Bundesverkehrsminister fordert WLAN in Regionalzügen

Nach der ICE-Flotte fordert Bundesverkehrsminister Dobrindt auch kostenlose Internet-Zugänge in Regionalzügen. Bislang gibt es das im Hamburger Raum kaum.
Gratis-WLAN am U-Bahnhof Borgweg in Hamburg
Gratis-WLAN am U-Bahnhof Borgweg in Hamburg

Seit Jahresbeginn können Fahrgäste in den ICE-Zügen der Deutschen Bahn kostenlos im Internet surfen. Mehr als eine halbe Million Menschen sollen das Angebot allein in der ersten Woche genutzt haben.

Jetzt fordert Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ein ähnliches Angebot auch in Regionalzügen. Er mahnte seine Ministerkollegen der Länder, kostenlose Internetzugänge bei den Ausschreibungen für neue Züge mit aufzunehmen.

Auch Fahrgastverbände fordern so ein Angebot. „In allen Zügen des Nahverkehrs müsste das heute Standard sein, damit Anschlussinformationen verfügbar sind“, sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, der Deutschen Presse-Agentur. Der Berliner Fahrgastzusammenschluss IGES forderte zudem einen besseren Internetempfang in der U-Bahn.

Bislang gibt es quasi kein Bahn-WLAN im Hamburger Raum

Im Hamburger Raum gibt es bislang nur in einem Testzug der Deutschen Bahn mit Gratis-WLAN, der auf verschiedenen Strecken in Schleswig-Holstein unterwegs ist. Eigentlich wollte die DB im vergangenen Dezember mit einem regulären Internetangebot in den Zügen auf der Strecke Hamburg – Sylt starten. Dafür sollten die Wagen der bisher dort fahrenden Nord-Ostsee-Bahn entsprechend aufgerüstet werden. Doch nachdem diese Waggons wegen Kupplungsproblemen seit dem vergangenen Herbst stillgelegt sind und unklar ist, wann sie wieder in Betrieb gehen können, stehen auch die zugesagten Internet-Zugänge bis …

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2 Antworten auf „Bundesverkehrsminister fordert WLAN in Regionalzügen“

Funktionierende Toiletten und Sitzabstände, die keiner Sardinenbüchse ähneln, möglichst auch auf bequemen Sitzen (und nicht dem dünnen Hartschaumstoff oder wie bei den Hochbahn-Zügen nur stoffüberzogenem Kunststoff) würden mir als Fahrgast schon reichen.
Wenn dann auch mal Fensterholme und Sitzpositionen abgestimmt würden und man auch aus dem (hoffentlich gereinigten) Fenster schauen könnte, müsste man auch weniger auf das internetfähige Gerät gucken… Solche Vorgaben sollte man den Verkehrsunternehmen bei den Ausschreibungen mal machen.

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