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Eröffnung erst im Dezember – Busverkehr profitiert

Die seit 2009 im Bau befindliche Ortsumgehung Finkenwerder wird erst im Dezember fertig. Das erklärte der Chef der zuständigen Realisierungsgesellschaft Hamburg (ReGe), Heribert Leutner, auf einer Presseveranstaltung zum aktuellen Stand der Bauarbeiten.
Christian Hinkelmann
Autoverkehr bei Nacht in Hamburg
Tempo 30 in der Nacht: eine Möglichkeit des Lärmschutzes, der in Hamburg immer wieder angewendet wird.
Foto: Christian Hinkelmann

Grund für die Verzögerungen war der vergangene harte Winter, der den Bau des rund 100 Millionen Euro teuren Projekts über Wochen unterbrochen hatte. Demnach konnten die Erdarbeiten erst im März wieder aufgenommen und im Juni endgültig zu Ende gebracht werden. Ursprünglich sollte die 5,5 Kilometer lange Umgehungsstraße bereits in diesen Tagen eröffnet werden.

Laut ReGe sind inzwischen alle sechs Brücken für die neue Straße fast fertig. Zurzeit wird eine 30 Zentimeter dicke Schotterschicht auf der Trasse aufgetragen, direkt danach starten die Asphaltierungsarbeiten. Abschließend müssen noch Schutzplanken montiert, Fahrbahnmarkierungen gemalt und die Baustraße zurückgebaut werden.

Der Bau der Ortsumgehung war für die Planer eine Herausforderung, weil die Straße durch Marschoden führt, der bei Elbhochwasser bis 1962 noch regelmäßig unter Wasser stand. Um die Strecke trocken zu bekommen und um spätere Fahrbahnabsenkungen zu verhindern, musste ein fünf Meter hoher und 4,5 Kilometer langer Belastungsdamm aus Sand aufgeschüttet werden. Das entspricht rund 20.000 LKW-Ladungen.

Nach Eröffnung der Ortsumgehung soll die bisherige Route durch das Ortszentrum von Finkenwerder von einer Hauptverkehrsstraße zu einer Bezirksstraße herabgestuft werden. Das geht aus der Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage des CDU-Politikers Heiko Hecht hervor (Drucksache: 20/451…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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