Corona: Metronom will Angebot ab nächster Woche deutlich reduzieren

Metronom-Züge werden ab kommender Woche deutlich seltener fahren. Unternehmen arbeitet an Sonderfahrplan. Bis mindestens Freitag sollen Züge uneingeschränkt fahren.
Metronom-Zug in der entstehenden HafenCity in Hamburg
Metronom-Zug in der entstehenden HafenCity in Hamburg

Wegen des Coronavirus will die Regionalbahngesellschaft Metronom ihr Angebot ab der nächsten Woche deutlich reduzieren. Damit will das Unternehmen mehr Planungssicherheit und Verlässlichkeit sicherstellen, teilte die Bahngesellschaft auf ihrer Website mit.

„Zur Zeit arbeiten wir daher zusammen mit dem Land Niedersachsen und allen anderen Verkehrsunternehmen intensiv an einem Ersatzkonzept. Das Ergebnis wird ein reduzierter Sonderfahrplan sein, welchen wir entsprechend der aktuellen Situation aber auch sicherstellen können“, heißt es. „Wichtig ist uns dabei, dass alle angebotenen Fahrten zuverlässig stattfinden und dass auch im Berufsverkehr ausreichend Fahrten und Kapazitäten vorhanden sind. Auch die wichtigsten Anschlussverbindungen sind darin berücksichtigt. Noch ist der Sonderfahrplan nicht fertig, wir arbeiten mit Hochdruck daran.“

Metronom will mindestens bis Freitag planmäßig fahren

Bis mindestens kommenden Freitag (20.3.) will der Metronom versuchen, alle Fahrten fahrplanmäßig durchzuführen. „Ob uns das gelingt, ist abhängig von der aktuellen Situation, aber wir sind fest entschlossen“, schreibt das Unternehmen.

Aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus und wegen der flächendeckenden Schulschließungen ist die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland in den vergangenen Tagen offenbar spürbar zurückgegangen.

Der HVV hatte aus diesem Grund bereits einige Fahrplanreduzierungen im Schulbusverkehr im Hamburger Umland angekündigt (siehe hier). Auch die Hamburger U-Bahnlinie U1 fuhr gestern vorübergehend seltener. Laut NDR läuft der Betrieb dort inzwischen aber wieder regulär.

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2 Antworten auf „Corona: Metronom will Angebot ab nächster Woche deutlich reduzieren“

Hoffentlich kommt Der Metronom nicht auf die gruselige Idee, die Züge in Harburg enden zu lassen. Die Langzüge der S3 sind immer noch ein wenig Glückssache und es ist jetzt wirklich nicht passende Augenblick, um auszuprobieren, wie viele Fahrgäste denn tatsächlich in einen neuen S-Bahn Zug passen.
Momentan gelingt es durch die geringe Zahl an Fahrgäste fast, dass nur zwei Fahrgäste in einer Vierergruppe sitzen. Mehr sollten dort momentan auch nicht sitzen.

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