
U3 wird im kommenden Jahr mehrere Monate gesperrt
U-Bahn-Pendler müssen sich im kommenden Jahr auf Umwege einstellen. Im Bereich Barmbek/Winterhude werden ab April drei Hochbahn-Brücken abgerissen und durch Neubauten ersetzt.

U-Bahn-Pendler müssen sich im kommenden Jahr auf Umwege einstellen. Im Bereich Barmbek/Winterhude werden ab April drei Hochbahn-Brücken abgerissen und durch Neubauten ersetzt.

Die Deutsche Bahn will dem Hamburger Senat in den kommenden Wochen einen Plan vorlegen, wie die Engpässe am Hauptbahnhof beseitigt werden können.

Der Fahrgastverband ProBahn hat den zögerlichen Ausbau des S-Bahn-Verkehrs in Hamburg scharf kritisiert. Hintergrund sind die jüngsten Äußerungen von Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos), wonach erst nach 2018 eine zusätzliche S-Bahn-Linie (S32) auf der hoch belasteten Strecke zwischen der Innenstadt und Harburg eingeführt werden soll.

Schleswig-Holstein reagiert zugeknöpft auf die Pläne der Deutschen Bahn, ab Dezember zwischen Kiel und Neumünster doch keine neuartigen Elektrotriebzüge einzusetzen. Die zuständige Landesgesellschaft äußert sich nur einsilbig.

Handelskammer-Chef Hans-Jörg Schmidt-Trenz sieht in Hamburg doch noch die Chance für den Bau einer Stadtbahn.

Der angekündigte Einsatz von S-Bahn-ähnlichen Elektrotriebwagen zwischen Kiel und Neumünster wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund: Fahrzeugmangel bei der Deutschen Bahn. Die Züge werden noch in anderen Bundesländern gebraucht.

Schnelsen bekommt einen zweiten AKN-Bahnhof. „Ende 2012, bzw. Anfang 2013 werden wir die Station Schnelsen-Süd“ in Betrieb nehmen, erklärte AKN-Sprecher Jörg Minga gegenüber NahverkehrHAMBURG.

Eine dritte S-Bahn-Linie zwischen der Hamburger Innenstadt und Harburg(S32) kommt frühestens ab 2018. Das erklärte Verkehrssenator Frank Horch im Hamburger Verkehrsausschuss und bestätigte damit entsprechende Berichte von NahverkehrHAMBURG aus dem vergangenen Sommer.

Obwohl der Hamburger Hauptbahnhof aus allen Nähten platzt, wird es frühestens in sechs Jahren bauliche Veränderungen geben. Das geht aus einem Papier der Bundesregierung hervor. Bis dahin will die Bahn erst einmal die Benutzungsgebühren für Verkehrsunternehmen erhöhen.

Wolfgang Seyb wird neuer Chef bei der AKN. Der Nahverkehrs-Manager tritt seinen neuen Job am 1. April nächsten Jahres an, bestätigte AKN-Sprecher Jörg Minga auf Anfrage von NahverkehrHAMBURG.

Die U-Bahnlinie U1 wird an den Wochenendnächten auch weiterhin in Volksdorf enden und nicht bis Ohlstedt verlängert.

Nachdem die Grünen in Hamburg und Schleswig-Holstein vor wenigen Tagen den Ausbau der AKN zu einer S-Bahn gefordert haben, will die schleswig-holsteinische FDP konkrete Finanzierungsansätze sehen.

Der Radwegebau auf den Hamburger Nebenstrecken läuft oft noch planlos, weil die meisten Bezirke kein Gesamtkonzept für ihre Radrouten vorgelegt haben. Dabei sollten sie eigentlich schon vor zweieinhalb Jahren fertig sein. Ein Bezirk treibt es mit seiner Ignoranz besonders auf die Spitze.

Die von der DB geplante Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover könnte den störanfälligen Regionalverkehr nach Uelzen endlich zuverlässiger machen. Auch ein Viertelstundentakt nach Lüneburg wäre möglich. Doch bis dahin werden wohl noch Jahrzehnte vergehen.

Besseres Nachtbussystem und mehr Regionalzüge zum Hauptbahnhof einerseits und weniger AKN-Züge und ein abgehängter Bahnhof Altona andererseits. Der neue HVV-Fahrplan bringt für Fahrgäste Licht und Schatten. Hier die vollständige Übersicht.

Die Zahl der Kundenbeschwerden im HVV ist im vergangenen Jahr spürbar gesunken. Drei Unternehmen haben zu diesem Rückgang beigetragen. Doch die guten Zahlen könnten auch ein Warnsignal sein.

Die vor fünf Jahren angekündigte Angebotsoffensive fällt weitgehend aus, es gibt nur kleinere punktuelle Verbesserungen im Hamburger HVV-Netz. So sehen sie im Detail aus.

Für den aktuellen Preis einer HVV-Tageskarte kann man fast den ganzen Tag mit seinem Auto mitten in der Innenstadt parken. NAHVERKEHR HAMBURG zeigt, wie sich Ticketpreise und Parkgebühren in den vergangenen 20 Jahren entwickelt haben. Was der neue Senat jetzt plant – bzw. sich noch nicht traut.
Starten Sie gut informiert in den Tag und sparen Sie viel Zeit! Montags bis freitags um 6:30 Uhr liefert Ihnen unser kostenloser Rushhour-Newsletter kompakt und aktuell die wichtigsten Mobilitätsnachrichten für Hamburg direkt in Ihr E-Mail-Postfach.