Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

CDU begrüßt U4-Eröffnung – Grüne sind verhalten

Hamburgs CDU hat die Eröffnung der neuen U-Bahnlinie U4 begrüßt. Mit der Bahn erhalte die HafenCity ein leistungsstarkes Verkehrsmittel, das schon jetzt Garant für die positive Weiterentwicklung des östlichen Quartiers sei, heißt es.
Christian Hinkelmann
U-Bahnhof HafenCity Universität in Hamburg
U-Bahnhof HafenCity Universität der Linie U4 in Hamburg

2003 hatte die damals regierende CDU den Bau der U4 beschlossen. Nun fordert die Partei vom SPD-Senat einen Weiterbau über die Elbe hinaus bis nach Wilhelmsburg und Harburg. „Die U4 steht auch für den städtebaulichen Sprung über die Elbe. Es wäre zu kurz gedacht, schon an den Elbbrücken aufzuhören. Die gestiegenen Nutzerzahlen im HVV bestätigen die Notwendigkeit des Ausbaus in Richtung Süden“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der CDU, Klaus-Peter Hesse.

Hamburgs Grüne bewerten die U4-Eröffnung verhaltener: „Angesichts der Nachricht, dass sich jetzt genau die Investoren aus der Hafencity zurückziehen, wegen denen seinerzeit die U 4 durchgeboxt wurde, ist die Jubelstimmung getrübt. Hätten die Investoren nicht auf der Bahn-Linie gepocht, wären die U4-Millionen in andere Verkehrsprojekte geflossen“, so Grünen-Verkehrsexperte Till Steffen. Er nimmt die Eröffnung der Hafencity-U-Bahn als Anlass für generelle Kritik an der Verkehrspolitik des SPD-Senats. „Viel Geld geht für wenig Effekt in die Hafencity, für den Rest der Stadt gibt es nur Placebo-Maßnahmen wie die Busbeschleunigung. Diese verschlingt viel Geld ohne nachgewiesenen Nutzen“. Die Grünen fordern eine neue Diskussion über die Entlastung des Busnetzes durch eine Stadtbahn.

D…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Ein Lint-Triebwagen fährt auf der Bäderbahn (Vogelfluglinie) in Schleswig-Holstein durch die Natur von Scharbeutz.

Bäderbahn-Stilllegung: „Das Land ist vor der DB eingeknickt“

Lübecks Verkehrswende-Beauftragter Michael Stödter kritisiert die geplante Stilllegung der Bäderbahn scharf. Die überraschende Zustimmung der Landesregierung zum Aus bezeichnet er im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview als „irritierend“. Die Strecke werde für ein anderes Ziel geopfert – zum Schaden der Region.

Hamburg-Pendler: Von woher kommen sie und wer hat die weiteste Strecke?

Hamburg-Pendler: Woher sie kommen und wie sie fahren

Von wo pendeln die meisten Menschen aus dem Umland nach Hamburg? Welche Verkehrsmittel nutzen sie dabei am häufigsten? Wer hat den weitesten Weg? Und was muss eine Bahnanbindung offenbar mitbringen, damit sie von Berufspendelnden auch wirklich viel genutzt wird? Eine Analyse.

Diese Züge waren Anfang der 1980er Jahre Versuchsträge für einen automatischen U-Bahn-Betrieb in Hamburg. Die fortschrittliche Technik war aber nur einige Jahre im Einsatz.

Automatische U-Bahnen in Hamburg? Das gab es schon vor 60 Jahren

Die Hochbahn will am Freitag eine automatisch fahrende U-Bahn der Öffentlichkeit präsentieren. Neu ist das nicht: In den vergangenen Jahrzehnten lud das Verkehrsunternehmen schon zweimal zu ganz ähnlichen Events ein. So sah die Technik damals aus ­und deswegen scheiterte sie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert