Das sagen BUND und ADAC zum neuen Luftreinhalteplan

Dem Umweltverband BUND gehen die geplanten Diesel-Fahrverbote in Hamburg nicht weit genug – der ADAC kann damit leben. Lesen Sie hier Blitz-Interviews mit beiden Verbänden.
Metrobus der Linie M15 im Stau in Hamburg
Stau in Hamburg

Hamburg will erstmals an zwei hochbelasteten Hauptstraßen Fahrverbote für ältere Diesel-Motoren aussprechen, um die überhöhten Stickoxid-Werte bis 2025 flächendeckend auf das erlaubte EU-Maß zu senken.

Außerdem plant die Stadt partielle Tempolimits, veränderte Ampelschaltungen und Schadstoffsenkungen bei Schiffen. Das geht aus den gestern vorgelegten Eckpunkten des lang erwarteten Luftreinhalteplans des rot-grünen Senats hervor (siehe hier).

Wie reagiert eigentlich der Umweltverband BUND darauf, der Hamburg mit zwei Gerichtsurteilen zur Erstellung des Berichts gezwungen hat? Und was sagt der Automobilverband ADAC zu den Fahrverboten? Lesen Sie hier unsere Blitz-Interviews mit den beiden Verbänden.

Interview mit dem Hamburger BUND-Geschäftsführer Manfred Braasch

NahverkehrHAMBURG: Herr Braasch, wie zufrieden sind Sie mit dem neuen Luftreinhaltungsplan des Hamburger Senats?

Braasch: Der Senat hat offensichtlich erkannt, dass bessere Luft nur mit Durchfahrtverboten erreicht werden kann. Dass diese nur an der Max-Brauer-Allee und an der Stresemannstraße zur Anwendung kommen sollen, ist jedoch nicht nachvollziehbar. Dass an allen anderen Standorten bis 2020 mit den sonstigen im Plan genannten Maßnahmen die Grenzwerte eingehalten werden, sieht der BUND kritisch.

NahverkehrHAMBURG: Welche Maßnahmen in dem Plan sind absolut sinnvoll und welche nicht?

Braasch: Alle genannten Maßnahmen sind sinnvoll. …

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