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Fehmarnbelt-Fähre fährt bald mit Hybridantrieb

Auf Hamburgs Straßen gehören die Hybridbusse der Hochbahn inzwischen zum Alltag - jetzt soll die Technik auch auf hoher See eingesetzt werden. Die Ostsee-Reederei Scandlines will eine Ihrer Fähren zwischen Puttgarden (Fehmarn) und dem dänischen Rødby mit einem Hybridantrieb ausrüsten.
Christian Hinkelmann
Die Scandlines Eisenbahnfähre "Deutschland" erreicht den dänischen Hafen Rödby (Vogelfluglinie).
Die Scandlines Eisenbahnfähre "Deutschland" erreicht den dänischen Hafen Rödby (Vogelfluglinie).

Im Oktober soll das Fährschiff „Prinsesse Benedikte“ während eines regulären Werftaufenthalts erst einmal ein neues Energie-Management-System eingebaut bekommen. Damit kann überschüssige Motorleistung künftig in Strom umgewandelt werden, teilte die Reederei mit.

Anfang kommenden Jahres sollen dann auf dem obersten Deck Akkus installiert werden, um den Strom speichern zu können.

Die Reederei rechnet damit, dass sie mit dem neuen Antriebskonzept 15 bis 18 Prozent Energie einsparen kann.

Wenn der Versuch erfolgreich verläuft, sollen bis Ende 2013 auch die weiteren drei Fährschiffe auf der Vogelfluglinie umgerüstet werden.

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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