
Wilhelmsburg bekommt einen besseren Nahverkehrsanschluss auf dem Wasser. Ab Mittwoch gibt es täglich neun zusätzliche Fahrten von den Landungsbrücken zur „Ernst-August-Schleuse“ und zurück. Damit gibt es im Berufsverkehr einen 20-Minuten-Takt. Auch auf der Niederelbe gibt es Fahrplanausweitungen.

Wegen steigender Fahrgastzahlen hat die Hadag ihre Fährschiff-Flotte vergrößert. Am vergangenen Freitag wurde der Neubau „Reiherstieg“ an den Landungsbrücken feierlich getauft.

Die vor Jahren eingestellte regelmäßige Fährverbindung zwischen der Innenstadt und Blankenese wird nicht wieder aufleben. Nach einem einstimmigen Beschluss der Bezirksversammlung für so eine Verbindung hat die Wirtschaftsbehörde nun abgewunken: Zu wenig Fahrgäste für ein ganzjähriges Linienangebot.

Das wird Hamburgs größter Kreisverkehr: Die Fährschiffe der Hadag fahren ab dem 5. April an jedem Sommerwochenende im Kreis zwischen der Hafencity und Wedel. Fahrgäste können jederzeit ein- und aussteigen. Elb-Hüpfer nennt sich das neue Ausflugsangebot.

Die Hadag verstärkt ihren Fährverkehr auf der Niederelbe. Vom 5. April bis zum 5. Oktober werden an den Wochenenden und Feiertagen täglich zwei Fahrten nach Wedel angeboten – mit Zwischenhalten in Neumühlen, Teufelsbrück und Blankenese.

Seit genau 125 Jahren fahren die Personenfähren der HADAG auf der Elbe – gestern feierte die Reederei dieses runde Jubiläum mit einer Sonderfahrt und vielen geladenen Gästen.

Die Hadag hat ihre Fährschiffflotte wegen der steigenden Fahrgastzahlen vergrößert: Gestern wurde die „MS Hamburgensie“ getauft und in Betrieb genommen. Es ist der 13. Neubau der Typ2000-Serie. Das neue Schiff soll zwischen der HafenCity und Finkenwerder pendeln.

Gartenschau und Bauausstellung in Wilhelmsburg bekommen wohl doch keine direkte Anbindung mit Linienschiffen. Die sechs Barkassenbetreiber, die eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben hatten, sind überraschend abgesprungen.

Wilhelmsburg ist ab sofort auch mit den Hadag-Schiffen zum HVV-Tarif erreichbar. Seit heute Morgen fährt die Fährlinie 73 im 40-Minuten-Takt von den Hamburger Landungsbrücken bis zum neuen Anleger „Ernst-August-Schleuse“ im Norden Wilhelmburgs.

Auf Hamburgs Straßen gehören die Hybridbusse der Hochbahn inzwischen zum Alltag – jetzt soll die Technik auch auf hoher See eingesetzt werden. Die Ostsee-Reederei Scandlines will eine Ihrer Fähren zwischen Puttgarden (Fehmarn) und dem dänischen Rødby mit einem Hybridantrieb ausrüsten.

Die Hamburger Reederei Hadag wehrt sich gegen Medienberichte, nach denen die Wasserschutzpolizei am vergangenen Sonntag eine überfüllte Fähre mit 361 statt der maximal erlaubten 250 Passagieren an Bord erwischt hat.

Jahrzehntelang hatten die so genannten Typschiffe den Nahverkehr im Hamburger Hafen geprägt – heute feierte die MS Kirchdorf, der letzte noch aktive Vertreter in der Hadag-Flotte, den 50. Geburtstag. Am Wochenende soll die Hafenfähre auf Jubiläumstour gehen – ins Alte Land.

Ab Dezember fahren die HADAG-Fähren bis nach Wilhelmsburg. Doch wer damit im kommenden Jahr zum günstigen HVV-Preis zur Internationalen Gartenschau pendeln will, muss sich auf lange Fußwege einstellen. Direkt bis ans Veranstaltungsgelände dürfen nur private Barkassen fahren – zu höheren Preisen.

Wegen steigender Fahrgastzahlen hat die HADAG eine weitere Hafenfähre vom Typ 2000 bestellt. Es ist der 13. Neubau dieser Klasse. Das neue Schiff soll im Frühjahr 2013 in Betrieb gehen. Ein Name steht noch nicht fest.

Morgen beginnt auf der Alster die neue Rundfahrt-Saison. Höhepunkte: Im Mai feiern die beliebten „Dinner-Fahrten“ ihr 20-jähriges Jubiläum und im Sommer wird dann auf der Kanalrundfahrt der millionste Fahrgast dieses Jahrtausends erwartet.

Zu wenig Passagiere, zu lange Fahrzeiten: Die HADAG hat die Zahl ihrer Touren ins Alte Land halbiert und die Fahrpreise verdoppelt. Ab Ende März fährt die Reederei an Wochenenden nur noch einmal täglich Richtung Stadersand. Während die Stadt Wedel enttäuscht reagiert, sucht Stade bereits nach Alternativen – mit Schnellbooten.

Ab Dezember kommenden Jahres fahren die HADAG-Fähren bis nach Wilhelmsburg. Die Linie 73 wird über die Argentinienbrücke hinaus bis in den Klütjenfelder Hafen verlängert werden – allerdings nur testweise für zwei Jahre.

Auch, wenn seit einigen Tagen Linien- und Stationsschilder am neuen Fähranleger „Elbphilharmonie“ stehen: Der Ponton in der Hafencity bleibt weiterhin außer Betrieb.

Ein Jahr nach dem verheerenden Feuer ist das Brennstoffzellenschiff „Alsterwasser“ ab heute wieder auf der Alster zu sehen. Die erste Fahrgastfahrt soll um 16.15 Uhr am Jungfernstieg starten.

Das Liniennetz der HADAG wächst. Die Hafencity wird im Frühjahr erstmals richtig angebunden – in den nächsten Jahren sollen die Schiffe bis zur Gartenschau nach Wilhelmsburg fahren.

Die Hafenfähren der HADAG werden umweltfreundlicher. Alle Schiffe vom Typ2000 bekommen einen so genannten Bugwulst verpasst. Damit sparen die Schiffe bis zu neun Prozent Treibstoff.