
Einführung einer Stadtbahn, ein einfacheres HVV-Tarifsystem, deutlich mehr Geld für den Ausbau des Radverkehrs und eine Citymaut für Autos. Der Landesvorstand der Hamburger Grünen hat gestern ein neues Verkehrskonzept beschlossen. In einem Monat soll auf einem Parteitag darüber abgestimmt werden.

Wie schnell ist der Autoverkehr auf Hamburgs Straßen im Durschnitt unterwegs? Und mit welchem Tempo fahren im Vergleich dazu die Busse durch die Stadt?

Hamburg braucht einen verbindlichen Plan darüber, welche Verkehrsprojekte in den nächsten Jahrzehnten gebaut werden – unabhängig von den jeweils regierenden Senaten. Das fordert der ADAC in einer TV-Diskussion und betont: Geld für den Verkehr sei im Grunde genügend da.

Die Stadt Hamburg diskutiert übermorgen im CCH mit Experten und Bürgern über den Verkehr der Zukunft und die Frage, wie sich eine moderne Stadt bewegen soll.

Obwohl Benzin immer teurer wird, steigen in Hamburg nicht mehr Autofahrer als sonst auf Bus und Bahn um. Das erklärte die Sprecherin des Hamburger Verkehrsverbunds, Giesela Becker, gegenüber der Nachrichtenagentur dapd.

Ein Großteil der Hamburger will offenbar Veränderungen in der aktuellen Verkehrspolitik. Das geht aus einer Umfrage des Hamburger Abendblatts mit 5.700 Teilnehmern hervor.

Der ADAC hat Sommertouristen in Schleswig-Holstein dazu aufgefordert, ihr Auto nach Ankunft am Urlaubsort stehen zu lassen und Öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

In keiner deutschen Metropole fahren – prozentual gesehen – so wenig Menschen mit Bus und Bahn zur Arbeit wie in Hamburg. Das hat eine Studie im Auftrag von Siemens ergeben, in der zwölf deutsche Großstädte und 41 Europa-Metropolen verglichen wurden. Die meisten Pendler hat demnach München.

Während des Ausbaus der A7 zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein, wird es im HVV keine Sonderangebote oder Spezialtarife für Autofahrer geben, die auf Bus und Bahn umsteigen.

Droht die geplante S-Bahn nach Bad Oldesloe doch noch an der Finanzierung zu scheitern? Bundesverkehrsminister Ramsauer hat gestern einen neuen Entwurf des „Investitionsrahmenplan 2011-2015“ vorgelegt, in dem die S4 nicht direkt erwähnt wird.

Hamburg könnte schon bald gegen den Regierungswillen zur Einführung einer Umweltzone gezwungen werden.

Trotz Staus und voller Züge wird es in den nächsten Jahren in Hamburg kein Gesamtkonzept für den Ausbau der Verkehrssysteme geben.

Der Ausbau von Straße und Schiene in Hamburg soll künftig besser abgestimmt werden. Die Hamburger Bürgerschaft hat am Mittwoch – auf Antrag der SPD-Fraktion – die Anfertigung eines Verkehrsentwicklungsplans (VEP) beschlossen.

Die SPD-Fraktion fordert einen konkreten „Fahrplan“ für den Bau von künftigen Verkehrsprojekten – einen so genannten Verkehrsentwicklungsplan. Bürgermeister Scholz hatte bisher nur ein vereinfachtes Verkehrskonzept versprochen.

Umwelthauptstadt Hamburg: Eine 16 Meter hohe Lichtsäule zeigt auf dem Rathausmarkt ab sofort an, wie viel Co2 die Fahrgäste im HVV einsparen. Gleichzeitig macht Bürgermeister Scholz beim Thema „emissionsfreie Busse“ offenbar einen Rückzieher.

Der kürzlich fertiggestellte HADAG-Anleger an der Elbphilharmonie soll erst im Dezember 2012 in Betrieb gehen. Der Senat hat die Eröffnung aus wirtschaftlichen Gründen überraschend verschoben. Eigentlich sollten die Hafenfähren schon seit Ostern dort halten.

Hamburg hat ein Luftproblem. Laut einer Studie der Umweltbehörde überschreitet die Stadt regelmäßig die Luftschadstoff-Grenzwerte der EU. Jetzt will die Regierung ein schnelles Maßnahmenpaket schnüren. Gleichzeitig werden die autofreien Sonntage abgeschafft.

In keiner deutschen Stadt werden Autofahrer so bevorzugt, wie in Hamburg. Das hat eine Studie des Vereins „Mobil in Deutschland“ in zehn Großstädten ergeben.

Was versprechen die Hamburger Parteien im Verkehrsbereich? Welche Projekte befürworten sie – welche lehnen sie ab und welche verschweigen sie? NahverkehrHAMBURG hat die Wahlprogramme der großen Parteien analysiert und verrät, unter welcher Regierungskoalition der Nahverkehr die besten Chancen hätte.