Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Flexibleres HVV-Abo-Ticket fürs Homeoffice lässt weiter auf sich warten

Seit Monaten denkt der HVV über flexiblere Angebote für Menschen im Homeoffice nach - ohne Ergebnis. Deswegen dauert das so lange und auf diesen Strecken im Hamburger Umland können Pendler:innen schon jetzt flexible 10er-Karten nutzen.
Christian Hinkelmann
Fahrkartenautomat an Bushaltestelle in Hamburg
Fahrkartenautomat an Bushaltestelle in Hamburg
Foto: Christian Hinkelmann

Dass die Corona massenhaft Menschen ins Homeoffice getrieben hat, ist inzwischen hinlänglich bekannt: Je nach Studie arbeiten seit Ausbruch der Pandemie zwischen 32 Prozent (siehe hier) und knapp 40 Prozent (siehe hier) der Berufstätigen in Deutschland mindestens teilweise von zu Hause aus – ungefähr doppelt so viel, wie noch im Vorjahr.

Und dass auch nach Corona nicht alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder vollständig an ihre Firmenarbeitsplätze zurückkehren werden, wird inzwischen immer wahrscheinlicher.

Laut einer vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Studie der Initiative „D21“ wollen 36 Prozent der befragten Berufstätigen mit Bürojob in Zukunft mindestens die Hälfte der Arbeitszeit von zu Hause aus arbeiten (siehe hier). Eine Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geht sogar noch deutlich weiter: Demnach haben möchten 93 Prozent der abhängig Beschäftigten, die im Juli/August 2020 im Homeoffice gearbeitet haben, auch nach Corona weiter von zu Hause aus arbeiten. Bei denjenigen, die erst während der Pandemie mit Homeoffice begonnen haben, beträgt dieser Anteil immerhin 88 Prozent (siehe hier). Als einen der größten Vorteile gaben die Befragten entfallende Pendelzeiten an.

ÖPNV-Branche tut sich mit neuen Angeboten fürs Homeoffice schwer

Doch obwohl absehbar ist, dass di…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Ein U-Bahnzug vom Typ DT5 an der Haltestelle Landungsbrücken

Neue Mobilitäts-Ideen für Hamburg

Vier Tage lang hat die internationale ÖPNV-Branche beim UITP-Kongress in Barcelona gezeigt, was sie kann und welche neuartigen Mobilitätslösungen es weltweit gibt. Auch aus Hamburg waren viele Entscheiderinnen und Entscheider dort. Das hat sie am meisten beeindruckt und diese Inspirationen haben sie mit nach Hause genommen.

Die letzten Züge der Hamburger U-Bahn-Baureihe DT3 haben sich am vergangenen Freitag in den Ruhestand verabschiedet. Im Sommer 2012 waren sie noch massenhaft auf der U3 unterwegs.

Adieu, DT3: Leiser Abschied von einem Hamburger U-Bahn-Klassiker

Letzter Zug der alten U-Bahn-Baureihe DT3 ging am vergangenen Freitag völlig unbemerkt auf letzte Fahrt. Damit endete eine Ära. Die silber-roten Züge galten in den 1960er-Jahren als hochmodern – aber waren bei ihrem Bau eigentlich schon veraltet. Der Grund war ein Sonderwunsch der Hochbahn. Deswegen kam es jetzt zu dem plötzlichen Ende.

Symbolbild: Anzeigetafel im Hamburger Hauptbahnhof mit Verspätungen und Ausfällen wegen Streiks.

Liveblog zum Verkehrsstreik in Hamburg: So ist die aktuelle Lage

Wegen eines bundesweiten Warnstreiks steht heute auch in Hamburg und Umland der Verkehr still. Lesen Sie hier im Liveblog, wie die aktuelle Lage bei Bahn, Bus und Fähren im HVV, bei Moia, Taxis und Carsharing-Diensten aussieht und wie die Stau-Lage derzeit auf den Straßen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert