
Schon zwei Millionen Fahrten in den ersten zwei Jahren
Der Hamburger Fahrradverleih „Stadtrad“ radelt auf der Erfolgsspur. Seit dem Start im Juli 2009 sind zwei Millionen Fahrten registriert worden, teilte die Deutsche Bahn als Betreiberin mit.

Der Hamburger Fahrradverleih „Stadtrad“ radelt auf der Erfolgsspur. Seit dem Start im Juli 2009 sind zwei Millionen Fahrten registriert worden, teilte die Deutsche Bahn als Betreiberin mit.

Schleswig-Holstein reagiert zugeknöpft auf die Pläne der Deutschen Bahn, ab Dezember zwischen Kiel und Neumünster doch keine neuartigen Elektrotriebzüge einzusetzen. Die zuständige Landesgesellschaft äußert sich nur einsilbig.

Handelskammer-Chef Hans-Jörg Schmidt-Trenz sieht in Hamburg doch noch die Chance für den Bau einer Stadtbahn.

Der angekündigte Einsatz von S-Bahn-ähnlichen Elektrotriebwagen zwischen Kiel und Neumünster wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund: Fahrzeugmangel bei der Deutschen Bahn. Die Züge werden noch in anderen Bundesländern gebraucht.

Schnelsen bekommt einen zweiten AKN-Bahnhof. „Ende 2012, bzw. Anfang 2013 werden wir die Station Schnelsen-Süd“ in Betrieb nehmen, erklärte AKN-Sprecher Jörg Minga gegenüber NahverkehrHAMBURG.

Eine dritte S-Bahn-Linie zwischen der Hamburger Innenstadt und Harburg(S32) kommt frühestens ab 2018. Das erklärte Verkehrssenator Frank Horch im Hamburger Verkehrsausschuss und bestätigte damit entsprechende Berichte von NahverkehrHAMBURG aus dem vergangenen Sommer.

Obwohl der Hamburger Hauptbahnhof aus allen Nähten platzt, wird es frühestens in sechs Jahren bauliche Veränderungen geben. Das geht aus einem Papier der Bundesregierung hervor. Bis dahin will die Bahn erst einmal die Benutzungsgebühren für Verkehrsunternehmen erhöhen.

Wolfgang Seyb wird neuer Chef bei der AKN. Der Nahverkehrs-Manager tritt seinen neuen Job am 1. April nächsten Jahres an, bestätigte AKN-Sprecher Jörg Minga auf Anfrage von NahverkehrHAMBURG.

Die U-Bahnlinie U1 wird an den Wochenendnächten auch weiterhin in Volksdorf enden und nicht bis Ohlstedt verlängert.

Der Fahrgastverband ProBahn unterstützt die HVV-Pläne, nach denen Fahrgäste ab dem kommenden März nur noch vorn in Busse einsteigen dürfen.

Schon länger hat es der HVV durchscheinen lassen – jetzt ist es Gewissheit: Ab März dürfen Fahrgäste auf fast allen Buslinien nur noch durch die vordere Tür einsteigen und müssen beim Fahrer ihre Tickets vorzeigen. Kritik kommt von der GAL.

Nachdem die Grünen in Hamburg und Schleswig-Holstein vor wenigen Tagen den Ausbau der AKN zu einer S-Bahn gefordert haben, will die schleswig-holsteinische FDP konkrete Finanzierungsansätze sehen.

Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche für Hamburg und Umland: Das Winterwetter hat in dieser Woche Hamburgs Verkehr kräftig aus dem Takt gebracht, die Hochbahn informiert über die U5-Verlängerung und immer weniger Hamburger zahlen für ihr Deutschlandticket den vollen Preis.

Nach der Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof fordern alle mehr Sicherheit – doch keiner der Vorschläge verhindert wohl Gewalttaten. Im Ausland bewährt sich ein anderer Ansatz, der hierzulande nie ernsthaft diskutiert wurde. Warum eigentlich nicht?

90 Stufen, keine Aufzüge, jahrelange Verzögerungen: Am Berliner Tor erleben Fahrgäste täglich eine der härtesten Umsteigesituationen Hamburgs. Wir zeigen, warum sich daran so bald nichts ändert und wieso der Bahnknoten noch lange unvollendet bleibt.

Wie lassen sich Fahrkartenkontrollen bei knapper Personaldecke optimieren? Der Rhein-Main-Verkehrsverbund zeigt, wie mit einer selbstentwickelten App die Prüfteams um 20 Prozent effizienter eingesetzt werden können. Hier erklärt ein Verantwortlicher, wie das funktioniert.

Wie lang Menschen in und Hamburg zum nächsten Weihnachtsmarkt brauchen, unterscheidet sich je nach Wohnort sehr. Mobilitätsarmut gibt es selbst in der reichen Millionenmetropole. Hunderttausende Menschen verzichten deshalb unfreiwillig auf Wege im Alltag, wie eine exklusive Auswertung zeigt.

Seltener Anblick: Mehrere alte Hamburger U-Bahn-Züge waren vor zwei Jahren auf eigenen Rädern an die Mecklenburgische Seenplatte gerollt – durch Wiesen und Felder. Es war ihre letzte Reise. Sie wurden dort verschrottet. NAHVERKEHR HAMBURG zeigt 30 einzigartige Bilder von der Aktion und vom Transport dorthin.
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