Drei Jahre nach dem Stopp der Stadtbahnplanungen durch den SPD-Senat nimmt das Thema erneut Fahrt auf. Die Hamburger CDU hat sich erstmals außergewöhnlich klar für einen neuen Planungsanlauf ausgesprochen. „Die Stadtbahn ist Stadtverschönerung pur“, heißt es in einem Konzeptpapier, das die Partei gestern präsentierte.
Darin betont die CDU, dass beim vor drei Jahren gestoppten Planungsversuch nicht das System gescheitert war, sondern die Trassenauswahl mitten durch Winterhude falsch war. Seitdem habe man Bedarfe und Probleme analysiert, Experten angehört und Systemvergleiche durchgeführt, heißt es in dem Papier.
Herausgekommen ist ein 93,4 Kilometer langes Liniennetz für Niederflur-Stadtbahnen. Die erste Linie verläuft entlang der hochbelasteten Metrobuslinie 5 von Burgwedel, Niendorf und Grindelallee bis in die Innenstadt und weiter über Rothenburgsort bis Veddel. Dieser Vorschlag deckt sich in großen Teilen mit einer Idee der Grünen, die eine Stadtbahn bis nach Wilhelmsburg favorisieren.
Eine zweite Linie soll als große Tangente vom Elbe-Einkaufszentrum über den Osdorfer Born und die Arenen bis nach Steilshoop, Bramfeld und Rahlstedt führen. Dabei soll Winterhude umfahren werden. Außerdem…
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