
Vorplanung für S4 nach Bad Oldesloe beginnt
Die Vorplanung für die S-Bahn von Hamburg nach Bad Oldesloe kann beginnen. Hamburg und Schleswig-Holstein haben heute den Auftrag in Höhe von 1,8 Millionen Euro an zwei Planungsbüros vergeben.

Die Vorplanung für die S-Bahn von Hamburg nach Bad Oldesloe kann beginnen. Hamburg und Schleswig-Holstein haben heute den Auftrag in Höhe von 1,8 Millionen Euro an zwei Planungsbüros vergeben.

Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Lübeck bleibt für viele Pendler ein Ärgernis. Allein im vergangenen Jahr war jeder neunte Zug zu spät. Rund 1.000 Bahnen fielen ganz oder teilweise aus. Damit verpasst die Deutsche Bahn vereinbarte Zielwerte und muss „Strafgeld“ zahlen.

Vor 2018 wird die geplante S-Bahn nach Bad Oldesloe wohl nicht eröffnet – aber die ersten Bahnunternehmen buhlen schon jetzt um die frei werdenden Kapazitäten, die durch die S4 im Hamburger Hauptbahnhof entstehen werden. Wer macht am Ende das Rennen?

Der Fahrgastverband Pro Bahn lehnt einen möglichen Verkauf der AKN ab. Hintergrund sind Medienberichte, nach denen Schleswig-Holstein offenbar den Verkauf seines 50-Prozent-Anteils prüft.

Zu wenig Passagiere, zu lange Fahrzeiten: Die HADAG hat die Zahl ihrer Touren ins Alte Land halbiert und die Fahrpreise verdoppelt. Ab Ende März fährt die Reederei an Wochenenden nur noch einmal täglich Richtung Stadersand. Während die Stadt Wedel enttäuscht reagiert, sucht Stade bereits nach Alternativen – mit Schnellbooten.

Ab dem 5. März heißt es in allen HVV-Bussen: Bitte vorn einsteigen. Der Verkehrsverbund will damit die Zahl der Schwarzfahrer senken. Nach neusten Umfragen ist ein Großteil der Hamburger für die neue Regelung.

Der Verkehrsausschuss der Bürgerschaft hat mit Experten aus ganz Deutschland über den Ausbau des Busverkehrs diskutiert. Dabei erklärten Vertreter aus Hannover und Stuttgart, was Hamburg beachten muss, damit die Busoffensive ein Erfolg wird.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) rechnet auch im nächsten Jahrzehnt nicht mit dem Bau einer Stadtbahn. Das erklärte er in einem Interview mit der WELT.

Heute vor genau 100 Jahren fuhr die erste U-Bahn durch Hamburg. Am 15. Februar 1912 gab die Hochbahn zwischen Barmbek und Rathaus den ersten Abschnitt der heutigen U3-Ringstrecke frei.

Die seit Jahren diskutierte S-Bahn nach Ahrensburg und Bad Oldesloe wird konkret. In diesen Tagen soll die Vorentwurfsplanung beginnen. Zwölf Unternehmen hatten sich um den rund 2,5 Millionen Euro schweren Planungsauftrag beworben.

Die Metrobuslinie M3 soll bis 2015 offenbar auf elektrisch angetriebene Busse umgerüstet werden. Das berichtet das Hamburger Abendblatt und beruft sich dabei auf Angaben der Wirtschaftsbehörde und des Verkehrsunternehmens VHH-PVG.

Die Deutsche Bahn rechnet bis 2017 mit deutlich mehr Zügen im Hamburger Hauptbahnhof. Trotzdem soll das Nadelöhr in den nächsten Jahren nicht erweitert werden. Alle Ausbauvorschläge wurden in einem neu vorgelegten Dokument verworfen.

Gratis-Kaffee für die Fahrt mit der U-Bahn? Eine neue Technologie will Autofahrer mit smarten Belohnungen in den ÖPNV locken und Stoßzeiten entzerren. Finanziert wird das Ganze vom Einzelhandel. So funktioniert das System, das Hamburgs Verkehr verändern könnte.

173 Ersatzbusse auf 26 Linien: Die Deutsche Bahn plant während der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg – Berlin den größten Ersatzverkehr aller Zeiten. Auf diesen Strecken sollen die Busse im Hamburger Raum fahren und deswegen fahren sie nicht zum Hauptbahnhof.

Der Fernbahnhof Altona zieht um. Doch was geschieht mit der riesigen Fläche, die zurückbleibt? Eine exklusive NAHVERKEHR HAMBURG-Auswertung von fast 400 Bürger-Vorschlägen zeigt ein überraschend klares Bild.

Heute in unserer Serie zur Bürgerschaftswahl: Was wäre, wenn die LINKE die Bürgerschaftswahl in Hamburg gewinnt und die künftige Verkehrspolitik allein bestimmen könnte? Wäre der ÖPNV schon 2030 für alle kostenlos? Fährt eine Stadtbahn oder die U4 ins nördliche Wilhelmsburg? Und ist Tempo 30 dann überall die neue Regelgeschwindigkeit? Ein Gedankenexperiment.

Der HVV hat auf dem UITP-Mobilitätskongress einen Prototyp für eine Bushaltestelle der Zukunft präsentiert, die mit den Fahrgästen sprechen und Auskünfte erteilen kann. Man braucht dafür allerdings ein bisschen Überwindung.

Lange vor MOIA und autonomen Shuttles plante Hamburg das „Cabinentaxi“. Eine 1,7 km lange Teststrecke sollte in der City Nord entstehen. Wir zeigen die originalen Pläne von damals und erklären, warum eine plötzliche Entscheidung aus Bonn das visionäre Projekt in den 1980er Jahren beendete.
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