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Deswegen soll die neue U5 überraschend auch am Jungfernstieg halten

Senat stellt Pläne zum Streckenverlauf in der Innenstadt vor und überrascht mit zwei Neuigkeiten, die für die späteren Fahrgäste der U5 sowohl Vorteile als auch Nachteile bringen könnten.

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So soll die künftige U5 im Bereich der Hamburger Innenstadt verlaufen.
So soll die künftige U5 im Bereich der Hamburger Innenstadt verlaufen.

Die geplante neue U-Bahnlinie U5, die seit einigen Jahren zwischen Bramfeld und Stellingen geplant wird, soll in der Hamburger Innenstadt nun doch auch am Jungfernstieg halten.

Diese vergleichsweise überraschende Neuigkeit haben Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Verkehrssenator Anjes Tjarks (GRÜNE) und Hochbahn-Chef Henrik Falk am Mittwoch bei der Präsentation der U5-Vorzugstrasse durch das Stadtzentrum mitgeteilt.

Überraschend deswegen, weil die Planungen in den vergangenen zwei Jahren eher in die Richtung gingen, den Jungfernstieg zu umfahren und die neue U5 vom Hauptbahnhof auf direktem Weg zum Dammtor zu führen.

Nun soll die U5 also vier Haltestellen im City-Bereich bekommen: Eine Station am Krankenhaus St. Georg und dann jeweils ein Halt am Hauptbahnhof, Jungfernstieg und Dammtor/Stephansplatz.

Karte der gesamten geplanten U5 in Hamburg.
Karte der gesamten geplanten U5 in Hamburg.

Doch das ist nicht die einzige Überraschung: Mindestens ebenso unverhofft kündigten der Verkehrssenator und der Hochbahn-Chef am Mittwoch an, dass die U5 bislang unabhängig von einem zweiten S-Bahn-Tunnel durch die Innenstadt geplant wird, den der Bund vor einem Jahr erstmals vorgeschlagen hatte (siehe hier). „Wir haben entschieden, dass wir mit der U5 vorangehen müssen“, so Tjarks. „Wir können sozusagen nicht auf andere Projekte warten.“

Und das sind die Gründe, die zu diesen beiden überraschenden Neuigkeiten geführt haben: Die Führung der U5 über den Jungfernstieg ist im Grunde ein Resultat aus der U5-Linienführung am Hauptbahnhof.…

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