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Busse in der Stresemannstraße werden bis zu 2 Minuten schneller

Nach dem Umbau der Kreuzung Stresemannstraße/Kieler Straße für rund 1,3 Millionen Euro werden die Busse der Linien M3 und 180 laut Senat zwischen 10 Sekunden und 2 Minuten schneller. An den kommenden beiden Wochenenden stehen dort wegen der Bauarbeiten große Straßensperrungen an.
Christian Hinkelmann
Metrobus der Linie M3 in der Holstenstraße in Hamburg
Ein Metrobus der Linie M3 in der Holstenstraße in Hamburg in einer Bushaltebucht

Durch den seit Juni laufenden Umbau der Kreuzung Stresemannstraße/Kieler Straße werden die Buslinien M3 und 180 um bis zu 2 Minuten schneller.

Nach Angaben des Hamburger Senats auf eine Anfrage des Grünen-Verkehrspolitikers Till Steffen (Drucksache: 20/6425) sparen die Busse in Fahrtrichtung stadteinwärts rund 2 Minuten ein, in Fahrtrichtung stadtauswärts allerdings nur zehn Sekunden.

Der Umbau der Kreuzung im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms kostet rund 1,3 Millionen Euro, wie aus einer Senatsanwort auf eine Anfrage des FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg hervorgeht (Drucksache: 20/8451).

Für diese Summe wird ein bisher nur provisorischer Rechtsabbiegestreifen von der Stresemannstraße in die Holstenstraße dauerhaft eingerichtet, in der Holstenstraße wird ein neuer Linksabbiegestreifen Richtung Stresemannstraße gebaut, außerdem entstehen teilweise neue Radfahrstreifen.

Für den Busverkehr wird in die Ampelanlage eine Vorrangschaltung eingebaut aber noch nicht aktiviert. Dies soll laut Senat erst später passieren, wenn auch die Nachbarkreuzungen mit einbezogen werden. Bis dahin sollen die Busse verlängerte Grünphasen bekommen.

Bis Ende des Monats soll der Umbau der Kreuzung fertig sein. Vorher sind an den beiden nächsten Wochenenden aber noch große Vollsperrungen nötig. Von morgen bis zum 21. Juli wird die Holstenstraße zwischen Holstenplatz und Stresem…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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8 Antworten auf „Busse in der Stresemannstraße werden bis zu 2 Minuten schneller“

Teilweise neue Fahrradstreifen?
Der Radfahrstreifen Kieler Straße richtung Süden beginnt ca. 20 m vor der Kreuzung und endet wenn die Stresemannstraße gerade überquert ist. Kein Hinweis wie Fahrräder weiterfahren sollen. Es bleibt nur der schmale Gehweg, nicht erlaubt, oder die Straße ohne markierten Radweg, sehr gefährlich, weil Autofahrer wegen fehlender Markierung nicht damit rechnen, daß Radfahrer hier auf die Straße wechseln.
In Richtung Norden auf der Kieler Straße beginnt die Fahrradmarkierung direkt an der Kreuzung ohne Bordsteinabsenkung.
Hier wurde nicht richtig geplant, und die ausführende Firma hat es nicht ausgebügelt.
Ich hoffe, daß hier nachgebessert wird.

Mal abwarten. DIe Abbiegespuren sollen ja länger sein als vorher und aus der Holstenstrasse soll eine eigene Abbiegespur nach links eingerichtet werden. Wenn das stimmt, wird sich weniger Rückstau bilden und somit würde dann der gesamte Verkehr besser fliessen. Die Vorrangschaltung soll auch der 3er bekommen und nicht die 183/283. Mal sehen, wie es im Herbst/Winter da läuft. Jetzt im Sommer kann man das ohnehin nicht so gut beurteilen, da deutlich weniger Verkehr ist.
An dieser Kreuzung muss man auch sehen, dass es nicht so einfach ist, den Stau zu verringern, weil man hier alle Abbiegebeziehungen in jede Richtung schalten muss. Es gibt nur ganz wenige Kreuzungen mit diesem Aufkommen, die derart geschaltet sind. HIer Kreuzen aber 2 Bundesstrassen mit viel LKW-Verkehr und insofern muss das auch so bleiben, denke ich.
Zur FIMS-Säule kann ich sagen, dass man gerade dabei ist das stark auszubauen. Ob am Kaltenkircher Platz eine hinkommt? Naja, da fahren ja „nur“ die 3 und der wenig genutzte (außer in Stoßzeiten natürlich)180er. Wozu soll da eine hin? Es steigt fast nie einer zwischen 3er und 180er um. Einfach zum Plan gehen und gucken:-)

Der Titel liest sich unfreiwillig komisch… aber egal.

