
HVV sieht mögliche Erweiterung bis Lübeck skeptisch
Der Hamburger Verkehrsverbund steht einer möglichen Vergrößerung Richtung Lübeck skeptisch gegenüber.

Der Hamburger Verkehrsverbund steht einer möglichen Vergrößerung Richtung Lübeck skeptisch gegenüber.

Lübeck und Neumünster denken über einen Beitritt zum HVV nach. Bernhard Wewers, Chef der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft, hält im Interview davon wenig und befürchtet millionenschwere Einnahmeausfälle in Schleswig-Holstein sowie Kürzungen im Bahnverkehr. Er schlägt stattdessen günstigere Pendler-Tickets nach Hamburg vor, die schon in diesem Jahr kommen könnten.

Eine HVV-Erweiterung bis Lübeck würde die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen offenbar kräftig ankurbeln und könnte der Travestadt zusätzliche Einwohner und Steuereinnahmen bescheren. Das geht aus einem Gutachten hervor. Allerdings: der Preis dafür ist unter heutigen Bedingungen quasi unbezahlbar.

In keiner deutschen Metropole fahren – prozentual gesehen – so wenig Menschen mit Bus und Bahn zur Arbeit wie in Hamburg. Das hat eine Studie im Auftrag von Siemens ergeben, in der zwölf deutsche Großstädte und 41 Europa-Metropolen verglichen wurden. Die meisten Pendler hat demnach München.

Ab Dezember können Fahrgäste auf beiden Seiten des Fehmarnbelts mit nur einem Ticket Bus, Bahn und Fähre fahren. Das berichten die Lübecker Nachrichten.

Ein Großteil der NahverkehrHAMBURG-Leser wünscht sich offenbar Gratis-Internet in Bussen und Bahnen. Das hat eine nicht repräsentative Leserumfrage ergeben.

Das Marketing-Fachblatt „Horizonte“ hat die neue HVV-Werbekampagne auf ihrer Online-Plattform scharf kritisiert und zum „Flop der Woche“ gekürt.

Angesichts der Debatte um einen kostenlosen Nahverkehr in Hamburg hat das Aktionsbündnis „HVV umsonst“ dazu aufgerufen, morgen, am 1. Mai, ohne Ticket mit Bus und Bahn zu fahren.

„Wenn nix mehr löppt, löppt der HVV“. Seit Dienstag wirbt der Hamburger Verkehrsverbund mit plattdeutschen Schnacks um neue Kunden.

Immer mehr Nahverkehrsunternehmen in Europa rüsten ihre Busse und Bahnen mit Gratis-Internetzugang für Ihre Kunden aus. Der Erfolg ist groß. Wann ist es im Hamburger Raum soweit? NahverkehrHAMBURG hat die Verkehrsunternehmen zu ihren Internet-Plänen und die Bedenken dagegen befragt.

Während des Ausbaus der A7 zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein, wird es im HVV keine Sonderangebote oder Spezialtarife für Autofahrer geben, die auf Bus und Bahn umsteigen.

Vier Tage lang durften die Leipziger in der vergangenen Woche kostenlos Bus und Bahn fahren. Fast eine Viertelmillion Menschen haben das Werbeangebot genutzt. In Hamburg wird es so etwas wohl nicht geben. Der HVV winkt ab und verweist auf Einnahmeverluste. Auch die Wirtschaftsbehörde will nicht.

Vor Jahrzehnten kam Hamburgs S-Bahn mit Schnee und Frost deutlich besser zurecht als heute. Warum das System immer anfälliger geworden ist, welche strukturellen Schwächen dahinterstecken – und weshalb sich die Lage in den kommenden Jahren weiter zuspitzen dürfte.

Wenn Hamburg einen Ausbau seines ÖPNV-Systems plant, dauert es oft Jahrzehnte, bis er fertig ist. Wie man spürbare Verbesserungen wesentlich schneller realisieren kann, zeigt ein Blick nach Down Under.

In Hamburg ist fast die Hälfte aller Flächen versiegelt. Das belastet das Klima. Ein neues Förderprogramm der Umweltbehörde will Privatparkplätze entsiegeln lassen. Zwei „Asphaltknackerinnen“ aus der Schweiz zeigen, wie das geht – ohne sie abzuschaffen.

Falls die Olympischen Spiele tatsächlich nach Hamburg kommen, könnte das einige Verkehrsprojekte in der Stadt beschleunigen – und andere ausbremsen. Welche davon betroffen sind.

Mit leeren Autositzen clever Geld verdienen, ohne sich mit Mitfahrern unterhalten zu müssen. Ein Hamburger Startup vermittelt Mitfahrgelegenheiten für Gegenstände. Mitgründerin Katharina Kreutzer verrät, wie es funktioniert, was man verdienen kann und welche Gegenstände überraschend oft transportiert werden.

Widersprüchliche Signale rund um den Fahrdienst Moia sorgen für Unruhe. Tech-Experte Mario Herger erklärt im Interview, welche Warnsignale er derzeit sieht, was sie bedeuten und was er der Verkehrspolitik in Hamburg dringend rät.
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