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Elektrisch von Hamburg bis Westerland?

Fahren die Bahnen nach Westerland bald durchgehend mit Strom? Die LVS Schleswig-Holstein hat bestätigt, dass das Bundesland zusammen mit DB Netz prüft, ob sich eine Elektrifizierung der Marschbahn wirtschaftlich lohnen könnte.
Christian Hinkelmann
Nord-Ostsee-Bahn im Abendlicht im Bahnhof Hamburg-Altona
Nord-Ostsee-Bahn im Abendlicht im Bahnhof Hamburg-Altona

Da die Dieselkosten weiter steigen, könnten sich durch die evtl. möglichen Einsparungen beim Elektrobetrieb die Investitionen für den Fahrdraht unter bestimmten Bedingungen rechnen. So wird als Option z.B. auch geprüft ob nur Teile der Marschbahn elektrifiziert werden brauchen etwa bis Heide oder Niebüll.

Derzeit endet der Fahrdraht in Itzehoe. An der Westküste wird die Elektrifizierung der Marschbahn immer wieder gefordert, auch vom Hafen Brunsbüttel, welcher der einzige Tiefwasserhafen des Bundeslandes an der Nordsee ist und weiter wächst.

Sollte die Prüfung zu einem positiven Ergebnis führen, wären weitergehende Planungsschritte mittelfristig politisch zu entscheiden.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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Eine Antwort auf „Elektrisch von Hamburg bis Westerland?“

Zweisystem-Elektrifizierung wie bei der S-Bahn nach Stade. Der letzte Abschnitt nach Sylt erhält eine Stromschiene. Dann kann der Auto-Shuttle wie gehabt beibehalten werden. Moderne Elektro-Lokomotiven haben sowieso einen Gleichstrom-Zwischenkreis. In den kann dann problemlos direkt von der Stromschiene eingespeist werden.

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