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Fahrrad-Großkontrolle: 58 Rotlicht-Sünder erwischt

Bei einer Fahrrad-Großkontrolle hat die Hamburger Polizei gestern 58 Rotlichtsünder und zahlreiche weitere Radfahrer bei Verkehrsverstößen erwischt.
Christian Hinkelmann
Fahrradfahrer in der Stresemannstraße in Hamburg
Fahrradfahrer in der Stresemannstraße in Hamburg

Die Hamburger Polizei hat gestern bei einer Fahrrad-Großkontrolle zahlreiche Verkehrssünder auf zwei Rädern erwischt.

Bis zum Nachmittag wurden 58 Radfahrer angehalten, die über rote Ampeln gefahren waren. Außerdem gab es 92 Verstöße im Zusammenhang mit der Radwegnutzung und 25 Verstöße, weil Radfahrer auf Gehwegen fuhren.

In vier Fällen wurden Radfahrer dabei erwischt, weil sie am Lenker ein Handy benutzten. In 14 Fällen waren die Bremsen an den Rädern mangelhaft.

Die Kontrollen sollten bis zum späten Abend andauern. Die Hamburger Polizei plant in Zukunft weitere Radfahrerkontrollen.

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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18 Antworten auf „Fahrrad-Großkontrolle: 58 Rotlicht-Sünder erwischt“

flieg wech

Zum Thema Sicherheit:
Nicht nur in den UK, auch in anderen Ländern.
Habe mal vor etwa 10 Jahren gelesen das in Deutschland es mehr Verletzte/Tode an Ampeln für Fußgänger gibt als im Ausland, obwohl sich die Fußgänger meistens hier an rot/grün halten.
Im Ausland schauen sie ob ein Auto kommt, und wenn nicht latscht alles über die Straße, egal on rot oder auch nicht.
Ein Engländer erzählte mir: Wie erkennen Briten einen Deutschen an der Ampel, der wartet bei Rot.

na unddl; hier in UK latscht alles eingeschlossen Eltern mit ihren Kindern ueber die Strasse, dieses alberne „auch Radfahrer „muessen“ sich an die Regeln halten dient weder der Verkehrssicherheit noch sonst irgend etwas. Nur Autofahrerfetisischten sind begeistert. Hamburg sollte erst einmal Fahrradstrassen bauen, die diesen Namen verdienen, bevor man die Polizei auf die Radfahrer hetzt.

Spezielles, und von der Polizei meist nicht bedachter Umstand bei sog. Rotlichtverstößen: Fahrradfahrer erreicht auf Fahrradweg sog. Kombiampel (Rad- und Fußgängersymbol). Diese Ampeln haben keine Gelbphase, springen also UNVERMITTELT von Grün auf Rot. Wenn ein Radfahrer auf die Ampel zufährt, hat auch dieser, wie ein Autofahrer, eine Reaktionszeit und einen Bremsweg – kann also direkt beim erkennen des Umspringens nicht sofort anhalten, braucht also, der Geschwindigkeit entsprechend, einen „Vorlauf“! (Übrigens gilt grundsätzlich ja auch für Radfahrer die gleiche Geschwindigkeitsbegrenzung wie für Autos, meist also 50 km/h). Habe aber MEHRFACH beobachtet und selbst erfahren, daß bei Kontrollen Radfahrer abgemahnt werden, wenn sie bei Wechsel auf Rot (und sie befinden sich direkt vor der Ampel) weiterfahren – eine Fehleinschätzung der Polizei!

Lehmi
Wen ich auf diese Ampeln fahre, nein auf alle Ampeln die grün anzeigen, schaue ich kurz vorher noch mal nach links, um im Notfall noch abzubremsen oder mit einem Schwenk nach rechts abzubremsen,
wenn ich dann die Straße überquere wurde von der Ampel schon oft rot angezeigt, eine Möglichkeit zu bremsen gibt es dann technisch gesehen nicht mehr.

Ich sach ma……
Son bisgen sollen damit wohl auch die beratungsresistensten Radler sowohl vor sich selbst geschützt, als auch geweckt werden (Rotlichtverstoß, Smartphone nutzen während der Fahrt, mangelhafte Bremsen und demnächst wieder verstärkt ohne Beleuchtung).
Natürlich ist das Gejaule groß, wenn derartiges verfolgt und geahndet wird. Aber richtig laut wird das Gejaule, wenn einer dieser Akrobaten auf der Motorhaube eines PKW oder unter einem LKW zu liegen kommt.

Zur Info: In der deutlich überwiegenden Anzahl von Unfällen mit Radfahrer/Kfz-Beteiligung liegt die Schuld beim Kfz-Fahrer. Die mir bekannten zuletzt öffentlich diskutierten tödlichen Radfahrunfälle mit LKW waren ohne StVO-Fehlverhalten der Radfahrer. Es ist makaber und nicht zielführend im Blick auf tödliche Unfälle von Radfahrern anzudeuten, diese hätten selbst Schuld, weil es (andere) Radfahrer gebe, die sich nicht an Regeln hielten.

