
Auch im kommenden Jahrzehnt kein Geld für die Stadtbahn
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) rechnet auch im nächsten Jahrzehnt nicht mit dem Bau einer Stadtbahn. Das erklärte er in einem Interview mit der WELT.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) rechnet auch im nächsten Jahrzehnt nicht mit dem Bau einer Stadtbahn. Das erklärte er in einem Interview mit der WELT.

Heute vor genau 100 Jahren fuhr die erste U-Bahn durch Hamburg. Am 15. Februar 1912 gab die Hochbahn zwischen Barmbek und Rathaus den ersten Abschnitt der heutigen U3-Ringstrecke frei.

Die seit Jahren diskutierte S-Bahn nach Ahrensburg und Bad Oldesloe wird konkret. In diesen Tagen soll die Vorentwurfsplanung beginnen. Zwölf Unternehmen hatten sich um den rund 2,5 Millionen Euro schweren Planungsauftrag beworben.

Die Metrobuslinie M3 soll bis 2015 offenbar auf elektrisch angetriebene Busse umgerüstet werden. Das berichtet das Hamburger Abendblatt und beruft sich dabei auf Angaben der Wirtschaftsbehörde und des Verkehrsunternehmens VHH-PVG.

Die Deutsche Bahn rechnet bis 2017 mit deutlich mehr Zügen im Hamburger Hauptbahnhof. Trotzdem soll das Nadelöhr in den nächsten Jahren nicht erweitert werden. Alle Ausbauvorschläge wurden in einem neu vorgelegten Dokument verworfen.

Wer in einem Bus oder in einer Straßenbahn bei einer plötzlichen Bremsung stürzt, hat Anspruch auf Schadenersatz. Das hat das Oberlandesgericht Naumburg entschieden (Urteil vom 09.06.2011, 2 U 45/11).

Hochbahnchef Günter Elste ist für eine Anhebung der Schwarzfahrer-Gebühren. Das erklärte er am Rande eines Pressegesprächs gegenüber NahverkehrHAMBURG.

Pünktlich zum 100-jährigen Geburtstag holt die Hochbahn ihre historischen U-Bahnen aus dem Depot und fährt damit an vier Aktionstagen zum HVV-Tarif durch Hamburg. Außerdem spricht Hochbahn-Chef Elste zum Jubiläum über einen möglichen Kauf der AKN, die Verlängerung der U4 und betont: „Die Stadtbahn ist nicht tot“.

Nach rund vier Jahren ist die Sanierung des U-Bahnhofs Kellinghusenstraße endlich abgeschlossen. Als letzte Maßnahme gehen morgen Nachmittag die neu gebauten Aufzüge von der Schalterhalle auf die beiden Bahnsteige in Betrieb.

Wer ohne Fahrkarte in Bussen und Bahnen erwischt wird, muss in Zukunft möglicherweise bald 60 statt 40 Euro Strafe zahlen. Bei Wiederholungstätern sollen sogar 120 Euro verlangt werden.

Hamburgs Bahnhöfe haben in den letzten drei Jahren überdurchschnittlich stark vom Konjunkturprogramm des Bundes profitiert. Über 25 Millionen Euro flossen in Wetterunterstände, Aufzüge und Informationsleitsysteme. Lesen Sie hier, welche Stationen mit der Berliner Finanzspritze aufgemöbelt wurden.

Elektroautos sind offenbar längst nicht so klimafreundlich wie bisher gedacht. Das hat ein Gutachten das Öko-Instituts für das Bundesumweltministerium ergeben, berichtet die taz.

Neue Mobilitätsdaten widersprechen der politischen Erfolgserzählung. Bei Rad-, Fuß- und öffentlichem Nahverkehr wächst der Frust – und beim HVV zeigt sich ein Befund, der für Hamburgs Verkehrspolitik besonders heikel ist.

Futuristische Züge, KI-Haltestellen und selbstfahrende Busse: auf dem UITP-Kongress in Hamburg wurde viel geträumt. Doch manche Ideen gehen an der Realität der Fahrgäste vorbei und hängen anderen Ländern hinterher. Ein Kommentar von NAHVERKEHR HAMBURG-Herausgeber Christian Hinkelmann

Hamburg investiert Milliarden in neue U- und S-Bahnen. Doch die Projekte sind zu langsam für das neue Klimaziel 2040. Um drastische Autofahrverbote zu vermeiden, müssen die alten Pläne jetzt neu gedacht und durch schnell umsetzbare Systeme ergänzt werden. Ein Kommentar.

Lange vor MOIA und autonomen Shuttles plante Hamburg das „Cabinentaxi“. Eine 1,7 km lange Teststrecke sollte in der City Nord entstehen. Wir zeigen die originalen Pläne von damals und erklären, warum eine plötzliche Entscheidung aus Bonn das visionäre Projekt in den 1980er Jahren beendete.

Warum selbst massiver Frust im Nahverkehr folgenlos bleibt, weshalb Beschwerden systematisch verpuffen und Fahrgäste im heutigen System kaum zählen: Mobilitätsforscher Andreas Knie erklärt im Interview, warum Kundenorientierung für Verkehrsunternehmen keinen Anreiz hat – und an welchen Stellen Fahrgäste dennoch Macht entfalten können.

Wir feiern unseren 15. Geburtstag. Seit Dezember 2010 berichten wir unabhängig und konstruktiv-kritisch über Mobilität in Hamburg. Die Idee dazu entstand zufällig. Die Reise bis heute war manchmal wild und wäre fast vorzeitig geendet. NAHVERKEHR HAMBURG-Gründer Christian Hinkelmann erinnert sich.
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