhmanbrücke – Jüthornstraße – Hammer Straße – Pappelallee. Mit entsprechenden langen Wartezeiten beim Linksabbiegen, denn merke: Wandsbek fährt Auto.
Mit 9 und U1 wäre ich bestimmt eher am Hbf gewesen und auch die nächste stündliche RB81 hat meine S1 dann auch noch zwischen Landwehr und Berliner Tor überholt.
Wem das jetzt „zuviel Wandsbek“ ist, der muss es ja nicht lesen. Aber irgendwo müssen auch mal unsere Probleme thematisiert werden. Woanders interessiert sich ja niemand dafür.
Parkgebühren in Hamburg:
3,50 Euro kostet die Stunde derzeit in Zone I, künftig also 4 Euro. Aber Tagestickets gibt’s nur an einigen Standorten der Zone II, wo die Stunde derzeit 3 Euro kostet. Da scheint etwas durcheinander geraten zu sein. Übrigens gibt es auch eine offizielle Begründung für die Erhöhung der Parkgebühren?
Wunschausstieg:
Im Artikel steht, dass ein Haken bliebe. Aber wir dürfen doch davon ausgehen, dass diese 13 Prozent der Busfahrerinnen und Busfahrer inzwischen nachgeschult worden sind. Insofern sollte der Haken doch weg sein.
Fehmarnbelttunnel:
Klingt dramatischer als es ist. Sicherlich wird auch der Bahntunnel von den Dänen fristgerecht (also bezogen auf die Frist, die dann letztendlich gelten wird, denn auch die Dänen habe diese bereits verlängert) fertiggestellt werden. Nur können darin natürlich keine Züge verkehren, solange auf deutscher Seite noch keine Gleise verlegt worden sind.