Die Idee klang revolutionär, die Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks vor mehr als zweieinhalb Jahren präsentierte: Carsharing-Autos, die von einem Fahrer aus einem Büro ferngesteuert werden und bis vor die eigene Haustür fahren. Dort kann man dann selbst das Steuer übernehmen. Also eine Mischung aus klassischem Carsharing und autonom fahrenden Shuttles. Die Vorteile für Kundschaft, Anbieter und Städte liegen auf der Hand: Die lästige Suche nach dem nächstgelegenen freien Wagen entfällt und die Autos werden besser ausgelastet, weil sie öfter in Bewegung sind. Das spart wiederum wertvollen Parkraum. Eine Win-win-win-Situation.
„Vay“ heißt das Berliner Start-up, das diesen Dienst in die Hansestadt bringen wollte – und zwar bis 2022. Doch aus dem vollmundigen Versprechen ist bis heute nichts geworden. Lediglich ein kleines…
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