
Zehn hochkarätige Entscheiderinnen und Entscheider aus der norddeutschen Mobilitätsbranche verraten bei NAHVERKEHR HAMBURG exklusiv, wo in diesem Jahr ihre Prioritäten liegen, was ihre persönlichen Mobilitätshöhepunkte sein werden und auf welche Entwicklungen sie 2024 besonders schauen.

Hamburgs Mobilitätsjahr 2024 verspricht viele Neuigkeiten und ein hohes Tempo. NAHVERKEHR HAMBURG wirft einen Blick auf die kommenden Monate – von neuen Fährschiffen über kostenlose HVV-Tickets, Meilensteine bei Bahn, autonomen Fahren, Radweg- und Straßenbau bis hin zu lang erwarteten Studienergebnissen. Das sollten Mobilitätsinteressierte wissen.

S-Bahn-Störungen, HVV-Ausbau, verwahrloste Bahnhöfe und Radwege: Diese Hamburger Mobilitätsthemen wurden im Jahr 2023 auf unserer Website am meisten gesucht, geklickt, diskutiert und am besten bewertet. Interessant: Ein besonders populäres Thema taucht in den Rankings nicht auf.

Immer mehr Menschen fahren mit E-Scootern – und die Nutzung zu den verschiedenen Jahres- und Tageszeiten verändert sich deutlich. Der Roller-Verleiher Voi gibt exklusiv für Hamburg aufbereitete Einblicke in seine Statistiken. Die Daten verraten, wer die Nutzer sind, warum sie E-Scooter fahren und welche anderen Verkehrsmittel sie dafür links liegen lassen.

HVV-Unternehmen haben immer größere Probleme, die regulären Fahrpläne aufrecht zu erhalten, weil Personal fehlt. So groß ist die Not, deswegen wird sie in den nächsten Jahren noch größer, darum kann sie Hamburgs Mobilitätswende ernsthaft gefährden und diese zwei Hebel gibt es zur Lösung des Problems. Eine Analyse.

Nach mehr als einem Jahrzehnt Planlosigkeit hat Hamburg wieder eine Mobilitätsstrategie. Viel Neues steht nicht drin. Aber es gibt ein paar versteckte Überraschungen. Eine kommentierende Analyse.

Von wo pendeln die meisten Menschen aus dem Umland nach Hamburg? Welche Verkehrsmittel nutzen sie dabei am häufigsten? Wer hat den weitesten Weg? Und was muss eine Bahnanbindung offenbar mitbringen, damit sie von Berufspendelnden auch wirklich viel genutzt wird? Eine Analyse.

Exklusive Datenanalyse: So sieht die Mobilitäts-DNA in den einzelnen Hamburger Bezirken aus. Wo die Verkehrswende schon Alltag ist, wo es die wenigsten U- und S-Bahnhöfe pro Einwohner gibt und wo viel Wohlstand für viele Autos sorgt, obwohl sie kaum genutzt werden.

Im kommenden Jahr soll der autofreie Jungfernstieg endgültig umgebaut werden. Wer tiefer in die Pläne schaut, entdeckt darin aber weniger Mobilitätswende als die Ankündigungen vermuten lassen. Das größte Problem wird beispielsweise kaum angegangen.

Vier Tage lang hat die internationale ÖPNV-Branche beim UITP-Kongress in Barcelona gezeigt, was sie kann und welche neuartigen Mobilitätslösungen es weltweit gibt. Auch aus Hamburg waren viele Entscheiderinnen und Entscheider dort. Das hat sie am meisten beeindruckt und diese Inspirationen haben sie mit nach Hause genommen.

Die Hamburger fahren laut einer aktuellen Studie immer weniger mit dem Auto und öfter mit dem Rad, aber in mehreren Bereichen kommt die Verkehrswende nicht so schnell voran, wie es der rot-grüne Senat eigentlich gerne hätte – beispielsweise beim HVV. Das lässt sich aus den Zahlen herauslesen. Eine Analyse.

Seit zwölf Jahren beschäftigt sich Hamburg mit einer Langfristig-Strategie, wie sich der Verkehr bis 2030 entwickeln soll. Jetzt ist der Plan endlich fast fertig und die Öffentlichkeit hat in Befragungen auch klare Vorstellungen genannt, was drin stehen soll. Aber wird sich der Senat daran halten?

Miese Werte für Hamburgs Fahrradwege und schlechte Noten für die Bus- und Bahnanbindung im ländlichen Norden: Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Umfrage von mehreren Verbänden. Hat sich der Hamburger Senat bei seiner Radverkehrspolitik verrannt? Und wie könnte der ÖPNV auf dem Land besser werden?

Immer mehr Städte möchten Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit und unterstützen eine entsprechende bundesweite Initiative. Hamburg nicht. Das sind die Gründe – und die Argumente dafür und dagegen.

Bahn-Reaktivierungen, ein neues ÖPNV-Ticket, viel Geld für den Straßenbau und wenig grüne Akzente: Das steht im neuen Koalitionsvertrag in Schleswig-Holstein zum Thema Verkehr – und diese Themen fehlen darin komplett.

Fast 2.000 zusätzliche Mitarbeiter brauchen die Verkehrsbetriebe in Hamburg laut einer Studie, damit alle geplanten HVV- Angebotsausweitungen Realität werden können. Doch neues Personal ist knapp. Der Schichtdienst ist oft ein Knochenjob. Wie die Betriebe versuchen, mit neuen Ideen zu überzeugen – und welche Ansätze aus dem Ausland helfen könnten.

Wie kann die Politik Mobilität in Hamburg sozialer machen? Warum fahren Geringverdiener so wenig Fahrrad und ist das 9-Euro-Ticket für finanziell arme Menschen wirklich eine gute Lösung? Teil 2 unseres Interviews mit Prof. Carsten Gertz von der TU über unsoziale Mobilität und Maßnahmen dagegen.

Viele Menschen in Armut können sich Fahrten mit dem HVV nicht leisten – trotz Sozialrabatt. Das hat eine neue Studie der TU Hamburg ergeben. Interview mit Projektleiter Prof. Carsten Gertz über Lösungsmöglichkeiten und in welchen Stadtteilen Geringverdiener mit einer unterdurchschnittlichen HVV-Anbindung leben.

Was würde es für die Verkehrswende, den Auto-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr bedeuten, wenn die CDU nach ihrem klaren Sieg bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein entweder mit der FDP oder den GRÜNEN koalieren würde. Zwei Szenarien.

Bahn-Reaktivierungen, Straßenbahnen, günstigere Fahrpreise, bessere Radwege und mehr Straßenbau: Das versprechen die großen Parteien in Schleswig-Holstein zur Landtagswahl am Sonntag zum Thema Verkehr.