
Verkehrsbehörde plant neuen Hochleistungsbusverkehr zwischen der Innenstadt und Osdorf. Vorbild sind Systeme aus Frankreich und amerikanischen Metropolen, in denen die Busse konsequent auf eigenen Spuren unterwegs sind. So sehen die Untersuchungen für die Stresemannstraße, die Bahrenfelder Chaussee und die Luruper Hauptstraße aus und deswegen lehnt der Senat dort eine alternative Straßenbahn ab.

Hochbahn-Verkehrsplaner Christoph Jenner gibt im Interview Einblicke, wie die Ideen für neue Buslinien in Hamburg geboren werden, wie nach weißen Flecken im HVV-Netz gesucht wird, warum die Planung bis zur ersten Fahrt meist mehr als ein Jahr dauert und wieso bei der neuen Linie 113 zwischen Eimsbüttel und Elbstrand einfach alles gepasst hat.

On-Demand-Shuttledienst hat seine Preise in der Hansestadt zu Jahresbeginn ohne große Ankündigung verdoppelt. Das Angebot verursacht offenbar große Defizite bei jeder Fahrt. So begründen die Verantwortlichen den Preisanstieg und das müssen Fahrgäste wissen.

Hamburger E-Flotte ist inzwischen deutlich größer als in der Hauptstadt. Aber: Der Ausbau kam im vergangenen Jahr langsamer voran als geplant. Das Jahresziel wurde um ein knappes Drittel verfehlt. Das sind die aktuellen Zahlen und deswegen wurde die Dieselflotte der VHH in 2022 nicht kleiner.

In diesen Stadtteilen und zu diesen Tageszeiten ist der Shuttledienst mit seinen goldenen Bussen besonders beliebt, so sehr hängt das Unternehmen seinen Wachstumszielen hinterher, das sind die Pläne für weitere Integrationen in den HVV-Tarif und diese Änderung im Kleingedruckten macht das Taxigewerbe gerade nervös.

Verkehrsexperiment Mönckebergstraße: Nachdem monatelang gar keine Busse mehr durch die Einkaufsmeile fuhren, ist inzwischen ein reduziertes Angebot wieder zurück. Diese Fahrgasteffekte hat der Versuch und dann ist mit einer Entscheidung über ein finales Buskonzept in der Innenstadt zu rechnen.

Ende August hatten Hochbahn und VHH insgesamt 204 batteriebetriebene Linienbusse in der Hansestadt im Einsatz. Doch die Umstellung von Diesel- auf Elektroantrieb ist mühsam. Ein Langfristvergleich zeigt: Das Wachstum der E-Flotte kommt nur langsam voran.

Am 5. Dezember 1921 nahm die Hochbahn ihre erste Hamburger Buslinie in Betrieb. Der Takt war dicht, die Fahrzeuge unbequem und nach nur zehn Monaten war das Experiment auch schon wieder beendet. Erst zwei Jahre später kam es zum Comeback.

Hochbahn testet im Nordosten der Stadt intelligente Ampeln, die verspäteten und vollen Bussen schneller Grünlicht schalten. An diesen Ampeln ist die Technik installiert und deswegen ist sie auch für den Radverkehr von Vorteil.

Zwei selbstfahrende Busse von Hochbahn und VHH – die auf den ersten Blick fast gleich aussehen und im Detail so verschieden sind. Was sind die Unterschiede, wie fühlt sich eine Mitfahrt an und was sind die Probleme? Ein Praxistest.

Eine neue Chip-Technik kann Hochbahn-Bussen, die besonders voll oder verspätet sind, an Ampeln schneller Grünlicht verschaffen. Außerdem wurde auf dem ITS-Kongress ein neues System präsentiert, mit dem sich in Echtzeit ganz simpel die Fahrgastzahlen in S-Bahnen auslesen lassen. So funktioniert es.

Beim ITS-Verkehrskongress, der heute beginnt, dreht auch ein selbstfahrender Bus der Hochbahn in der HafenCity seine Runden. NAHVERKEHR HAMBURG-Redakteur Matthias Schinck ist mitgefahren. So lief die Fahrt und so oft musste das Begleitpersonal in den automatischen Fahrbetrieb eingreifen.

So sollen die letzten Schnellbuslinien ersetzt werden und deswegen wird es zum anstehenden Fahrplanwechsel im Dezember in Hamburg kaum Angebotsverbesserungen im HVV geben. Auf einer zentralen Metrobuslinie wird der Fahrplan sogar deutlich reduziert.

Der Fahrdienst Moia will noch in diesem Jahr mit den Vorbereitung für einen fahrerlosen Betrieb starten. Dazu hat sich die VW-Tochter ein ambitioniertes Testgebiet ausgesucht. Mit welchen Herausforderungen Verkehrssenator Tjarks rechnet und was mit dem bisherigen Moia-Dienst passiert.

Torben Greve vom Mobility Institute Berlin im Interview darüber, wo und warum Bahnen und Busse in Hamburg im Vergleich zum Autoverkehr zu langsam sind und mit welchen kostengünstigen Lösungen sich der HVV schnell und effizient beschleunigen ließe.

Hamburg ordnet Busliniennetz in der Innenstadt neu. Betroffen sind ab Mittwoch drei Linien. Außerdem ist am Hauptbahnhof eine neue Station geplant. Das sind die Hintergründe und das verbessert sich für Fahrgäste.

Wind, Laub und Falschparker bringen selbstfahrende Busse an ihre technischen Grenzen. Wien hat seine Experimente damit beendet. Und bei einem ähnlichen Projekt in Hamburg mussten sich die Verantwortlichen von zwei ursprünglichen Zielen verabschieden.

Rund 90 elektrische Linienbusse fahren inzwischen tagtäglich auf Hamburgs Straßen. So zuverlässig läuft der Betrieb, so steht es um das Thema Brandgefahr und diese Vor- und Nachteile sieht ein Fahrer.

Hochbahn will bis Ende 2022 alle Busse mit Abbiegeassistenten ausrüsten und kommt damit einer neuen EU-Pflicht zuvor. So funktioniert das System.