
Neun Monate Totalsperrung verlängern die Fahrt ins Hamburger Umland ab August massiv. Unsere Übersicht zeigt, auf welchen Strecken die Fahrt besonders lang wird und wie die Ersatzbusse fahren.

Die geplante U-Bahn-Verlängerung durch den Hamburger Hafen wird spektakulär: Mit Elbüberquerung, Steilstrecke und einer schwebenden Endhaltestelle über einem Hafenbecken. So sehen die Baupläne im Detail aus und deswegen muss der U-Bahnhof Elbbrücken bald umgebaut werden.

Eine Analyse der Lübecker Stadtverwaltung lässt kaum ein gutes Haar an einem DB-Stresstest zum dortigen Knotenpunkt. Die Bahn arbeite methodisch unsauber und ziehe falsche Schlüsse. Damit behindere sie Zukunft des Personen- und Güterverkehrs mit der Eisenbahn in Norddeutschland sowie nach Skandinavien. Das sind die Kritikpunkte.

Hamburgs älteste S-Bahn-Strecke sollte ursprünglich weit über Poppenbüttel hinaus bis nach Bad Segeberg und an die Ostseeküste verlängert werden. Die Trasse ist teilweise bis heute freigehalten und in Bebauungsplänen verankert. So sollte sie verlaufen und so stehen die Chancen, dass sie noch verwirklicht wird.

Neues Liniennetz sollte S-Bahnen pünktlicher machen. Das hat anfangs auch funktioniert, doch inzwischen nehmen die Verspätungen tendenziell wieder zu. Zwei Linien fallen dabei besonders auf.

Falls die Olympischen Spiele tatsächlich nach Hamburg kommen, könnte das einige Verkehrsprojekte in der Stadt beschleunigen – und andere ausbremsen. Welche davon betroffen sind.

Die von der DB geplante Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover könnte den störanfälligen Regionalverkehr nach Uelzen endlich zuverlässiger machen. Auch ein Viertelstundentakt nach Lüneburg wäre möglich. Doch bis dahin werden wohl noch Jahrzehnte vergehen.
![Bahnhof Altona und S4: Eröffnungstermine wackeln [UPDATE]](https://www.nahverkehrhamburg.de/wp-content/uploads/20180412-c-f-moeller-architects-win-new-project-in-germany-c-f-moeller-img-8672-w1500-h937.jpg)
Bauarbeiten am neuen Bahnhof Altona in Hamburg haben schon mehr als ein Jahr Verspätung. Auch die künftige S-Bahnlinie S4 könnte ein Jahr später kommen als geplant. Das sind die Hintergründe.

Die Hamburger S-Bahn präsentiert auf der Mobilitätsmesse einen neuen Ideenzug mit elektrisch verschiebbaren Sitzen, innovativen Fahrrad-Abstellmöglichkeiten, KI-Überwachung und einer Beleuchtung für beruhigende Lagerfeuer-Romantik. Wir haben den Zug vorab besichtigt. Fotos und Video hier.

Fahrgäste der Linie RB81 sind viel Frust gewohnt. Nach besonders vielen Ausfällen im Jahr 2022 sollte alles besser werden. Das ist nur bedingt gelungen. Die Deutsche Bahn und die Hamburger Verkehrsbehörde machen außerdem ein Geheimnis daraus, ob ein vor Jahren einführter Reservezug wirklich für Verbesserung gesorgt hat.

Nach der Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof fordern alle mehr Sicherheit – doch keiner der Vorschläge verhindert wohl Gewalttaten. Im Ausland bewährt sich ein anderer Ansatz, der hierzulande nie ernsthaft diskutiert wurde. Warum eigentlich nicht?

Ein Bauleiter übt scharfe Kritik an der geplanten Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin und behauptet, es handelt sich lediglich um eine Instandhaltung. Seine Begründung bedeutet nichts Gutes für weitere Bahnbauprojekte in Hamburg.

Seit Jahren wird in Hamburg über einen zweiten S-Bahn-Tunnel in der Innenstadt und über die Reaktivierung der Bahnstrecke nach Geesthacht diskutiert – doch im neuen Koalitionsvertrag sind beide Projekte plötzlich verschwunden. Das sind die Gründe.

Wer mit offenen Augen durch Ottensen und Bahrenfeld läuft, hat sie vielleicht schon mal gesehen: die vielen alten Gleisreste in Straßen und Industriehöfen. Was viele nicht wissen: Auf ihnen rollte noch bis 1981 eine Art Güterstraßenbahn. So sah der Betrieb damals aus.

Noch vor wenigen Jahren drehten zu besonderen Anlässen zahlreiche Oldtimer-Bahnen ihre Runden im Hamburger U- und S-Bahn-Netz. Doch inzwischen sind fast alle verschwunden. Warum das so ist, wohin sie sind und wieso sich daran kurzfristig wohl auch nichts ändern wird.

Hamburgs S-Bahn-Flotte wird in den nächsten Monaten um ein Drittel größer. Doch die meisten neuen Bahnen werden für längere Zeit gar nicht gebraucht und haben kaum Platz im Netz. Wie es zu dieser kuriosen Situation kommen konnte und was dagegen getan wird.

Zugausfälle von Mittwoch bis Ende April und eine Vollsperrung über Ostern zwischen Hamburg und Ahrensburg sollen Freiraum für den Weiterbau der S4 schaffen. Doch die Bahn plant nur kleinere Fortschritte und hat einen größeren Meilenstein sogar auf unbestimmte Zeit verschoben.

Bis Jahresende wird es noch mindestens 13 längere Sperrungen bei U-Bahn, S-Bahn, AKN, Metronom und DB geben. Diese Liste sollten HVV-Fahrgäste kennen und auf diesen Strecken mehr Zeit einplanen.

Akkuzüge revolutionieren den Nahverkehr im Norden und machen Schleswig-Holstein zum bundesweiten Vorreiter. Doch die Züge bringen unerwartete Herausforderungen mit sich. Die sorgen für Schäden, Sperrungen und Frust bei den Fahrgästen. Die Ursachen sind bekannt, aber noch nicht vollständig gelöst.

Planfeststellungsunterlagen zeigen, wo der neue Bahntunnel durch den Stadtpark zur Jarrestraße verlaufen soll und in welchen Phasen der Bau ablaufen wird. Auf Anwohnende kommen harte Zeiten zu.

Sollte die SPD die Hamburger Bürgerschaftswahl gewinnen, will sie mehr für Autofahrende tun, aber auch erheblich in den HVV investieren. Das erklärte der verkehrspolitische Sprecher der Partei in einem Onlinetalk von NAHVERKEHR HAMBURG – und verriet dabei eine überraschende Taktik zur U-Bahnlinie U4.