Gut eine Woche nach BMW hat Hamburg nun auch mit Daimler ein Abkommen für mehr Elektromobilität getroffen.
Am vergangenen Freitag unterzeichneten Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz /SPD) und der Vorstandvorsitzende von Daimler Financial Services AG, Klaus Entenmann, ein entsprechendes „Memorandum of Understanding“.
Darin sichert Daimler zu, dass sein Tochterunternehmen Car2go in Zukunft mindestens die Hälfte seiner Hamburger Carsharing-Flotte bis Ende 2019 mit elektrischen Fahrzeugen betreibt. Start soll im Sommer kommenden Jahres sein.
Derzeit betreibt Car2go in Hamburg 800 Wagen – allesamt mit Verbrennungsmotoren. Elektroautos gibt es bisher in der Hamburger Flotte nicht, weil das Netz der Ladestationen offenbar noch nicht engmaschig genug ist.
In Stuttgart, Amsterdam und Madrid fährt das Unternehmen dagegen seit Jahren zu 100 Prozent elektrisch. Dort ist das Ladesäulennetz allerdings auch wesentlich dichter (
Alle Rechte vorbehalten. Ihr Zugang ist persönlich und darf nicht geteilt werden. Sie dürfen Artikel oder wesentliche Teile davon nicht vervielfältigen, veröffentlichen oder weiterleiten (z. B. in Pressespiegeln, per E-Mail, Messenger oder als PDF). Für diese Nutzungen ist eine gesonderte Lizenz nötig. Lizenzinformationen: info@nahverkehrhamburg.de
Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, teilen Sie gern den Link.
Der Kopf hinter diesem Artikel
- Lesen Sie mehr über: Elektroauto, Elektromobilität, Mietwagen und Carsharing
Auch interessant

Langzeitanalyse: Warum der Hamburger Senat beim Radwegebau an Tempo verliert
2024 war ein Spitzenjahr – 2025 folgt der Dämpfer. Unsere Auswertung zeigt, wann der Hamburger Senat seine eigenen Ziele beim Radwegeausbau verfehlt hat – und warum 2026 zum Prüfjahr wird.

Warum die Störungsinfos der Hamburger S-Bahn im Ernstfall so oft versagen
Seit Jahren zeigen HVV-Apps bei größeren Störungen S-Bahnen an, die gar nicht fahren. Warum bricht die Fahrgastinformation ausgerechnet dann zusammen, wenn sie am dringendsten gebraucht wird?

Sicherheit im HVV: Warum dieser Tunnel Fahrgäste kostet
Schlecht beleuchtet, ungepflegt, gemieden: Der Zugang zum U-Bahnhof Steinstraße ist für viele ein Angstraum. Die Stadt Hamburg nimmt dem HVV damit Fahrgäste – und schadet der Verkehrswende. Das sind die Gründe.





Eine Antwort auf „Car2go wird in Hamburg elektrisch – aber nur zur Hälfte“
Hallo Herr Hinkelmann,
Ihre Grafik ist sehr anschaulich.
Allerdings sollte sie zwecks echter Aussagekraft auch die geplanten 2019er-Werte für Stuttgart und Kopenhagen enthalten. Diese Städte werden wohl kaum auf ihren jetzigen Zahlen stagnieren, nehme ich an.
So oder so ein Armutszeugnis für Hamburg.
Aber Olympia stemmen wollen…