
Die Stresemannstraße ist für Hamburgs Radfahrende ein Albtraum. Auf rund drei Kilometern lauern zahlreiche Gefahren, doch die Stadt duldet die Zustände seit Jahren. Ein Ortsbesuch mit dem ADFC und was Verkehrsbehörde und Polizei dazu sagen.

Neue Zahlen der Verkehrsbehörde zeigen: Bisherige Strategie, Autofahrer zum Umstieg auf andere Verkehrsmittel zu motivieren, geht offenbar nicht richtig auf. Obwohl der Radverkehr boomt, nimmt der Autoverkehr langfristig gesehen nur wenig ab.

Neue StadtRAD-Stationen, mehr Velorouten, zusätzliche Tempo 30-Zonen und Bewohnerparkgebiete, sowie Baubeginn für die erste neue innerstädtische Autobahn seit Jahrzehnten: Das wird sich in diesem Jahr für Radfahrende und den Autoverkehr in Hamburg ändern.

Die Nutzungszahlen des erfolgsverwöhnten Mietradsystems stagnieren seit einigen Jahren. In den Corona-Monaten hat sich die Nutzung teilweise sogar halbiert – obwohl Radfahren in Hamburg einen Boom erlebt. Das könnten die Gründe sein.

Eine rein optische Trennung des Fuß- und Radverkehrs soll an einer der meistfrequentierten Haltestelle in Zürich Unfälle und andere Konflikte verhindern. Das steckt hinter dem Ansatz und wie er in Hamburg aufgefasst wird.

Radfahrende kritisieren in sozialen Netzwerken fehlende Rampen und schlechte Wegeleitung ins neue Fahrradparkhaus. Das sagen Verkehrsbehörde und Fahrradclub zu den Vorwürfen.

Abstellplätze auf zwei Etagen, Werkzeugstationen und direkte Nähe zu Bus und U-Bahn: So sieht Hamburgs erstes öffentliches Fahrradparkhaus aus und der Bau des nächsten Parkhauses steht schon in den Startlöchern.

Die Verkehrsbehörde gibt bei der Neuverteilung des Straßenraums in Hamburg Gas. Auf der Hallerstraße werden in den nächsten Tagen zwei neue provisorische Radspuren eröffnet. Die Arbeiten sind angelaufen. Wir waren mit der Kamera dabei.

Seit Monaten fährt Markus J. mit einem selbst gebauten Abstandssensor an seinem Fahrrad durch Hamburg und hat seitdem rund 1.500 Überholmanöver dokumentiert. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen.

Nur rund die Hälfte des Straßennetzes in der neu gebauten HafenCity hat richtige Radwege. Warum gibt es dort so wenig eigenen Platz für Fahrräder? Eine Suche nach Antworten mit den Verantwortlichen von heute und damals.

Neben den zentralen Stadtteilen sind auch neue Stationen außerhalb geplant. So geht die Stadt Hamburg bei der Suche nach neuen Standorten vor, das sind die mittelfristigen Ausbaupläne und so viele Lastenräder kommen bald dazu.

Drei provisorische Pop-Up-Radwege hat die Hamburger Verkehrsbehörde bisher auf den Weg gebracht. Zu wenig und zu teuer, sagen viele und schielen nach Berlin. Der Blick an die Spree zeigt, wie schnell man auf der provisorischen Überholspur vorankommt. Er zeigt aber auch, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann.

Zentrale Verkehrsachse in der HafenCity bekommt neue Radwege, nachdem diese vor 14 Jahren teilweise dem Autoverkehr zum Opfer fielen. So sieht der neue Radweg aus und das sind die positiven und negativen Punkte daran.

Jahrelang hat Hamburg vergeblich darauf gewartet, dass die USA ihr Konsulat an der Alster aufgeben und Platz für eine breite Fahrradstraße machen. Jetzt baut die Stadt einfach drumherum.

Schnee halbiert den Radverkehr, der Sommer verdoppelt ihn. Erste Beobachtungen zu den Daten von aktuell 78 automatischen Fahrrad-Zählstellen in der Stadt geben eine Tendenz, wo am meisten los ist – und wo am wenigsten.

ADFC kritisiert zu wenig Platz für Fuß- und Radverkehr an der Hoheluftbrücke und fordert Hinzunahme einer Autofahrspur für laufenden Verkehrsversuch. Laut Bezirk ist Umverteilung der Verkehrsflächen erst nach U5-Bau ein Thema.

Verkehrsbehörde bessert noch einmal Umbaupläne für Elbchaussee nach. Erstmals sollen dort Kopenhagener Radwege gebaut werden. Was sich dahinter verbirgt und wie viel Kopenhagen wirklich drin steckt.

Stadtreinigung gesteht nach letztem Wintereinbruch Versäumnisse bei Räumung von Radwegen ein. Das waren die Gründe, deswegen bleibt beim Winterdienst auf Radwegen so oft Schnee übrig und mit diesen innovativen Ansätzen lösen andere Städte das Problem scheinbar besser.

Zahl der Radfahrer in der Hansestadt ist offenbar deutlich gestiegen. Verkehrsbehörde misst Radfahrer ab sofort automatisiert mit Wärmebildkameras. Hier sind die Daten öffentlich einsehbar.

Neue provisorische Radspuren werden auf einem 460 Meter langen Abschnitt in der Max-Brauer-Allee angelegt. Im Vergleich zum Pop-Up-Radweg am Schlump wird es bei den neuen Spuren eine entscheidende Änderung geben.