„Grüne Wellen“ für den Busverkehr ware in Hamburg in den vergangenen Jahrzehnten nie so ein großes Thema. Während andere deutsche Metropolen ihre Ampeln in den 80er und 90er Jahren so umrüsteten, dass Busse und Straßenbahnen konsequent Grünlicht bekamen, priorisierte die Hansestadt lieber den Autoverkehr.
Das änderte sich grundlegend erst ab dem Jahr 2014, als der Senat mit seinem neu aufgelegten Busbeschleunigungsprogramm, anfing, im größeren Stil Vorrangschaltungen an Ampeln in Betrieb zu nehmen. Doch die dafür verwendete Technik ist im Grunde veraltet und unflexibel: Vor und nach jeder Ampel müssen feste Punkte definiert werden, an denen sich die Busse an der Anlage an- und wieder abmelden, damit sie genau dann Grünlicht bekommen, wenn sie die Ampel erreichen. Verändert sich beispielsweise bei Baustellen der Fahrweg der Busse, müssten auch die An- und Abmeldepunkte allesamt neu gesetzt werden.
„Das ist so aufwändig, dass sich das nur bei Baustellen lohnt, die länger als zwei Wochen dauern“, erklärte Alex Zimmermann auf dem ITS-Weltkongress im Gespräch mit NAHVERKEHR HAMBURG. …
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