Fast 40 Prozent aller Ampeln leuchten mit LED

644 Ampeln in Hamburg arbeiten bereits mit moderner LED-Technik. Das sind fast 40 Prozent aller Anlagen in der Hansestadt, wie aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg hervorgeht (Drucksache 20/4773).
Ampelvorrangschaltung für Busse in Hamburg. Das leuchtende A bedeutet, dass der Bus an der Ampel Grünlicht angefordert hat, das T signalisiert dem Busfahrer in der Haltestelle, dass er die Türen schließen soll, um rechtzeitig bei Grünlicht abfahren zu können
Ampelvorrangschaltung für Busse in Hamburg. Das leuchtende A bedeutet, dass der Bus an der Ampel Grünlicht angefordert hat, das T signalisiert dem Busfahrer in der Haltestelle, dass er die Türen schließen soll, um rechtzeitig bei Grünlicht abfahren zu können

Demnach hat die Stadt Hamburg seit Einführung der ersten LED-Ampeln im Jahr 2005 rund 7,7 Millionen Euro in die neue Technik investiert. Seit Anfang 2010 lag das Investitionsvolumen bei 3,2 Millionen Euro.

Laut Senat spart jede LED-Ampel im Vergleich zu älteren Anlagen mit 230-Volt-Glühbirnen pro Jahr rund 1.000 Euro Stromkosten ein. Allerdings sind die Investitionskosten für LED-Ampeln sehr viel höher und liegen pro Anlage rund 12.000 Euro über dem Preis einer herkömmlichen Ampel. Daher werden Ampeln nur umgerüstet, wenn sowieso eine Grundüberholung oder ein Komplettneubau ansteht.

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