Fahrgastverband startet Petition für mehr Geld für Bahnverkehr

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat den Bundestag aufgefordert, mehr Geld für den regionalen Bahnverkehr zu zahlen. Der Bund soll die so genannten Regionalisierungsmittel, mit denen die Länder den laufenden Nahverkehrsbetrieb finanzieren, erhöhen - von derzeit 7,3 auf 8,5 Milliarden Euro.
Regionalexpress (Hamburg - Lübeck) in Wandsbek
Ein Regionalexpress der Deutschen Bahn mit Doppelstockwagen auf der Strecke Hamburg - Lübeck bei Hamburg-Wandsbek

Pro Bahn schließt sich damit einer Forderung der Bundesländer an und will jetzt per Online-Petition Unterschriften sammeln (Hier mehr lesen).

“Wir brauchen zügig eine neue Regelung des Regionalisierungsmittelgesetzes. Einerseits, um

das bisherige Verkehrsangebot im Nahverkehr auf der Schiene dauerhaft zu sichern, andererseits um das Verkehrsangebot auf der Marschbahn Westerland – Hamburg sowie den Bahnstrecken Lübeck – Hamburg und Büchen – Hamburg weiter ausbauen zu können”, so der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende von Pro Bahn, Stefan Barkleit.

Außerdem hängen die geplanten Streckenreaktivierungen zwischen Wrist und Kellinghusen, sowie zwischen Kiel und Schönberger Strand und in Rendsburg an zusätzlichen Regionalisierungsmitteln.

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4 Antworten auf „Fahrgastverband startet Petition für mehr Geld für Bahnverkehr“

sorry… aber Deutschland muss noch diverse Milliarden an Griechenland überweisen… da bleibt für solche Träumereien wie verbesserten Nahverkehr oder gar für Streckenreaktivierungen in Deutschland leider kein Euro übrig!

Öhm, Deutschland hat bisher keinen Cent gezahlt. Nebenbei nehmen Bund, Länder und Kommunen über 700 Milliarden im Jahr ein. Derzeit trotz “schwarzer Null” sogar rund 40 Mrd. mehr als ursprünglich prognostiziert. Wenn man da argumentiert, dass 1 Mrd. für die Förderung des SPNVs nicht zur Verfügung steht, liegt das schlichtweg an den Prioritäten der Politik und nicht an fehlenden Mitteln.

@ Ralf Berger

Deutschland hat bisher! noch nichts gezahlt, nimmt aber Geld durch Zinsen ein. Von 2010 bis 2014 waren es etwa 360 Mio. Euro. Solche Kommentare gehören an den Stammtisch.

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