1,3 Millionen Euro + erneutes Chaos für:
Ein bisher nur provisorischer Rechtsabbiegestreifen wird von der Stresemannstraße in die Holstenstraße dauerhaft eingerichtet, in der Holstenstraße wird ein neuer Linksabbiegestreifen Richtung Stresemannstraße gebaut, außerdem entstehen teilweise neue Radfahrstreifen. Für den Busverkehr wird in die Ampelanlage eine Vorrangschaltung eingebaut aber noch nicht aktiviert.

Zum Chaos:
Das sog. „Provisorium“ hat schon etliche Wochen alles eingeschränkt. Kurz drauf gabs ebenfalls wochenlange Leitungsarbeiten.
Diese Kreuzung ist 2013 gefühlt nicht eine Woche unangestastet und ohne gravierende Verkehrseinschränkungen gewesen. Aber alles in einem Rutsch zu machen, übersteigt die Kompetenz der Planer…

Zum geplanten Ergenbis:
Der Rechtsabbiegestreifen war vorher mitnichten erkennbar provisorisch – selbst die LSA (also die Ampel) sah endgültig aus. Was soll da – alles wegen einer neuen Linksabbiegerspur?!
Und Radfahrstreifen sollen sie erstmal auf dem stadtauswärtigen Stück Stresemannstraße zwischen Alsen- und Holstenstraße hinbekommen. Aber die dortigen Bügel, die kein Mensch braucht, zu demontieren und neu zu pflastern, übersteigt manch logische Denke. Was nutzt dem Radfahrer nur 5m Radweg kurz vor der Ampel?

Und wenn der Bus die Grünphase erhält – was passiert mit den Autos davor und dahinter? Für mich Laien schiebt er den Stau dann ebenfalls 2 Minuten schneller durch die Gegend.
Frage mich, ob nicht ein Kreisverkehr(!) mit durchgehender Busspur nicht besser gewsen wäre…. aber das Szenario haben die kompetenten Verkehrsplaner Hamburgs bestimmt durchgespielt.
Genauso wie die Taktung der Bauarbeiten.
Und die Gesamt(!)planung der Radwege.

Vorrangschaltung = Beschleunigung + Behinderung?

Bei mir besteht seit längerem die Frage: Wie wirkt sich die Vorrangschaltung einer Linie oder Strecke auf die kreuzenden Linien aus? An dieser Kreuzung betrifft das die Linien 183 und 283.
Wenn diese Busse (Fahrtrichtung Altona) von der Kieler Straße nach Links in die Stresemannstraße abbiegen benötigen sie bereits Heute oftmals mehrere Ampelumläufe bis sie abbiegen können. Auch in der Gegenrichtung (wegen kurzer Grünphase?) benötigen sie regelmäßig mehrere Ampelumläufe bevor sie die kreuzung passiert haben.
Werden die Grünphasen für diese Linien noch kürzer? Verlängern sich daher die Fahrzeiten?
Bedeutet das also: Wat de een sin Uhl, is de anner sin Nachtigall.

Rauschen dann die verstopfenden Autos eigentlich mit durch die Vorrangschaltung? Gibt ja keine extra Busspur…
Bei zwei Minuten weniger hat das dann hoffentlich ein Ende, daß morgens stadteinwärts oder nachmittags stadtauswärts eine gefühlte 1/4 Stunde lang kein Bus kommt, dafür dann drei direkt hintereinander! Ich freu mich!

Könnte die Haltestelle Kaltenkircher Platz bitte endlich mal eine dynamische Zeitanzeige bekommen? Danke!
Und die Umsteigesituation Bus – S-Bahn an der Holstenstraße hätte auch mal eine Überarbeitung nötig.

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