Fahrplanverbesserungen bei U-Bahn verzögern sich um mehrere Monate

Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche für Hamburg und Umland: Bei der angekündigten Taktverdichtung auf zwei U-Bahn‑Strecken kommt es zu einem Fehler, Magnetschwebebahn für Hamburg nimmt wichtige Hürde und Senat hebt Planungsstopp für Bahnprojekt auf.
NAHVERKEHR HAMBURG Redaktion
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken
Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken

Was war diese Woche im Hamburger Verkehrssektor wichtig? Hier fassen wir für Sie die relevantesten Nachrichten zusammen, damit Sie den Überblick behalten und Zeit sparen.

Fahrplanverbesserungen bei U-Bahn verzögern sich um mehrere Monate

Vor drei Wochen hatte der Hamburger Senat noch mehrere Taktverdichtungen bei der U-Bahn zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember angekündigt. Konkret ging es um eine Ausweitung des 5-Minuten-Takts auf der U1 samstags von 20:30 bis 21 Uhr zwischen Farmsen und Ohlsdorf, sowie um eine Ausweitung des 5-Minuten-Takts auf der U3 montags bis freitags von 20 bis 21 Uhr und samstags von 10 bis 21 Uhr zwischen Barmbek und Wandsbek-Gartenstadt.

Doch offenbar handelte es sich dabei um einen Fehler. In der in dieser Woche veröffentlichten finalen HVV-Übersicht zum Fahrplanwechsel tauchen diese Verbesserungen nämlich überraschenderweise nicht mehr auf. Eine Nachfrage des SPD-Verkehrspolitikers Ole Thorbe…

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4 Antworten auf „Fahrplanverbesserungen bei U-Bahn verzögern sich um mehrere Monate“

Es streicht nicht die Nordbahn den Halt der RB 71 in Altona, sondern es ist die Hamburger (HVV) und die schleswig-holsteinische Politik (NahSH), die als Aufgabenträger den Nahverkehr bestellen, die das veranlasst haben. Hintergrund ist die Denke, wenn wir den Bahnhof Altona so unattraktiv wie möglich machen, dann merken die Fahrgäste und Brüger in ein paar Jahren nicht mehr, dass der Bahnhof nach Diebsteich verlegt wurde und es überhaupt keine Regional- und Fernbahnverbindungen mehr als Altona gibt. Für wie blöd hält die Politik die Bürger und Fahrgäste. – Einerseits wird über den erhöhten Zuschussbedarf für die Hochbahn gejammert, der ja zu wesneltichen TEilen aus den hohen Kosten der neuen U-Bahnstrecken stammt, aber im gleichen Atemzug wird schon wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben, in dem die Poltiik grünes Licht für einen Nahverkerhsmagnetbahnzug gibt. Noch ein neues System, nicht erprobt mit den üblichen Kinderkrankheiten. Aber erprobten und bewährten Systemen, wie der Straßenbahn, erteilt man weiterhin eine Absage!

Es wird doch nicht der Halt in Altona strichen, sondern die Züge fahren zum Hbf anstelle nach Altona. Und der Grund dafür ist doch dass dort die meisten Fahrgäste hinwollen, und nicht irgendwelche Verschwörungstheorien.

Oder anders gesagt, das ist eine eindeutige Verbesserung im Fahrplan. Vielleicht nicht für jeden einzelnen, aber für die Mehrheit der Leute.

Das Defizit der Hochbahn kommt nicht von der U4/U5. Die werden von der Stadt durchfinanziert bzw. bilanzmäßig durchgeschoben. Aber Fakten und Herr Jung hat ja selten funktioniert. Haben Sie Herrn Hinkelmann übrigens mittlerweile eine Quelle zu Ihren Aussagen zu den Hafenfähren gegeben?

„Fahrplanverbesserungen bei U-Bahn verzögern sich um mehrere Monate“

Wieso war mir eigentlich gleich klar, als ich die Überschrift gelesen hatte, dass es sich nicht um die Verbindung zu diesem komischen Westfield-Center handeln kann?
Und wieso bekommt man (hier sogar selbst Nahverkehr Hamburg) solche Informationen nur versteckt hinten herum aus einer Antwort in einem Chatverlauf?
Und wieso kann in dieser Stadt nicht einfach einmal etwas für Wandsbek getan werden, ohne gleich wieder Einschränkungen vorzunehmen?

Ich hätte mir übrigens sehr gewünscht, dass diesmal ein Rahlstedter Verkehrspolitiker Verkehrssenator geworden wäre und nicht immer wieder der gleiche Grüne.

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