Es mag Radfahrer geben, die sich selbst gefährden. Das ist unschön. Für die Allgemeinheit ungleich problematischer: Es gibt zahlreiche Verkehrsteilnehmer, die Fahrzeuge mit erhöhter Betriebsgefahr führen (erkennbar an der Haftplichtversicherung), und dabei andere gefährden.

Ich habe vorgestern einen Busfahrer mit Smartphonebenutzung (Blick auf Smartphone) während der Fahrt gesehen, mir als Radfahrer hat in einer Engstelle einer Tempo-30-Zone ein entgegenkommender Kfz-Fahrer die Vorfahrt genommen und mich genötigt, mich Richtung Bordsteinkante zu bewegen. Wenig später auf einer Fahrbahn (ohne parallele Radwegsbenutzungspflicht), die als Parkstreifen genutzt wurde, wurde ich von einem Mitbürger in Kfz erst eng überholt und dann als Idiot beschimpft, weil ich gewagt hatte, nicht durch die Dooringzone zu fahren.

Wandsbeker

Als Wandsbeker fährt man auch nicht mit dem Fahrrad sondern mit dem ÖPNV, erst nimmt Ihr in Hamburg viele Bahnhöfe in Anspruch, und jetzt wollt Ihr mit Euren Fahrrädern auch noch die Straßen vollstopfen,
schließlich seid Ihr schon total bevorteilt mit euren vielen Wandsbeker Bahnhöfen, das geht zu weit.

Zumindest einen Bahnhof solltet Ihr nach Lokstedt abgeben!!

Ich finde Ironie ja auch witzig, vor allem mündlich. 😉 Leider verstehen das bei schriftlicher Kommunikation oft mehr als 50% der Leser nicht. ;-(

senza parole
Ich gebe Ihnen recht, aber aus Kostengründen bin ich dagegen.

Mit dem Anfangskapital könnten wir anfangen die Rumpelbahn die nicht mehr rumpelt zu bauen, über Lokstedt und schon hat Lokstedt seinen Bahnhof.
Natürlich mit modernster Technik, denn Hamburg ist Weltstadt und innovativ!!

Ja, genau, warum soll ich mich an Verkehrsregeln halten, andere sind ja viel schlimmer !!!
Klarer Fall von „nichts begriffen“.
Wo steht was von „nur noch Fahrradfahrer“ usw. ?? Autofahrer, die Radwege zuparken, gehören natürlich genauso sanktioniert. Ich gehe davon aus, dass SIe die Autofahrer hier meinten.
Wenn doch bitte nur mal die Einsicht Einzug halten würde, bei sich selbst anzufangen Rücksicht zu nehmen, wäre schon viel gewonnen. Unabhängig davon, ob ich als Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger oder wie auch immer unterwegs bin.

Genau richtig,
in Zukunft sollten nur noch Fahrradfahrer, vielleicht auch noch die Fahrkarten beim HVV, kontrolliert werden.
Ahh, habe vergessen, auch die Fußgänger, damit die nicht verbotenerweise die Straßen überqueren und bei Rot über die Ampel gehen.

Das ist aber auch genug, alle anderen Verkehrsteilnehmer sollte man in Ruhe lassen, bezahlen sowieso schon überhöhte Steuern.
Und wenn sie mal kurz auf einem Fahrrad/Fußweg parken sollte man nicht gleich böse sein, es gibt einfach zu wenig Parkraum.

Also liebe Polizei: WEITER SO, KONTROLLIERT SIE UND BESTRAFT SIE HART!!!!!!!!!!!!

Dp
Viele werden ihnen recht geben,
aber die Weltsicht der Autofahrer wurde mir in Deutschland so eingehämmert.

Frei Fahrt für freie Bürger!!!!

Deutschland ist das einzige Land auf der Welt wo es (natürlich nicht immer) KEINE Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gibt,
von der Regierung gefördert, von der Opposition nicht bekämpft, ob es Tode gibt oder auch nicht, gibt es da Einsicht?
In manchen Straßen sind die Fahrradwege/streifen voll mit Autos zugeparkt, was macht die Polizei, nichts, gibt es da Einsicht?
In manchen Straßen halten sich die Autofahrer nie an den Geschwindigkeitsbegrenzungen, was macht die Polizei, selten etwas, gibt es da Einsicht?
Es gibt noch viele Beispiele mehr.

Alle führende Posten, ob nun in der Regierung oder sonst wo, werden von der Autolobby kontrolliert.

So übernehme ich nur die Weltsicht/das Denken unserer wirtschaftlichen/politischen Elite, auch wenn sie ihr Denken in der Öffentlichkeit so nicht preisgeben.

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